Die beiden Geisterfahrer werden sich jetzt freuen, aber nur im ersten Teil des Textes.
Ab dem 19.2.2008 hatte ich ein Problem mit KDE4. Nach dem Anmelden lief ksplashx mit ziemlicher Geschwindigket bis zum letzten Bild dem K von KDE und stand dann dümmlich in der Gegend herum.
Ein Blick auf .xsession-errors brachte folgendes Bild:
Link points to "/tmp/kde-ich"
Link points to "/var/tmp/kdecache-ich"
Link points to "/tmp/ksocket-ich"
startkde: Starting up...
Fatal error: you need to have a KComponentData object before
you do anything that requires it! Examples of this are config
objects, standard directories or translations.
kdeinit4_wrapper: Warning: connect(/home/ich/.kde4/socket-jochen-desk/kdeinit4__0) failed: : No such fileor directory
Dann habe ich das getan, was ich auch anderen empfehle, wenn es nach einem normalen Update Probleme gibt. Man schaut im Netz nach, was andere zu dem Problem zu sagen hatten und wartet ab, was die nächsten Tage an Updates bringen.
Das ist deshalb so leicht möglich, weil ja KDE3 ohne Probleme weiterläuft. Es ist also ohne weiteres möglich, mit einer neuen Softwareversion produktiv zu arbeiten, wenn man nicht alle Brücken hinter sich abbricht. Fälle wie es sie aus der Anfangszeit von freier Software gab, das ein System gar nicht mehr einsetzbar ist, habe ich seit fast 15 Jahren nicht mehr erlebt.
Für den obigen Fehler hatte Harald Sitter die richtige Lösung. Die Datei /etc/kde4rc ist übrig:
sudo rm -rf /etc/kde4rc
Hätte ich vielleicht auch selbst drauf kommen müssen, aber ich habe an ganz anderen Ecken gesucht. Ach ja. Natürlich kann man auch als root direkt löschen.
Mein KDE4 läuft wieder und das ist gut so. Auch wenn es ja nur wenige Tage waren, an denen ich mit dem durchaus noch vertrauten KDE3 gearbeitet habe, war ich doch manchmal recht verschnupft, weil viele schöne und praktische neue Dinge aus KDE4 eben fehlten. Das neue Menü und vor allem die Suchfunktion darin. Eine echte Gnade. Dolphin in der KDE4-Version. Die schon fertigen Programmen.
KDE4 ist ein Quantensprung. Ich möchte es nicht mehr missen.
Übrigens hatte ich mit Hardy Heron seit Alpha 4 bei mir im Einsatz auch keine Probleme. Ich bin sehr zufrieden. Den beiden Geisterfahrern, die sich so gerne als Puristen geben, möchte ich zum Thema Namen etwas ins Stammbuch schreiben. Namen sind immer blöd wenn andere sie auswählen. Ich habe sechs Kinder mehrfach benamst, damit die sich später das passende aussuchen. Ob meine Namensgebung immer der Weisheit letzter Schluss war, wage ich zu bezweifeln.
Wer allerdings aus der Steinzeit kommend bei anderen mehr Qualität fordert, ohne diese wirklich zu testen, macht sich lächerlich. Ich persönlich freue mich jetzt schon auf den "Unerschrockenen Steinbock" wie die deutsche Übersetzung von "Intrepid Ibex" lautet. Die bessere Skalierbarkeit des Desktops und die gewünschte Fähigkeit mobil ununterbrochen im Netz sein zu können, lässt spannendes erwarten.




















http://www.fixmbr.de/fanboys-das-netz-buntu-und-weiter/
Ich hatte ja schon lange darauf gewartet, das du auf ihre frechen Überheblichkeiten reagierst. Aber das war jetzt echt cool und tat scheinbar richtig weh.
Ich hatte übrigens eigentlich gar nicht vor zu reagieren, aber es ergab sich so schön.
Ich finde er hat hat sich doch Mühe gegeben, seine wenn auch falsche Meinung zu begründen. Das unter der Haube, soll ja nur zaghaft andeuten, das wie sonst auch, 99 Prozent aller Leute nichts verstehen und auf der falschen Seite der Autobahn fahren.
Der eigentliche und grundlegende Unterschied ist allerdings der, das er ein Betriebssystem für Spezialisten will. Wer mal Debian in Reinform installiert hat, weiß wovon ich rede. Das ist die ideale Lösung für Server, aber eben nichts für den Desktop.
Das schlimme ist ja nur, wo bleiben die angeblichen Experten, wenn sich OS und Software von Laien installieren lässt. Sich gar Fanclubs bilden.
Dann sitzt diese Art von Experten nicht nur als Geisterfahrer auf der Autobahn, sondern auch greinend in ihrem Elfenbeiturm und rechnen uns vor, das bei hundertprozentigem Komfortverzicht, 0,03 Prozent mehr Leistung aus dem System zu holen wäre, wenn Donnerstags bei Neumond um 23 Uhr 12 die Sonne scheint und das Zwiesel singt.
Aber eines tröstet, solange sich die Kinder aufregen, sind sie halbwegs gesund.
Nun denn, es grüßt ein Gnome-Alphaler ^^
Alle OS die ich kenne haben ihre Vor- und Nachteile. Vieles ist emotional. Aber darum geht es denen nicht.
Sie müssen niedermachen um sich zu erheben. Genau das ärgert mich.