Ich nenne es die Ackermannerpressung und es geht um unsere Steuergelder. Josef Ackermann ist nicht begeistert das unser Finanzminister ihm nicht sofort die faulen Papiere abnimmt und noch weitere Milliarden über die IKB und die Landesbanken zukommen lässt. Ja schlimmer noch Steinbrück hat Angst bekommen und will die Vorfälle bei der IKB prüfen lassen.
Sofort preschen Kannegiesser und die INSM nach vorn zusammen mit dem Wirtschaftswaisenkind Wolfgang Franz um Ackermann bei der Sozialsierung der Verluste zu unterstützen. Natürlich kommen auch die anderen Verdächtigen aus ihren Löchern.
Nur Professor Unsinn wurde diesmal, wohl wegen Ostern nicht erreicht und gibt mit seinem Ifo-Institut noch immer Optimismus kund obwohl doch schon Trauer tragen angesagt ist. Nun ja ein Kommunikationsfehler. Dafür hat Ackermann schon die ganz große Tränendrüse ganz weit geöffnet:
Die anhaltend schwierigen Marktbedingungen könnten im Investmentbanking zu weiteren Abschreibungen und rückläufigen Erträgen führen, schreibt Deutschlands größtes Geldhaus in dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht. Diese negativen Effekte auf der Ertragsseite könnten möglicherweise nicht durch Erfolge in anderen Geschäftsbereichen kompensiert werden. Dies gelte vor allem dann, wenn das Wirtschaftswachstum anders als erwartet zum Erliegen komme.
Für mich hört sich das so an, als ob uns da jemand sagen will, dass er und seine Freunde die Konjunktur abwürgen, wenn der Staat nicht für ihre Verluste einsteht. Erpressung. Er macht uns ein Angebot das wir nicht ablehnen können. Aber wir können es auch nicht annehmen. Es wird Zeit dass diese Banken über die Klinge springen und endlich für ihre Spekualtionverluste aufkommen müssen. Ackermann hat auf jeden Fall 14 Millionen dafür bekommen, dass er andere verarscht und erpresst.
Natürlich gönne ich ihm sein Gehalt. Die Menschen deren Leben er zerstört hat werden vermutlich in der Ackermann Welt nicht lebenstauglich gewesen sein. Menschen können zwischen Neoliberalen nicht leben. Da muss man Bestie sein um mit den Bestien leben zu können. Der Spiegelfechter formuliert das ganze viel höflicher und netter.






















