Es war schon sehr schwierig den schon lange vorbereiteten Angriffskrieg auf das iranische Öl immer wieder hinauszuschieben, weil Halliburton auch noch den letzten Dollar mitnehmen wollte, bevor es den Weg für den Angriff freigibt. Zwar hatten Bush und Cheney zuerst noch überlegt, Halliburton im Irak einfach ein paar weitere Milliarden Dollar zuzuschanzen, aber leider haben die Menschen in den USA und die Demokraten gemerkt wie sehr sie von Halliburton betrogen wurden.
Laut dem Tagespiegel handelt es sich um eine Milliarde Dollar, n-tv spricht von 2,7 Milliarden Dollar die Halliburton alleine im Irak ergaunerte.
So harte Töne bei einem zur Mohn/Bertelsmanngruppe gehörendem neoliberalen Medium verwundern dann doch, aber dem Autor Lars Halter ging das Verhalten von Halliburton sichtlich an die Nieren:
Während das Unternehmen den Soldaten nämlich verdorbenes Essen servierte und verunreinigtes Flusswasser aus dem Euphrat anbot, stellte man Washington Fantasie-Rechnungen. Pro Cola-Dose wurden 45 Dollar abgerechnet, pro Wäsche-Sack 100 Dollar. Und mehrfach wurde berichtet, wie Halliburton-Mitarbeiter alte Trucks nach einer Panne am Straßenrand einfach stehen ließen und das Unternehme auf Staatskosten einen neuen anschaffte.
Ähnlich verhielt es sich mit Personalkosten: Hunderte von Arbeitern hatte Halliburton im Irak stationiert, für die es nichts zu tun gab. Sie saßen folglich untätig herum, mussten auf Anweisung aus dem Management aber zwölf Arbeitsstunden täglich abrechnen, für sieben Tage in der Woche.
Eine unabhängige Untersuchung ergab vor zwei Jahren, dass Halliburton mehr als 2,7 Milliarden Dollar in Washington direkt ergaunerte - das entspricht mehr als 10 Prozent des gesamten Auftragswertes von etwa 25 Milliarden Dollar, den Halliburton im Irak hatte. Möglich war das dank der Rückendeckung von Bush, Cheney und Co.
Klar das eine so großzügige Regierung von der sicherlich angenommen werden kann, das einige sehr gut geschmiert wurden, den Iran nicht angreifen solange Halliburton dort noch aktiv ist. Aber das hat sich ja nun erledigt. Auch die Demokraten die nach einem Wahlerfolg Halliburton an die Wäsche wollten, haben schon heute das nachsehen. Halliburton hat sich nach Dubai verlegt und hofft so allen Fragen und Prozessen aus dem Weg zu gehen.
Aber noch haben die Republikaner die Wahl nicht verloren. Ein Krieg gegen den Iran kann jetzt geführt werden. Zwar werden die Nuklearargumente immer abstruser und diese Grenzverletzung durch die Briten, hat auch nur den Iran zum Sieger gemacht. Aber es wird sich ein Grund finden lassen.
Und dann, dann wird Halliburton wieder in den Iran zurückkehren und erst recht abzocken.
Dann kann die USA sich auch endlich darum kümmern, das die Iraker ihr Öl den Amerikanern überschreiben und damit das amerikanische Kriegsziel endlich erreicht ist, wie das St. Galler Tageblatt schreibt. Aber auch das ist ja nichts neues. Im Irak ging es nur um Öl, nicht um Massenvernichtungswaffen und nicht um Al Qaida. Im Iran wird es nur um Öl gehen und nicht um Nuklearwaffen oder gar Al Qaida.
Es geht immer nur darum Öl für die Amerikaner zu stehlen. Bush ist nichts anderes als ein Straßenräuber der einen Schnapsladen überfällt, nur ist er besser bewaffnet. Seine politischen Helfer in Deutschland und Europa wissen das genau. Aber wahrscheinlich werden auch sie gut genug bezahlt.
Wenn also ein Herr von Klaeden fordert das wir uns beteiligen und unter einen amerikanischen Raketenschirm kriechen, dann sollten wir ihn fragen, was er dafür bekommt und dann, das wir mit ihm nirgendwohin wollen.

























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