Nachdem wir gestern damit beschäftigt haben wie man das
Material einsammelt und bearbeitet, soll es heute darum gehen, wem man welches Material wie zukommen lässt.
Zunächst einmal ist es sinnvoll über eine echt falsche Identität zu verfügen. Dazu kann man zu Hause gemütlich im Internet, ein Dorf in der Nähe aussuchen, das zum Beispiel eine Dorfstraße hat. Dann sucht man sich in einem anderen Dorf eine existierende Telefonnummer in einer Dorfstraße. Dazu denkt man sich einen Namen und einen Vornamen aus, der bitte in beiden Dorfstraßen nicht vorkommt. Wir wollen ja keine anderen belästigen. Dazu notieren wir uns noch ein stimmiges Geburtsdatum, möglichst nicht unser eigenes und auch nicht das von der Oma. Damit hätten wir eine komplette Identität.
Dann drucken wir uns noch diese Liste der
Liste der Anbieter von Einmaladressen und diese Liste der
Freemailanbieter aus. Man kann natürlich auch ausländische Anbieter verwenden, wenn man Englisch, oder die jeweilige Sprache gut genug für diese Zwecke kann.
Wahrscheinlich wird es jetzt gerade regnen, denn für alles weitere muss man in ein Internetcafe. Bei der legalen und illegalen Verbindungsspeicherei unserer Ordnungsmächte, wäre es Wahnsinn, eine dieser Adressen von zu Hause aus zu verwenden. Internetcafes gibt es wie Sand am Meer. Also sollte man sich eins suchen, das nicht gerade vor der Haustür und nicht auf dem Weg zur Arbeit liegt. Die entgegengesetzte Richtung wäre ganz gut, wenn man in der Lage ist seine Anwesenheit dort, einem zufälligen Bekannten oder Arbeitskollegen zu erklären.
Da ist die Geschichte von dem Gebot bei Ebay und dem Nachsehen ob man erfolgreich ist oder nachbieten muss, immer gut. Die Menschen kennen diese Verrückten dank der Ebay-Fernsehwerbung. Für später ist es auch ganz gut, das Internecafe regelmäßig zu wechseln und auch mal zu benutzen wenn man nicht leaken will. Nur keine nachvollziehbaren Regelmäßigkeiten aufkommen lassen.
Im Internetcafe besorgt man sich zunächst einmal eine Wegwerfemailadresse und richtet sich dann mit der ausgedachten Identität eine Freemailadresse ein. Für die andere Mailadresse die gefordert wird, nimmt man die Wegwerfadresse und falls ein Passwort nach dort gesendet wird oder ein Bestätigungslink angeklickt werden muss, wird das erledigt und die Freemaileradresse ist gültig. Ein erster Erfolg. Manche Freemailanbieter wollen Bewegung auf ihren Mailkonten sehen. Da hilft ein
abbonierter Newsletter der vor allem so flach und unverfänglich ist, wie nur irgendwas sein kann. Wer würde bei diesen Inhalten schon einen denkenden Menschen vermuten.
Solange man diese Freemailadresse niemals von einem eigenen Rechner aus benutzt, besteht keine Gefahr, das sie jemals einer Person zugeordnet werden könnte. Man muss diese Adressen auch nicht ewig benutzen. Man kann mehrere davon haben. Bei allem was man an Staatsanwaltschaft und Polizei schickt, sollte man solch eine Adresse nur einmal und dann nie wieder verwenden, weil die, die notwendigen Machtmittel haben, um einem Anbieter auf die Füße zu steigen.
Wer klug ist, hat ein nettes Sträußlein solcher Adressen vorbereitet und wechselt sie regelmäßig. Das sie für nichts anderes benutzt werden dürfen, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das in einem solchen Internetcafe niemand so fürchterlich eilig ist. Es gibt niemanden der normalerweise nur hingeht um eine Mail abzusetzen. Lassen sie sich Zeit. Betrachten Sie Gartenkataloge, Anzeigen von Callboys oder Callgirls, Lesen sie Romane und löschen sie am Ende der Zeit ihren Verlaufsspeicher. Bleiben sie gelassen.
Natürlich könnten sie über Thor und andere Mechanismen anonym im Internet surfen.
Kai Raven hat einige sehr gute Anleitungen zusammengestellt, nach denen ich zum Beispiel gerne arbeite. Aber ich empfehle keinem der leaken will, diesen Weg, weil ich den Gebrauch von fremden Rechnern in Internet für deutlich sicherer halte, zumal das keinen eigenen technischen Sachverstand erfordert.
Nun ist der Weg klar und es geht um die Frage wer welches Material bekommen sollte. Ich habe zwar nur wenig bis gar kein Vertrauen zur deutschen Justiz, aber das liegt vielleicht auch daran, das ich immer nur den falschen Teil kennenlerne. Wer Material hat, bei dem es um Gesetzesbrüche geht, sollte es der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen.
Daneben gibt es in der Blogwelt immer Leute die sich mit bestimmten Themen beschäftigen. Am einfachsten sind solche Blogs herauszufinden wenn man bei Google als erstes den Begriff Blog und dann die anderen Stichworte zum Thema angibt. Man kann auch direkt über die
Blogsuche gehen. Selbstverständlich gibt es auch noch Zeitungen und Organisationen die sich für das Thema interessieren könnten.
Bitte suchen sie solche Interessenten nicht von ihrem Rechner zu Hause oder gar am Arbeitsplatz. Jede Suche hinterlässt Spuren, die zurückverfolgt werden können. Sie haben Zeit. Gehen sie in ein Internetcafe. Wenn sie sich heute nicht gut fühlen, gehen sie nächste Woche. Sie haben wirklich Zeit. Zumindest in den meisten Fällen. Benutzen sie niemals ihren Rechner.
Des weiteren gibt es zu den unterschiedlichen Themen Mitmachblogs im Netz bei denen eine einfache Anmeldung mit der oben angeführten Mailadresse reicht um eigene Texte veröffentlichen zu können. Da es diese Blogs für die unterschiedlichsten Themenbereiche gibt, empfiehlt es sich ein wenig zu suchen und im Zweifelsfall auch mal bei mir anzufragen.
Natürlich bleibt immer Wikileaks. Ich empfehle hierzu auch einmal unter
Wikipedia nachzulesen. Dort gibt es auch einen Hinweis auf einen
Düsseldorf Blog der die Abschaffung der Geheimnisse fürchtet, eine wie ich finde für diesen Blog berechtigte Angst, denn wenn der Zusammenhang zwischen den vielen antiislamischen Inhalten und Kommentaren und den Interessen des Blogbetreibers geleakt würde, wäre der vermutlich nicht sehr glücklich. Um den Blog einzuordnen reicht dieser
Link.
Andere die Angst vor Wikileaks haben, werden sich nicht so öffentlich äußern, weil natürlich immer die Gefahr besteht, das ein mutiger Staatsanwalt, Polizist oder Steuerfahnder sich die Frage stellt, warum derjenige solche Angst hat.
Wer also größere Datenmengen zu veröffentlichen hat, der sollte sich zunächst die
Dokumentation von Wikileaks auf deutsch durchlesen und kann dann unter englischer Benutzerführung seine
Dokumente hier hochladen
Ich glaube ich brauche niemanden zu erklären, das diese Instrumente nicht für einen Privatkrieg mißbraucht werden dürfen und ebenfalls nicht der Rache eines verlassenen Geliebten oder einer verlassenen Geliebten dienen sollen. Leaken ist notwendig um die Fortsetzung von Verbrechen oder ungesetzlichen Handlungen zu offenbaren, um die geheimgehaltene Zusammenarbeit von Organisationen und Personen zu entlarven, die sonst immer so tun, als hätten sie nichts miteinander zu tun. Leaken ist gut und richtig, wenn dabei Intrigen, Missbrauch von Macht oder Personen und Befehlsgewalt vorkommt. Das gleiche gibt, wenn Personen oder Gruppen bevorzugt werden, weil sie mit anderen verbündet sind ohne dies offenzulegen, oder wenn sie gar in gegenseitiger Abhängigkeit stehen.
Alles was sich im persönlichen Rahmen und vor allem im sexuellen Bereich abspielt ist Privatsache solange nicht Kinder betroffen sind. Sind Kinder betroffen, kann es manchmal sinnvoll sein alle Bedenken fallen zu lassen und sofort zu agieren. Zum Glück reagiert in solchen Fällen unsere Polizei recht zuverlässig und auch die Jugendämter sind wach. Ansonsten muss persönliches auch persönlich bleiben, egal wie groß die eigene Wut ist.
Ich persönlich bin gerne bereit geleaktes Material weiterzuverbreiten oder auch dessen Erstverbreitung zu übernehmen, wenn sich jemand überfordert fühlt. Ebenso stehe ich für eine Bewertung zur Verfügung. Bitte seien sie nicht enttäuscht, wenn ich nicht auf jedes Thema einsteige oder nicht die gleiche Auffassung wie sie habe.