Das Erzbistum München und Freising bietet auf seiner Website leider keine Möglichkeit an um seinem Erzbischof Reinhard Marx zu sagen, was man von ihm und seiner Kirche hält. Gäbe es diese Möglichkeit hätte er eine E-Mail bekommen, so schreibe ich es ihm eben auf diesem Wege.
Sehr geehrter Herr Erzbischof Marx,
selbstverständlich ist es völlig in Ordnung, dass Sie keine Mailadresse angeben. Ihre Aufgabe ist ja schließlich die Verkündigung. Zuhören gehört damit sicher nicht zu Ihren Aufgaben und auf die Meinung anderer Menschen muss ein Stellvertreter des Stellvertreters irgendeines Gottes ja sicher nicht hören. Entweder gab Gott ihm mit dem Amt auch den Verstand, oder mehr Verstand ist einfach nicht nötig. Es könnte natürlich auch noch sein, dass jenes Amt gar nicht von Gott kam und dieser demnach auch nicht für die Zuteilung von Verstand verantwortlich ist. Wie dem auch immer sei. Ihnen gefällt das österliche Fernsehprogramm nicht:
Erzbischof Marx rügt Actionfilme der Privatsender an Ostertagen
München (dpa) Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, hat das Programm der privaten TV-Sender an den Ostertagen kritisiert. Die Ausstrahlung brutaler Actionfilme sei «kein angemessener Umgang mit der Osterbotschaft», sagte er der «Bild am Sonntag». Marx appellierte an die Zuschauer, Programme auszuwählen, die den Feiertagen «eher gemäß» seien. SAT.1 hatte am Karfreitag «Stirb langsam» im Programm, bei RTL lief «Sudden Death».
Mir gefällt das Fernsehprogramm normalerweise an 365 Tagen im Jahr nicht und das was ich für sehenswert halte und mir auch wirklich während eines Jahres ansehe, wäre an einem Karfreitag zu erledigen. Soweit sind wir uns einig. Warum aber dieses mieses Fernsehprogramm ausgerechnet an Ostern besser oder anders sein sollte erschließt sich mir nicht. Wir befinden uns hier nicht in einem Gottesstaat, weshalb es auch ziemlich gleichgültig ist, ob sie oder andere Mitglieder ihrer Sekte, dem einen oder anderen Tag besondere Bedeutung zumessen.
Als Vertreter einer Organisation, die im wesentlichen durch ständig wiederkehrenden Missbrauch von Kindern auffällt und diesen Missbrauch dann auch noch verbrämt, oder sich als verantworterlicher Bischof beleidigt gibt, wenn er gerügt wird, sollten sie etwas vorsichtiger in Ihrer Wortwahl sein. Ihre Osterbotschaft ist solange völlig uninteressant, wie Sie und Ihr Vorgesetzter Ratzinger nicht in der Lage sind, die Probleme im eigenen Hause zu lösen.
Ich halte es bis dahin auch für äußerst fragwürdig, das die öffentlich rechtlichen Sender, die ja durch die Gebühren des Bürger zwangsbezahlt werden müssen, für Ihre Sekte Propaganda machen, oder sogar machen müssen. Auch wenn der Missbrauch von Kindern Teil ihrer Religion sein sollte, ist dies innerhalb unserer Gesetzgebung nicht regelkonform und im Gegensatz zur ebenfalls nicht regelkonformen Polygamie sogar äußerst schädlich.
Um es kurz zu machen. Die Schäden, die Ihre Kollegen Priester an den missbrauchten Kindern verursachen sind um ein vielfaches höher, als das was dumme Actionfilme an Ostern und den sonstigen Tagen des Jahres anrichten könnten. Meine Empfehlung für sie und Ihre Sektenmitglieder lautet also:
Scnauze halten und erst mal vor der eigenen Tür kehren!
Mir ist schon klar, das Sie und die anderen Sektenführer das Gegenteil tun werden, weil Sie glauben die Missstände durch freche Propaganda in den Hintergrund drücken zu können. Das wird allerdings nicht klappen. Ich werde Sie und Ihren Herrn Ratzinger immer wieder erinnern und gleichzeitig dafür arbeiten, dass zumindest ihre steuerlichen Privilegien und die Subventionen entfallen. Sie müssen sich dann irgendwann entscheiden, ob Sie lieber Kindermissbrauch zulassen, fördern und unterstützen oder das Geld wollen. Wie ich die Kirche kenne werden Sie sich für das Geld entscheiden und den Missbrauch noch heimlicher betreiben.
Mit unfreundlichen Grüßen
Jochen Hoff.




















Kindesmissbrauch als Argument gegen den christlichen Glauben zu sehen halt ich für nur wenig beschränkt. Es soll ja durchaus einige Priester geben, die ihre Nähe zu Kindern ausnutzen und missbrauchen - Die anderen 2 Milliarden Christen sind davon aber meist nicht betroffen oder irgendwie in Verbindung zu bringen. Und die Osterbotschaft gleich zweimal nicht.
Stupider Antichristianismus scheint immer mehr in Mode zu kommen -.-
Wir hatten in Deutschland eine Reihe von Mißbrauchsfällen, wobei der zuständige Bischof der einem Täter großzügig die Wiederholung seiner Tat erlaubte auch noch frech wurde. In den USA wurden drei Milliarden Dollar dafür gezahlt das 5.000 Priester ihren Spass mit Kindern haben dürften.
Wenn dann irgend so ein Pflaumenaugust sich moralisch über das Fernsehprogramm erhebt, muss es erlaubt sein, nein ist es die Pflicht ihn darauf aufmerksam zu machen, das sein Verbrecherverein keine, aber absolut keine moralische Autorität hat und als kriminelle Vereinigung verboten gehört.
Haben wir uns verstanden.
Und die Passion Christi sollte auch gleich auf den Index!!