Eigentlich wollte ich dieses Thema den größeren Hunden überlassen und habe fleißig geschaut, ob irgendwer diesen Knochen nimmt. Einer, der mehr in der Mitte von Klein-Bloggersdorf wohnt und nicht so weit draußen, in der Nähe des Friedhofs, wie ich. Aber alle Hunde scheinen zu schlafen. Dabei sagen mir viele: "Jawoll da sollten wir was machen!". Aber zunächst einmal das eigentliche Thema:
Das Leib- und Magenblatt der kalifornischen High-Tech-Elite, die San Jose Mercury News, steckt in der Krise. Die Auflage sinkt, die Reaktion sind inhaltliche und personelle Einsparungen. Ein neues Netzwerk aus einem Lokalsender, Wochenzeitungen, Webportalen und Blogs greift die Zeitung nun an und versucht, deren Redakteure abzuwerben.
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Im Zuge des New-Economy-Goldrauschs war die Tageszeitung aus San Jose weltberühmt geworden. Doch jetzt leidet die Web-Ikone auf Papier selber unter dem Internet.
News-Aggregatoren im Web, Blogs, Google News und lokale soziale Netzwerke haben sich tief in die Zielgruppe der Mercury News eingefressen, die Auflage sinkt. Eine Mediengruppe aus Denver übernahm die Zeitung und begann mit Stellenabbau und Kostensenkungen. Kritiker bemängeln, dass bei lokalen Inhalten besonders gespart werde.
Das Virtual Valley Network will diesen Markt jetzt bedienen. Es umfasst den Lokalsender NBC 11, die Wochenzeitungen Metro Newspapers, die Web-Städte-Community "Boulevards", den Nachrichten-Aggregator Topix (so was wie Google News) sowie Los Gatos Observer und San Jose Insider, zwei Seiten für Bürger-Journalismus. An Topix ist der Medienkonzern Gannet beteiligt.
Der Verbund bezeichnet sich selber als "lokale Cross-Media-Partnerschaft". Alle Partner haben Zugriff auf Inhalte untereinander, auf Artikel, Web-Videos, Blogs, Cartoons und Kommentare. Welches Erlösmodell dahinter steckt, wie und ob Kosten geteilt werden, geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der Partner nicht hervor.
Gut wir sind hier nicht im Silicon Valley, nicht einmal in den USA. Wir haben keinen wirklichen Lokalsender auch wenn es einige Videopodcaster und Podcaster gibt. Natürlich auch weibliche. Wir haben keine Zeitung, aber eine Reihe von Nachrichtenaggregatoren und Bürgerjournalismus machen wir täglich.
An der BlogBar hat sich letztens der Don aus der Deckung gewagt, den ich hiermit verhafte:
Wisst ihr, Freunde der Blasmusik, ich trage mich ja selber ab und an mit dem Gedanken, was aufzuziehen. Ich hätte das Medium, die Zielgruppe, den Markt und die Region. Und ich denke mir immer: Ach ne, warum, muss eigentlich nicht sein, ich kann auch anders. Obwohl mir viele Leute in den Ohren liegen, es zu probieren. ich mag halt nicht-
Aber es ist dieser Defätismus, dieses “man kann eh nix machen”, der mich so auf die Palme bringt, dass ich mir denke: Lieber mache ich mich einmal vielleicht zum Affen, bevor ich es nicht mal probiert habe.
Ja. Don mach dich zum Affen, ich mach gerne mit. Der Robert Basic hat auch schon mal ja gesagt und jeder Blogger mit dem ich spreche bekommt glänzende Augen. Wir sollten es tun.
Virtuell und als Wochenzeitung im Print. Dienstag ist der Tag der "Virtuell Times" oder meinetwegen auch jeder andere Wochentag. Das Biest kann meinetwegen auch KleinBloggerdorfer Anzeiger heißen. Aber anfangen sollten wir. Mit dem Denken zuerst und dem sammeln von Menschen. Im Herbst sollte die Idee rund sein, im Winter die Technik rund gemacht werden und dann den ersten Januar als Starttag. Das wäre machbar.
Schneller wär schöner, aber es wird ein wenig Geld gebraucht. Geld einsammeln ist ein schweres Geschäft und dauert lange. Das gleiche gilt für Werbekunden. Werbung wird einer der Hauptknackpunkte sein. Für mich ist es einfach. Ich suche in Werbung keine Moral. Werbung ist bei mir Mittel zum Zweck. Der Werbekunde der versucht einen Autor zu beeinflussen fliegt und bekommt soviel miese Propaganda das es ihn richtig Geld kostet das auszubügeln. Ach ja und bei meinen Verträgen würde der auch noch Strafe bis in die Steinzeit und drei Steine weiter bezahlen.
So nun habe ich genug gekläfft. Könnten jetzt bitte die großen Hunde mal aufstehen und was zur Sache sagen. Das ich doof und größenwahnsinnig bin, weiß ich selber. Nun wären konkrete Vorschläge schön.




















Das Verhauen ist aufgeschoben, aber man soll nie "nie" sagen.
Ist die Notwendigkeit gegeben, gleich gross einzusteigen. Warum also nicht etwas kleiner - dann kann es wachsen?
In die Brainstorm-Runde: Die besten Blogbeiträge in ein Produkt X bündeln - gut strukturieren - Copyrights klären - vernetzte Redaktion - loslegen - Anfangskosten sind fast Null ausser ein paar Fixkosten. Einfach mal eingeflochten.