Keine Scheidung bei Holtzbrinck wäre auch ein guter Titel gewesen. Ich hatte mich ja bis Herr Riecke der Obermime von Studivz, seinem Gott dafür dankte, das er seine Kunden verraten darf, aus diesem ganzen Holtzbrinck-Scheiß rausgehalten. Auch wenn ich einiges aus dem Handelsblatt gerne lese, ist meine Freude an diesem Medienkonzern sehr begrenzt. Es lohnt sich für mich nicht wirklich, Energie in dessen Bekämpfung zu stecken, weil ich Springer und Mohn/Bertelsmann für gefährlicher und für das wichtigere Thema halte.
Wenn die Küche brennt und das Dach vom Sturm abgetragen wird, ist das Problem mit den Silberfischen im Bad irgendwie nicht sonderlich wichtig. Allerdings tun die Jungs wirklich alles um mir auf den Keks zu gehen. An der Blogbar fand ich folgendes:
Kann ich meine Verbindung mit meinVZ rückgängig machen?
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In einem Land, in dem nicht einmal lebenslänglich, lebenslang dauert und in dem die Ehe normalerweise nicht damit endet, dass der Tod sie scheidet, sondern beim Scheidungsrichter, hat also dieses seltsame Verlagshaus eigene Vorstellungen. Einmal VZ, immer VZ.
Wie größenwahnsinnig sind diese Leute denn. Nehmen wir den ganzen einfachen Fall, meine Tochter oder mein Sohn hat sich aus Dummheit auf diese Leute eingelassen. Sollen die dann ihr Leben lang Freiwild für dieses Pack sein. Doch wohl eher nicht. Da würde ich als Vater aber den Herrn Geschäftsführer des VZ und den des Verlages, solange in den Arsch treten, bis er lacht und dann weil er lacht. Meine Kinder werden nicht so dämlich sein, sich auf solch eine Scheiße einzulassen, aber andere haben es getan. Die Quittung ist deutlich.
Lesen wir doch mal eben schnell bei turi2 nach:
Polizei-Einsatz gegen 14-Jährige wegen Lehrerkritik auf SchülerVZ.
Schülermund 2.0: Zwei Siebtklässlerinnen sind in Bad Kissingen wegen kritischer Bemerkungen über zwei Lehrer in Holtzbrincks SchülerVZ im Schulsektretariat von der Polizei vernommen worden. schülervz-mit-polizeiDie Staatsanwaltschaft hatte nach einer Anzeige zweier geschmähter Lehrer die Ermittlungen aufgenommen. Eine der beiden 14-Jährigen musste inzwischen die Schule verlassen. Die "vertrauensvolle, unbeschwerte Atmosphäre" der Schule sei beschädigt worden, so die Begründung. Das berichtet Holtzbrincks "Main-Post". Redakteur Roland Pleier kommentiert: "Was im Pausenhof getuschelt wird, bekommt im Internet eine ganz andere Qualität."
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Holtzbrincks SchülerVz sorgt dafür das Holtzbrincks Main-Post Schlagzeilen bekommt. Wenn das nicht die beste Ausnutzung von Synergieeffekten ist, die es geben kann. Da wird das was StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke für die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ganz offiziell nicht gesagt haben will, doch viel deutlicher.
Zwei, vielleicht sehr dummen Kindern, ist ein großer Teil der Zukunft verbaut, damit Holtzbrinck eine Schlagzeile und ein paar Zugriffe bekommt. Dass ist klar, dass der seinem Gott dankt, dass er jeden und alles in die Pfanne hauen darf.
Aber putzig finde ich es, dass nach obigem Vers die Kinder wahrscheinlich nie mehr aus diesem VZ Gefängnis herauskommen. Wahrscheinlich wird Holtzbrinck auch gleich die Geschichte in der Main-Post mit ihrem Namen verlinken. Wie ist das eigentlich mit 14 jährigen. Wenn ich denen Schnaps verkaufe mach ich mich strafbar. Wenn ich denen Gelegenheit gebe ihr ganzes Leben zu versauen, scheinbar nicht.
Deshalb Finger weg von Holtzbrinck. Wer in seinen VZ ist, muss raus und klagen bis die letzten Reservedaten gelöscht sind. Bevor es zu spät ist.























Ich habe bisher noch keinen einzigen objektiven Grund gelesen warum man den angebotenen Service nicht nutzen sollte.
Weil jemand Geld verdienen will? Das nehme ich bei den Scheichs doch auch in Kauf und verzichte deswegen nicht auf mein Auto...
Als Dirk von Habenichts und Gebentunsieauchnichts, kann jeder überall gefahrlos Mitglied sein.