Halb verschlafen las ich die Nachricht bei n-tv und war schon ganz begeistert, das endlich ein Wanderprediger der neoliberalen Religion sich auch einmal darüber aufregt, das die Manager sich eine Gehaltserhöhung von 16,9 Prozent genehmigt haben, wie die Süddeutsche ja schon kritisierte.
Aber Pustekuchen. Der hochachtbare Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim hat natürlich nichts dagegen das sich die Manager einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigen. Er will, seiner neoliberalen Religion folgend, nur, das die Arbeitnehmer möglichst wenig abbekommen. Denen billigt er in der Metallindustrie genau 1,5 Prozent zu. Dieser feine Herr.
Die Arbeitnehmer haben das Recht ein Zehntel dessen zu fordern was dieser Waisenknabe den Managern lächelnd zubilligt.
Um es einmal ganz deutlich zu sagen. Dieser Professor lebt vollständig von Steuergeldern. Als Professor, Wirtschaftsweiser und mit seinem unnötigen Institut. Selbst wenn er Fremdmittel aus der Industrie oder von irgendwelchen Lobbyverbänden generiert, bezahlt das der Steuerzahler, weil diese Geldgeber, die Aufwendungen, mit denen sie den willfährigen Professor kaufen, natürlich als Kosten absetzen und deshalb weniger Steuern zahlen.
Dieser Mann der keine Wissenschaft betreibt, weil Volkswirtschaft keine Wissenschaft, sondern eine Glaubensfrage ist, der also nichts leistet, außer die neoliberale Religion zu predigen und Vorhersagen zu machen, die er alle naselang revidiert, will den wirklich arbeitenden Menschen nicht einmal einen Inflationsausgleich gönnen.
Da mache sich doch jeder bitte seine eigene Meinung über diesen feinen Herrn und die Politiker die er offiziell indoktrinieren darf.























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