Ist das nicht schön. Da bekommen die Abhängigen von staatlicher Seite ihre Drogen und alle finden es gut und richtig. Ach wären die doch bei Haschisch und Marihuana genau so großzügig. Aber hier geht es ja um die Weltelite der Superreichen. Da muss man eben auch die Sucht unterstützen, auch wenn man weiß, das es sinnlos ist:
Es ist eine gigantische Geldspritze: Die größten Notenbanken der Welt haben dem Finanzmarkt insgesamt 200 Milliarden Dollar an Liquidität bereitgestellt – um Finanzierungsengpässe zu überbrücken. Die Aktion wirkt: Die Börsen befinden sich weltweit im Höhenflug.
Click here to find out more!
Juchu. Allerdings stimmt die Summe nicht ganz. In Wirklichkeit sind etwas über 680 Milliarden mehr draußen als gewöhnlich. Alles Kredite. Auf Wertpapiere. Je besser die Aktienkurse, desto mehr Kredite können aufgenommen werden. Die Katze beißt sich selbst in den Schwanz. Putzig anzusehen. Aber rasend gefährlich. Die vergebenen Kredite der Notenbanken sind durch nichts, außer lauwarmer Luft gesichert. Damit lässt sich kein Heißluftballon betreiben und jeder Furz hätte mehr Antriebskraft.
Aber es rettet die eine oder andere Bank eine Woche weiter. Es rettet den einen oder anderen Kreditversicherer für zwei Wochen. Tatsächlich ist das was die Notenbanken machen, nichts anderes als einem Süchtigen ständig mehr Drogen zu geben, oder einem Patienten mit einer Schußverletzung einfach ständig Blut nachzufüllen, anstatt die Wunde zu versorgen. Es wird nichts nützen. Der Patient stirbt so oder so. Er kann es nur schaffen alle Blutkonserven zu verbrauchen.
Noch lustiger ist in diesem Zusammenhang, das New Yorker Anleiheversicherer Financial Guaranty Insurance Company (FGIC) Klage gegen die IKB eingereicht hat und 1,875 Mrd. $ Schadenersatz fordert, weil die IKB falsche und irreführende Angaben über eine ihrer außerbilanziellen Zweckgesellschaften gemacht hat und sich dadurch eine Versicherung für diese Risiken erschlichen habe. Deshalb wurde FGIC von den Ranking-Agenturen kräftig zurückgestuft und muss höhere Zinsen und Versicherungskosten zahlen.
Diese knapp zwei Milliarden und das was andere noch fordern werden, muss der Steuerzahler aufbringen. Gleichzeitig aber weigert sich unsere grundgütige und gerechte Bundesregierung Klage gegen die Deutsche Bank und andere auf Schadenersatz wegen des Verkaufs von Ramschhypotheken an die IKB zu erheben. Die dürfen ja den Herrn Ackermann nicht verärgern, sonst bekommen sie nach ihrer Abwahl im nächsten Jahr, keine schöne Alterversorgung von den Profiteuren dieses Betruges.
Natürlich lassen sie der IKB freie Hand im Rahmen eines Ziviprozesses Schadensersatz zu fordern, bei dem dann Josef Ackermann mal wieder das Viktory-Zeichen macht und uns Steuerzahlern sagt, was wir ihn können. Da müsste natürlich die Bundesanwaltschaft ran, weil der Betrug in ganz Deutschland stattgefunden hat. Aber die sind ja damit beschäftigt nicht vorhandene Terroristen zu jagen.
Im Grunde ist es allerdings egal. Das Geld ist weg. Ackermann wird irgendwann auf dem Höhepunkt der Krise fliehen und uns den Dreck zum aufräumen hinterlassen. Später wird er dann in Seminaren erklären, wie die Bundesrepublik das von ihm verursachte Desaster hätte verhindern können.




















(http://www.reuters.com/article/ousiv/idUSN0832645120080308)
http://www.charttec.de/html/lexikon_margin_call.php
Margin Call
Ein großer Vorteil beim Handel von Terminkontrakten liegt darin, dass man mit Kapital agieren kann, das man eigentlich überhaupt nicht zur Verfügung hat. Nur ein kleiner Teil des eingesetzten Kapitals muss tatsächlich auf dem Konto des Brokers (»Margin Account«) hinterlegt sein. Entwickelt sich das Geschäft jedoch gegen den Trader, kann es zum gefürchteten »Margin-Call« kommen: man muss echtes Geld auf das Konto nachschiessen um zu verhindern, dass die offenen Positionen zwangsaufgelöst werden.
Als »Margin Call« (oder auch »Variation Margin Call« bzw. »Performance Bond Call«) wird ein Nachschusspflicht bezeichnet, die bei Verlust der festgelegten Mindestdeckungshöhe des »Margin Accounts« angefordert wird.
Diese Pflicht zum Nachschuss dient dem Broker als Sicherheit, wenn die vorher geleisteten Einschüsse aufgebraucht sind, also z.B. bei einem entstandenden zu Lasten des Anlegers. Zwar ist ein bestimmer Spielraum beim »Margin Account« vorhanden, allerdings darf der Wert nicht unter die vorgegebenen und festgelegten »Maintenance Margin« fallen.
Falls der Aufforderung zum Nachschuss nicht nachgekommen wird, ist der Broker berechtigt, die Deckung des Kontos auch gegen die Interessen des Traders durch die Schließung der Position herbeizuführen.
Wie man sieht ist sicherzustellen, sofern man »auf Margin« Handel treiben will, dass im Fall eines »Margin Calls« noch genügend Reserven vorhanden sind, auf die in kürzester Zeit zurück gegriffen werden können.
Tja und diese Deckung ist eben nicht mehr da.
NTV schreibt was anderes:
http://www.n-tv.de/931029.html
Außerdem fehlt der Hinweis, dass die Deutsche Bank in den USA einen Prozess nach dem anderen wegen der Schrotthypotheken verliert.
Sei bitte vorsichtig mit den verlorenen Prozessen. Es ist nichts rechtskräftiges und die Deutschbanker werden demnächst wie verrückt um sich schlagen um von ihren Problemen abzulenken. Da verklagen die auch gerne mal ein paar Blogger.
Link:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/03/der-mann-zwischen-krieg-und-frieden.html
( Man achte auf das Datum)
Link:
http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/03/11/us-kommandeur-tritt/zureuck,geo=3991126.html
( Man beachte die Springerpresse.. )
Meine Meinung:
Noch ein paar Tage... dann wird es einen gewaltigen Knall geben............da werden alle, wirklich alle Themen hier Null und Nichtig sein.
Michael. B.
Allerdings fehlt den Amerikanern so richtig der Grund. Die Geschichte mit den Atombomben ist zu dünn. Es sei denn ein Iraner mit einer A-Bombe im Handgepäck kommt in die USA oder eine der europäischen Hauptstädte und macht bumm.
Die CIA kriegt den ja überall hin und wenn der Bumm gemacht hat, kann man ihn so schlecht befragen.
zumindest bei n-tv heute morgen.
Und nu?