dpa bringt gerade folgende Meldung:
Electrolux warnt vor fehlerhaften Geschirrspülern
Nürnberg - Der Hausgerätehersteller Electrolux warnt Kunden vor möglicherweise fehlerhaften Geschirrspülern. Wie das Unternehmen mitteilte, ist in Geräten der Marken AEG, Juno und Electrolux ein Produktteil verbaut, das überhitzen oder einen Brand auslösen könnte. Betroffen seien Geschirrspüler, die ab Juni 2006 gekauft wurden. Eine Liste der Geräte können Kunden den Angaben zufolge im Internet unter www.electrolux.de/geschirrspueler abrufen. Nach Einschätzung des Konzerns ist das Risiko „sehr gering”.
Natürlich ist das Risiko für die Herren der Electrolux sehr gering. Genauer gesagt es existiert gar nicht. Die werden schon nicht so dumm sein, Geräte des Electrolux Konzerns zu kaufen. Die wissen ja wie das Zeug gebaut wird. Die wissen ja weshalb sie die Produktion von Nürnberg nach Polen verlegten.
Kein Geld für gute Arbeit. Kein Geld für Qualtitätskontrolle. Kein Geld für Unfallforschung. Alles Geld für Shareholder sein Value. Das Risiko für die Shareholder und die Chefs von Elektrolux ist wirklich sehr gering. Ihre Kinder werden wohl kaum verbrennen. Mit dem Geld, das sie den Arbeitern stahlen und nicht für Qualitätssicherung und Forschung ausgaben, da können die sich locker Elektrogeräte von Herstellern leisten die noch auf Qualität achten.
Ich kaufe ja auch entweder Miele oder ganz billig aus Italien. Wenn Miele jetzt auch nach Polen geht. In Ordnung. Dann brauchen die mein Geld auch nicht mehr.
Ach ja ich hab noch eine Prophezeiung. Arbeit die wandert, die wird nicht besser. Wir werden solche Meldungen jetzt öfter haben. Bei Elektrolux wahrscheinlich schneller als bei anderen. Wie man hört und was sicherlich nicht wahr ist, soll es so etwas wie inneren Widerstand in bestimmten Produktionen geben. Sogar von Werkschutz der verstärkt wurde ist da die Rede. Die Menschen wollen nämlich nicht nur in Nürnberg anständig bezahlt werden.























In der Softwarebranche mache ich zurzeit die Erfahrung, dass die Auftraggeber wieder davon abkommen, Projekte in Indien, Rumänien oder Ukraine erstellen zu lassen, da der Aufwand der Nachkorrektur oftmals sehr hoch ist.
Vielleicht, und ich hoffe ich bin hier nicht zu optimistisch, werden andere Outsourcer diese Erfahrung auch machen, solange es noch nicht zu spät ist.
Gruß vom Brazzuk
Die Pausenclowns können alles mögliche, aber keine Fehler zugeben.
Die Mittelständler aus Tschechien, Serbien und Griechenland sind ja größtenteils schon wieder zurück oder pleite.
Bei Software ist es noch schlimmer. Da glauben die ja immer noch an globale Software. SAP im Bereich Lohnabrechnung und Finanzbuchhaltung ist da ein netter Scherze.
Gut sind auch indiengliduetsche Fehlermeldungen bei Siemens.