Das Problem in Spanien ist nicht wirklich neu, wurde nur wegen den Wahlen in Spanien ein wenig unter den Teppich gekehrt, unter dem es nun mit viel Gebrüll und Gestöhn wieder hervorkriecht. So meldet SpanienAktuell.com:
Über drei Viertel aller Spanier (76 Prozent) geben mehr als 40 Prozent ihrer Einkünfte zur Begleichung von Hypotheken-Schulden und Konsumentenkrediten aus. Das sind 13 Prozent mehr als noch vor fünf Monaten.
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Dass die Schuldenlast immer stärker drückt, zeigt sich auch in der Tatsache, dass 78 Prozent der Haushalte drei oder mehr Kredite abzahlen müssen. 17 Prozent der Familien müssen zwei Kredite begleichen und nur fünf Prozent der Bevölkerung haben nur einen Kredit aufgenommen.
Zwar will jetzt die spanische Regierung zwar mit einigen die Maßnahmen die Finanzkrise angehen, aber der Erfolg dürfte wohl eher bescheiden ausfallen:
Minderung der Hypothekenlast
Schuldnern soll eine Mindestentlastung zukommen, um es ihnen zu erlauben, ihre Hypotheken weiter bedienen zu können. Die Maßnahme soll insbesondere Familien zugute kommen, die „besondere Schwierigkeiten aufweisen“, wie Solbes noch vor den Wahlen ankündigte. Den Familien soll erlaubt werden – zinslos – die Kreditlaufzeit ausdehnen zu können. Ersten Schätzungen nach sieht der Plan die Entlastung um bis zu 350 Euro pro Monat für Hypotheken mit einem Restvolumen von 200.000 Euro vor.
Mietförderung
Mittels schärferer Verfolgung von Schuldnern soll das Vermieten für Wohnungseigentümer wieder attraktiver gemacht werden. Die ersten Pläne der Regierung sehen eine Verminderung der richterlichen Mahnung zur Zahlung ausstehender Mieten auf eine Frist von 15 Tagen vor.
Da wird sich die Katze wohl selbst in den Schwanz beißen. Denn Eigentümer die ihre Hypotheken nicht bedienen können, werden ihre Handwerker nicht pünktlich bezahlen, die ihre Mitarbeiter nicht pünktlich bezahlen, welche ihre Mieten nicht pünktlich bezahlen. Es ist eben eine politische Lösung, die wie alle solche Lösungen, voll ins Leere greift.
Es gibt nur zwei Lösungmöglichkeiten. Eine große Versteigerungswelle die nur Verlierer kennt, oder eine Verdopplung der Laufzeiten aller Kredite bei gleichbleibenden Zinsen, was zwar die armen Hypotheken- und sonstige Banken trifft, aber dort leichter und billiger abgefedert werden könnte. Das wäre allerdings zu schlau, also macht es Sinn den Winter abzuwarten und das neue Feriendomizil in Spanien erst im nächsten Jahr, dafür aber dann für ein Viertel des ursprünglichen Preises zu kaufen.
Der Meyer hat das ganze noch mit schöneren und freundlicheren Worten beschrieben, warnt aber gleichzeitig auch schon vor weiteren Notfällen:
Spanien hat wie Italien, Portugal und Griechenland unglaublich und lange Zeit von den niedrigen Zinsen in der Eurozone profitiert. Letztlich konnten diese Länder plötzlich die Früchte der Stabilitätspolitik der Deutschen Bundesbank ernten, ohne jemals etwas dafür getan zu haben. Die unverhoffte Politik des billigen Geldes ließ den Verschuldungsmotor in diesen Ländern immer schneller laufen. Und dies war dann der Treibsatz für den Konsum und die Betonburgen, die nun überall oft unverkäuflich herumstehen.
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Die Buchmacher nehmen inzwischen gerne Wetten auf die nächsten umfallenden Kandidaten an. Großbritannien? Irland? Frankreich? Griechenland? Der ganze Ostblock? Ich befürchte, sie werden alle der Reihe nach umkippen.
Ich sehe es ähnlich. Vertraue aber voll den Engländern. Die werden die ersten sein. Momentan stellen die gerade Listen auf, um Häuser anders besteuern zu können, Blick auf den Park, ruhige Lage, hohe Polizeipräsenz. Das ganze sieht für mich eher so aus, als wollten sie schon mal einen Verkaufsprospekt für ihr Land anfertigen.
Ja ich weiß die Hypo Real Estate lebt noch. Abwarten bis da mal einer ran kommt der rechnen kann. Wir werden schon bald die Bankenpleiten in Reihe sehen und wir sollten fröhlich winken, wenn wieder eine untergeht. Der Schaden ist gering. Nutzen für Deutschland oder die Deutschen in ihrer Mehrheit hatten sie schon lange nicht mehr.























Das Bafin oder besser Ackermanns Nothelfer die ihm ja schon bei der IKB mit ein paar Milliarden Steuergeld geholfen haben, wollen ein weiteres tun. So aus heiterem Himmel und wegen ihrer unglaublichen Fachkompetenz - könnten die Herrschaften ...