Also ich persönlich habe nichts gegen Prinz Harry, wenn der mir heute über den Weg liefe, würde ich ihn nicht erkennen. Ich habe auch nichts gegen die Windsors, mit Harrys Vater bin ich sogar des öfteren einer Meinung. Bei Ackerbau, Viehzucht und Umwelt. In anderen Punkten, ganz und gar nicht. Windsors Lisbeth finde ich zum piepen komisch, möchte sie aber lieber nicht in meiner Verwandtschaft haben.
Es liegt also nicht an Harry und nicht an seiner Familie wenn ich das kommentiere was dpa berichtet:
Prinz Harry wird aus Afghanistan abgezogen
London - Der britische Prinz Harry wird vorzeitig aus Afghanistan abgezogen. Sein Einsatz sei ein zu hohes Sicherheitsrisiko, berichtet die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf informierte Kreise. Gestern war bekannt geworden, dass der 23-Jährige seit zehn Wochen im geheimen Einsatz gegen die radikal-islamischen Taliban in der südlichen Provinz Helmand ist. Prinz Harry gilt als Ziel von Anschlägen durch Terroristen. Er sollte ursprünglich zwischen drei und vier Monate in Afghanistan bleiben.
Da kann ich nur sagen, Glück gehabt mein lieber Junge, so kommst du wenigstens heil aus dem Dreck wieder heraus. Du hast formal deine Pflicht erfüllt und alles ist gut. Freu dich deines Lebens.
Dann aber höre ich das Nagen des kleinen Wurms an meinem Herzen. Der Prinz muss gehen, weil der Taliban weiß, dass er da ist. Was aber ist mit Hugo Schulze und Tom Harrids. Die sind auch in Afghanistan. Reicht es jetzt, wenn ich den hochverehrten Herren Taliban mitteile, das Hugo und Tom in Afghanistan sind. Werden die dann auch automatisch nach Hause geflogen, weil der Taliban weiß, dass sie sie da sind.
Schön wäre es. Dann würde ich dem Taliban, einfach eine Liste all unserer Soldaten geben und die könnten sofort alle nach Hause. Notfalls auch mit Bildern, damit der Taliban sie auch erkennt. Das ist doch ideale Lösung, alle Toms, Berts, Klaus, Hugos und Mechthilds wie auch Sunsannes können nach Hause. Der Krieg ist aus, weil der Taliban weiß das sie da sind. Das schont die Leben auf beiden Seiten.
Wie sie meinen das gilt nur für Prinz Harry. Versteh ich nicht. Das ist doch auch nur der Sohn der Windsors. Natürlich würden die weinen wenn er tot wäre. Welchen Eltern weinen da nicht. Ach sie meinen der Tod von Hugo Schulze und Tom Harrids wäre etwas anderes, weil die doch keine Prinzen seien und nicht so wichtig wären. Glauben sie wirklich das die Tränen der Windsors eine andere Zusammensetzung haben als die der Schulzes und Harrids? Ich nicht.
Bringt sie alle zurück nach Hause sofort. Wenn unsere Minister, Generäle und Obristen den Krieg wollen, dann sollen sie gefälligst selbst dort hin gehen. Aber holt unsere Kinder zurück. Alle. Sofort.























Wir wissen nur das, was andere wollen, dass wir wissen. Und verlogene Propaganda findet sich auf beiden Seiten zuhauf.
Aber zum Punkt "Harry" habe ich 2 Denkansätze:
1. Wenn Thomas Gottschalk in Afghanistan kämpfen würde, hätten die Deutschen ihn auch längst zurück geholt. Das kann man finden wie man will. Ausergewöhnlich ist es jedenfalls nicht.
2. Das Problem mit Harry ist nicht nur das normale Kriegsrisiko. Sondern die Gefahr, dass extra wegen ihm zusätzliche Anschläge auf seine Kompanie im Speziellen und auf Briten allgemein geplant und verübt werden würden.
Im Osten nichts neues also. Im Westen aber auch nicht.
Wenn das populistisch ist bin ich gerne Populist. Peter Struck wollte in Afghanistan die Freiheit Deutschlands verteidigen, die gerade von Wolfgang Schäuble abgeschafft wird. Daran messe ich diesen Krieg.
Ich hab es schon in einem anderen Kommentar gesagt. Wenn Thomas der Gottgeschalkte oder Prinz Harry dort sind, dann sie Ziele die der Gegner töten will. Natürlich lieber prominente als weniger prominente Soldaten. Aber letztendlich sollen sie alle sterben und die Mehrheit wird es dann wohl auch.
Ich möchte das sie alle leben. Der Prinz, der Gottschalk und wer auch immer. Alle. Deshalb will ich sie wieder hier haben. Alle.
1. Nun wenn mir die Kriterien für einen Krieg auch nur ansatzweise nicht ganz klar sind, dann lehne ich ihn schon einmal grundsätzlich ab! Warum sollte ich etwas auch nur akzeptieren, bei dem Menschen, auf Grund unklarer Kriterien, getötet werden. Eigentlich lehne ich das Töten von Menschen generell ab. Da diskutiere ich dann auch nicht darüber.
2. Da ich auch Deutscher bin möchte ich nicht das mir eine Wille einfach unterstellt wird. Ich, ein Deutscher, würde Thomas Gottschalk nicht zurückholen.
3. Jeder wusste, dass Prinz Harry zu einem erhöhten Risiko für seine Einheit werden würde. Alle kennen die englische Presse und ihren "Spürsinn". Also warum ist der erst nach Afghanistan gekommen?
Böse Leute könnten das so sehen. Vor allem die bösen Leute, deren Kinder in Leichensäcken mit dem gleichen Flugzeug zurückkommen mit dem auch der lebende Prinz fliegt.Aber diese Leute sind ja egal, deren Kinder sind ja tot, die zählen ja nicht mehr.
Das werden die uns noch übel nehmen.
Schade das der Struck, der Jung, die olle Merkel keine Kinder in Afghanistan haben. Dann wäre der Krieg in zehn Minuten vorbei. Aber die töten ja nur die Kinder von anderen, das kratzt die nicht.
Nein. Das ist Teil des normalen Risikos. Diesem Risiko sollte allerdings niemand ausgesetzt sein, deshalb will ich das wir nicht nur Harry sondern auch all die anderen zurückholen.
Einige Dinge sind im Krieg mehr oder weniger unverzichtbar, auch wenn sie attraktive Ziele für den Gegner sind. Beispielsweise deine genannten Offiziere und Lazarette.
Ein Prinz als bunt angemalte Zielscheibe, für dessen erfolgreiche Ermordung die gesamte radikalislamische Welt sämtliche Kräfte mobiliseren würde, zählt eher nicht dazu...
Mies ist mein Argument, das königliches Blut auch nur aus Blut besteht. Ich weiß. Aber es ist wirklich nicht blau. Jeder mit der gleichen Blutgruppe kann im Blut spenden. Ohne jede Gefahr.
Was du willst sind Sonderregeln. Soldaten sollen aus den untersten Schichten eines Volkes sein. Die sind eh nur Schlachtvieh. Das sehen deren Mütter und Väter nun einmal anders.
Dein Prinz ist entweder Soldat dann ist er da, oder er ist keiner, dann gibt es auch keinen Schulausflug dort hin und keine Orden und Ehrenzeichen.
Aber wie gesagt. Ich hänge denen die Orden lieber zu Hause um. Drei mal mit dem Panzer ohne Unfall um den Block reicht mir für einen Orden.
Ich muss keine anderen Menschen töten um glücklich zu sein.
Person des öffentlichen Lebens nennt man sowas glaube ich... wenn ich da etwas genauer drüber nachdenke, wir sollten ein paar Promis zum Kriegsdienst verpflichten und da runter schicken (nicht vergessen den Taliban bescheid zu sagen).
Den kleinen Prinzen kann ich sogar verstehen. Er möchte seinen Dienst leisten wie alle anderen und will seine Kameraden nicht im Stich lassen. Aber er ist ja auch noch jung (ganze 3 Jahre jünger als ich :>) und ich war auch mal so, allerdings mit 19 als ich meine 10 Monate absitzen mußte (was anderes ist das nicht); fast hätte ich mich verpflichtet, zum Glück ist es anders gekommen.
(Ich bin immer noch auf der Suche nach dem Afghanen, der Deutschland oder irgendein anderes NATO-Land terrorisiert hat.)
Die Bundeswehr sollte sich mal die Rassehundehalter vornehemen!
Terroristen haben die in der Mongolei. Da wo der Ziegeltee mit der durchschlagenden Wirkung herkommt.
hab ich gerade so einen von der Antimuselfront, der mir glücklich machen will.
Der Afhganistaneinsatz von Deutschland, scheint ja sowas wie die postume Erfüllung des Führerwunschs gewesen zu sein. Da der Plan Barbarossa nicht so funktioniert hat, kam die Wehrmacht nur bis Stalingrad und damit nicht zum "Afghanistaneinsatz".
Aber besser zu spät als nie. Der Führer wäre stolz, so weit ist er nicht gekommen.