Wenn der Wowereit den Schröder gibt, dann klingt das bei ihm noch bescheuerter als beim Schröder und bei dem war es schon dämlich genug:
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat angesichts der Streiks in Berlin Lohnerhöhungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes kategorisch abgelehnt und indirekt sogar mit seinem Rücktritt gedroht. Zuvor hatte die Linke um Wirtschaftssenator Harald Wolf, Fraktionschefin Carola Bluhm und den Berliner Landesvorsitzenden Klaus Lederer vorgeschlagen, bereits vereinbarte Gehaltserhöhungen vorzuziehen. Wowereit stoppte das Vorhaben.
Selbstverständlich muss der Berliner Regierungschef einer neoliberalen Partei gegen Lohnerhöhungen für Arbeitnehmer sein. Das Geld könnte dann nach neoliberalen Rechnungen ja der Berliner Partylandschaft fehlen. Aber ich kann Herrn Wowereit beruhigen. Das liegt nur daran dass die Neoliberalen von Wirtschaft keine Ahnung haben.
In Wirklichkeit bedeuten Lohnerhöhungen Konsum. Konsum bedeutet Arbeitsplätze. Arbeitsplätze noch mehr Konsum und damit noch mehr Arbeitsplätze. Man könnte ein ganzes Land reich machen, wenn man die Menschen nicht um ihre Löhne betrügen würde. Aber das kann man einem Neoliberalen nicht vermitteln, denn die sind naturdoof.
Der Versuch der Linken in Ehren, aber er ist dürftig. Da lobe ich mir doch den Wowereit. Soll er zurücktreten. Basta. Er wird ja nur für Minuten zurücktreten um dann mit Herrn Pflüger an seiner Seite die Menschen in dieser Stadt noch mehr zu veralbern. Was Herr Wowereit nicht begreift, ist die Tatsache, dass den Menschen in Berlin, wie überall in Deutschland, seine SPD völlig egal ist. Selbst wer ihn, wie ich gewählt hat, kann mittlerweile leicht auf ihn verzichten.
Er soll ruhig ehrlich sein und mit Pflüger ins Koalitionsbett gehen. Es kommen ja wieder Wahlen.




















SCNR