Also mal ganz ehrlich. Den kann man doch wirklich nicht freilaufen lassen. dpa meldet:
SPD-Zusammenarbeit mit Linker schadet laut Arbeitgeber Wirtschaft
Hamburg - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat an die SPD appelliert, auf eine Zusammenarbeit mit der Linken in westlichen Bundesländern zu verzichten. „Ich warne die SPD vor einer solchen Zusammenarbeit”, sagte er der „Bild am Sonntag”. „Es ist nicht leicht, ausländischen Geschäftspartnern klar zu machen, dass die Nachfolgepartei der SED, die für Unfreiheit und Niedergang in der DDR verantwortlich war, 17 Jahre nach der Einheit wieder eine bestimmende Kraft in Deutschland wird.”
Im Gegensatz zu Dieter Hundt kann ich ausländische Zeitungen lesen. Zumindest die, auf die es ankommt. Das Dummy-Blog beschäftigte sich gerade mit dem was die New York Times so über Deutschland berichtet. Als Erklärung für Herrn Hundt sei bemerkt, das New York eine große Stadt in den USA ist, in der unter anderem die berühmte Wall Street liegt. Da ist die Börse und so ein Finanzmarkt. Aber das muss er nicht verstehen. Er ist ja schließlich nur Arbeitgeberpräsident und muss nichts können oder verstehen.
Der Erfurter Schulamoklauf im April 2002 war für die NYT big news, aber für Nachrangiges wie eine bundesdeutsche Kanzlerwahl musste man sich auf deren Website schon mal erst an absurden US-Sportnachrichten vorbeiscrollen.
Noch besser ein lieber amerikanischer Freund, der mir erklärte das da neuerdings immer so ein hässliches Weib aus Deutschland um den Bush rumturne und fragte was wir den mit dem Kanzelohr in den schönen Anzügen gemacht hätten. Er war ganz enttäuscht das der jetzt als Gasprogandist unterwegs ist, meinte aber das "the money" die alle kauft.
Ich kann mir so recht keinen ausländische Investor vorstellen der mit Dieter Hundt redet. Vor allem wüsste ich nicht über welches Thema die Reden sollten. Fürs Wetter und die besten Bordelle oder Restaurants gibts den Hotelportier. Für wirtschaftliche Fragen die Steueranwälte und Steuerberater. Wie man bei uns Politiker kauft weiß die amerikanische Botschaft. Die kennt auch gleich die Schweizer Konten.
Kein Platz für Hundt, deshalb redet er auch ohne Ahnung. Der typische ausländische Investor würde mir auf die Erwähnung der Linken sagen: "Thats nice. The are really Communists. Wounderbar. We have the Amish People. I staid there with Karin for a week or so. Beautiful. Lovely People. Please tell me the price in Dollar per acres.". Es interessiert die Investoren einen Scheißdreck. Das Wort SED haben die noch nie gehört.
Nachfolger. Das finden die gut wenn es Nachfolger gibt. Meist wollen die Kinder ja was anderes machen. Kinder sind nun einmal so. Was aber Investoren verschreckt ist die Tatsache, dass das Volk unzufrieden ist. Das die Menschen Angst haben und wütend sind. Das kennen sie. Die schlagen dann immer Fabriken kaputt. Was die interessiert ist the German Arbeitstempo, die sind ja always in hurry. Aber die Linke könnte den Kanzler stellen, ohne das es irgend jemand interessieren würde.
Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen mich amerikanische Freunde fragten ob ich denn immer um die DDR herumfahren müsste, um nach West-Berlin zu kommen, während fremde Amerikaner fragten, ob ich aus West- oder Ostdeutschland komme. Hundt setzen sie sich. Sie haben keine Ahnung, sie sind albern.






















