Mein Freund der Guuuuuuiiiiiiiiiidooohhh. Es ist immer wieder schön wenn Madame Westerwelle sich äußert. Meist wird er dann von der Kraft der eigenen Worte, weit über sein eigentliches Ziel hinausgetragen:
FDP-Chef Guido Westerwelle hat die Öffnung seiner Partei nach links mit scharfer Kritik am bisherigen Wunschpartner begründet. Für Westerwelle ist die Union "beliebig" geworden - und erlebt einen "drastischen Linksrutsch", den die FDP nicht mitmachen wolle.
"Wir nehmen zur Kenntnis, dass die Union auf Abwegen ist", sagte Westerwelle am Montag. Die Liberalen wollten sich künftig nur noch auf sich selbst verlassen. Koalitionsaussagen zugunsten anderer würden sie nur noch dann treffen, wenn sich auch diese zur FDP bekennen.
Finde ich echt gut. Weil die CDU beliebig geworden ist und angeblich nach Links rutscht, öffnet sich Onkel Guido und seine FDP jetzt eben auch weitherzig nach Links. Das was er als Links bezeichnet ist natürlich der rechte Rand der bürgerlichen Mitte, aber das ist ihm nicht zu erklären.
Natürlich bewegt sich die FDP keinen Millimeter von ihrem Standpunkt. Wie denn auch. Sie hatte ja noch nie einen Standpunkt. War immer beliebig machtgeil. Ich habe jetzt nicht käuflich geschrieben, möchte ich fürs Protokoll festhalten.
Am schönsten ist aber der Satz das die FDP nur dann noch Koalitionsaussagen vor der Wahl machen würde, wenn die andere Partei sich ebenfalls zur FDP bekennt. Ich kann mich in der Geschichte der BRD nur an einen Wahlkampf erinnern in dem die CDU das getan hat und bewusst Zweitstimmen zur FDP geschickt hat. Das war 1983 bei der Landtagswahl in Hessen. Die FDP hat gewonnen, die CDU verloren und beide hatten nichts. Holger Börner. der mit der Dachlatte, ließ sich von den Grünen dulden. Damals ging so etwas noch.
Nun ja. Hoffen kann der Westerwelle ja was er will. Besser wäre es für ihn, wenn er mit seinen paar Männchen direkt bei den Grünen eintreten würde. Überleben wird die FDP in der bisherigen Form wohl kaum.
Dank an Mike.



















