Ich betreibe den Blog Duckhome, sollte also etwas von Enten verstehen. Aber hier geht es gar nicht um Enten, hier will uns Ernst Raue, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG keine Ente unterschieben, sondern eine ganze Bärenfamile aufbinden:
"Das Konzept der CeBIT ist voll aufgegangen. Besucher und Aussteller sind begeistert"
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"Die sechs CeBIT-Tage haben in der globalen ITK-Wirtschaft neuen Optimismus und eine neue Aufbruchstimmung geweckt"
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"Die neue CeBIT setzt Maßstäbe. Der Spannungsbogen ist gelungen: eine fulminante Eröffnung mit Staatsoberhäuptern und Visionären, ein Charity-Run mit mehr als 1 300 Läufern in der Mitte und ein sehr starkes Wochenende zum Abschluss"
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"Wir haben Wort gehalten: Die neue CeBIT hat ein scharfes Profil, eine klare Struktur und deutlich mehr Inhalt. Von Hannover sind in den vergangenen sechs Tagen bedeutende Signale ausgegangen."
Ok. Die Berichte von der Messe klangen schon echt grausam, aber das sie so schlecht war habe ich echt nicht geahnt. Vielleicht hätte ich doch noch ein letztes Mal hinfahren sollen. Freikarten gab es ja mehr als genug. Ob die überhaupt noch die Kassen aufgemacht haben? Aber vielleicht machen die nächstes Jahr, ja noch eine Beerdigungsrunde. Dann fahre ich hin. Zum Tschüss sagen.
Es gab ja mal gute Zeiten. Als die CeBit noch Teil der Industriemesse war und die Entscheider dort hin kamen. Als wir im Trelement noch die Geheimnisse der Neuentwicklungen rauskucken ließen. Damals als wir Geschäfte machten, wenn auch meist gut vorbereitete. Als wir von solch einer Messe noch für jedes Vertriebsgebiet in Deutschland mindestens 20 gute Interessentenadressen aus dem Müll von tausend Adressen filtern konnten. Als noch Messe war.
Das wollte die Deutsche Messe AG alles nicht. Nun gut. Jetzt ist es ihr Elend. Wie groß es ist, sieht man an dem Bockmist der da gepressemitteilt wird. Der letzte macht das Licht aus.



















