Am letzten Donnerstag war wieder mal ein schwarzer Tag für die Reinwäscher der Telekom, die Herren Staatsanwälte Friedrich Apostel und Jörg Schindler. Die Excellent dopende Albert-Ludwigs-Univerität Freiburg gab den Zwischenbericht ihrer "Doping-Untersuchungskommission des Universitätsklinikums Freiburg" bekannt:
Die Kommission, der der Jurist Dr. Hans-Joachim Schäfer, der Biochemiker Professor Wilhelm Schänzer und der Pharmakologe Professor Ulrich Schwabe angehören, konnte ermitteln, dass die Dopingpraktiken der Ärzte Prof. Dr. Andreas Schmid und Dr. Lothar Heinrich in sachlichem und zeitlichem Umfang deutlich über das von ihnen eingeräumte Maß hinausgehen. Auch hinsichtlich Dr. Georg Huber liegen weitergehende Erkenntnisse vor.
Ein wesentliches Ergebnis des Kommissionsberichts ist die Aufdeckung der gängigen Praxis der Rennställe, die das Team betreuenden Ärzte zusätzlich und ohne Kenntnis des Universitätsklinikums zu entlohnen.
Diverse Unterlagen lassen den Schluss zu, dass neben Dr. Heinrich auch Prof. Dr. Schmid sowie Dr. Andreas Blum und Dr. Stefan Vogt entsprechende Zahlungen erhalten haben.
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Auch wenn bislang keine Aussagen von Radrennfahrern für den Zeitraum 2001 bis 2005 vorliegen, hält es die Kommission für wahrscheinlich, dass auch in dieser Zeit gedopt wurde. Dafür sprechen nicht nur die zusätzliche Vergütung von Ärzten durch die Rennställe, sondern auch die vom Universitätsklinikum Anfang Dezember 2007 aufgedeckten Datenmanipu-lationen durch Anlage „fiktiver“ Patienten. Solche Namen von angeblich 2005 im Universitätsklinikum behandelten Patienten sind beispielsweise "Maier, Ulrich, geboren am 02.12.1937" und "Mayer, Alexander, geboren am 02.07.1943". (Die Tour de France 2005 begann am 02.07.2005.)
Hinsichtlich des Eigenblutdopings im Jahr 2006 geht die Kommission davon aus, dass über die der Öffentlichkeit bekannten Angaben eines ehemaligen Team-Telekom-Profis hinaus, sich weitere Teamangehörige solchen Behandlungen unterziehen ließen.
Damit steht fest das beim Rad-Rennstall Telekom und dessen Nachfolger Team T-Mobile jahrelang systematisches Doping durch die Abteilung Sportmedizin der Uni Freiburg gegeben hat. Systematisch bedeutet Planvoll. Innerhalb einer solchen Systematik ist ein Fahrer nur ein Teil des Systems. Er ist Angestellter seines Teams und handelt auf Anweisung.
Dann ist die Anwendung von Doping, durch spezielle vom Rennstall und Sponsor bereitgestellte Ärzte und Medikamente somit Teil seiner dienstlichen Pflicht. Es bleibt dabei zwar Doping, aber Doping auf Anweisung. Eine Nichtbefolgung hätte den Ausschluß aus der Mannschaft und damit nicht nur einen erheblichen finanziellen Verlust, sondern bei der wirtschaftlichen Macht der Telekom auch ein Berufsverbot bedeuten können. Dementsprechend handelt es sich bei den Fahrern zwar um halbwegs willige Opfer, aber eben um Opfer, die zudem das Doping zu einem späteren Zeitpunkt ihres Leben mit erheblichen körperlichen Beschwerden bezahlen werden müssen.
Bei einer normalen rechtlichen Betrachtung müssten die Herren Staatsanwälte Friedrich Apostel und Jörg Schindler eigentlich gegen die Telekom wegen schwerer Körperverletzung ermitteln. Wie bereits häufig in diesem Blog berichtet hat die Bonner Staatsanwaltschaft ein recht eigenartiges Ermittlungsziel. Es geht ihr darum mit Jan Ulrich einen Alleinschudligen aufzubauen der die arme Telekom betrogen hat. Dafür lässt sie alle gegenteiligen Beweise mit einem Lachen liegen, oder versteckt sie schnell unter dem Teppich.
Es würde mich also auch jetzt nicht wundern, wenn Fred Apostel uns nach Ostern erklärt, das er davon ausgeht, das Ulrich die Gelder für das Doping der anderen Fahrer bezahlt hat und auch soviel Druck auf die anderen Fahrer ausgeübt hat, dass die sich bereitwillig von den ebenfalls ulrichhörigen Ärtzten der Uni Freiburg dopen ließen. Was muss eigentlich passieren bis solche Staatsanwälte abgelöst und dem Gartenbauamt zur Wegepflege zur Verfügung gestellt werden. Unsere Justiz macht sich doch noch nur noch lächerlich.




















Das schöne an Fefe ist, dass er sich noch ehrlich und aufrichtig aufregt und witzig daran ist, dass er fast twittermäßig bloggt. Das eine ist Haltung, das andere eine Gabe. Mir kommt ja immer Brechreiz, wenn unsere Junta ...
Es gibt Nachrichten die sind so schön, dass man sich vor Lachen überhaupt nicht mehr beruhigen kann. Klaus Zumwinkel gab ja über lange Zeit den feinen Herrn, war höchstanständig, schuf das unanständige und betrügerische ...