Wenn wir auf die deutsche Parteienlandschaft schauen, sehen wir die sich selbst zerfleischende ASPD, die sich langsam aber sicher aus der SPD herausbildet und als Asoziale Partei Deutschlands vermutlich auf dem richtigen neoliberalen und wirtschaftsfaschistischem Weg in den eigenen Untergang ist. Das Projekt 18 von oben engagiert angegangen könnte schon bei der nächsten Bundestagswahl zum Erfolg führen. Steinbrück und Steinmeier haben ja schon zu verstehen gegeben, das sie nicht mit einem Wahlsieg rechnen. Vermutlich haben ihnen ihre Herren bereits gesagt, das sie nicht damit rechnen dürfen, weil nicht sein kann, was unter neoliberalen Gesichtspunkten nicht sein soll.
Das bedeutet aber gleichzeitig auch das die CDU wieder über ihre ungeliebte Kanzlerin nachdenken kann. Das ist übrigens der einzige Punkt in dem sich die Deutschen mit den CDU Granden einig sind. Sie mögen die Merkel nicht. Auch wenn der Koch sich immer noch für den starken Mann hält, ist er doch schon tot. Wulff würde ja gerne losspringen, aber erstens weiß er nicht wie und zweitens nicht wohin. Außerdem hat er Angst um seine Haare beim Sprung und weiß auch nicht ob danach die Krawatte richtig sitzt. Der Thüringer Altdingsbums kämpft immer noch damit, das sich keiner seinen Namen merkt, weil er so grenzenlos unbedeutend ist.
Der Rüttgers könnte nicht einmal gegen Kurt Beck gewinnen. Wenn sich in einer solchen Situation der Öttinger zur großen Bundespolitik äußert, während uns Angela in Israel weilt, dann werde ich hellhörig:
Lieber Schwarz-Grün als große Koalition
Die Grünen als das kleinere Übel: Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger will als erster CDU-Grande mit den Grünen auf Bundesebene koalieren, wenn es 2009 für Schwarz-Gelb nicht reicht.
Als erster führender Unionspolitiker hat der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger eine Öffnung der CDU für die Grünen auf Bundesebene bereits im kommenden Jahr gefordert. „Die Achtung vor dem Wähler gebietet es, auch mit den Grünen koalitionsfähig zu sein, wenn es für Schwarz-Gelb nicht reicht - das kommt eindeutig vor einer Fortsetzung der Großen Koalition oder sogar Neuwahlen“, sagte der CDU-Politiker der Bild-Zeitung vom Montag.
Der Öttinger will als erster CDU Grande mit den Grünen koalieren. Ein starker Satz. Ich schreib ihn lieber noch einmal: Der Öttinger will als erster CDU Grande mit den Grünen koalieren. Mhm. Wenn ich das richtig sehe ist der Oettinger Ministerpräsident wo sie nicht nur kein Hochdeutsch können, sondern auch ein Schloß für Nazis haben. Was bitte schön, hat der mit der Bundespolitik und Bundeskoalitionen zu tun. Der kann in Weikersheim einen Plan für seine Koalition mit der NPD ausarbeiten lassen, obwohl der wohl schon lange fertig ist. Aber was hat der im Bund zu suchen?
Entweder hat er das, was er gesagt hat, hinterher wieder nicht gesagt. Wie bei dem Nazirichter Filbinger, oder aber er schmeißt der Merkel den Fehdehandschuh hin. Ziemlich krachend sogar. Da meldet einer die Thronfolge an, während sie den Olmert bedient. Das könnte lustig werden. Ich halte den Oettinger ja eigentlich nicht für mutig. Eher so der Typ Wadenbeißer, der leise von hinten kommt und zuschnappt, um dann sofort wieder zu flüchten. Aber das Ding kracht.
Weiß der was, was wir nicht wissen. Gibt es da eine Palastrevolution. Das wäre ja richtig großes Kino. Ich hätte gern zwei Karten und Loge mit Bedienung. Champagner und Pils. Was macht eigentlich Thomas de Maizière?



















