Die Wahrheit kann doch einen Staatsanwalt nicht erschüttern.
die Wahrheit macht doch so nen Staatsanwalt nicht an.
Der ist dem Höheren verpflichtet,
die Wahrheit geht in gar nichts an.
Der kann doch einen Pierer nicht verklagen,
da hängt doch auch die Merkel dran.
Da nimmt er sich die Kleinen, vor denen hat er keine Angst.
Die quält er dann ein wenig härter, das zeigt wie stark er ist.
Das Recht gehört den Herren, genau wie jener Staatsanwalt.
Die Herren die sind mutig, sind frech und auch noch dreist.
Sie haben ihre Büttel, und uns, uns bleibt der Scheiß.
die Wahrheit macht doch so nen Staatsanwalt nicht an.
Der ist dem Höheren verpflichtet,
die Wahrheit geht in gar nichts an.
Der kann doch einen Pierer nicht verklagen,
da hängt doch auch die Merkel dran.
Da nimmt er sich die Kleinen, vor denen hat er keine Angst.
Die quält er dann ein wenig härter, das zeigt wie stark er ist.
Das Recht gehört den Herren, genau wie jener Staatsanwalt.
Die Herren die sind mutig, sind frech und auch noch dreist.
Sie haben ihre Büttel, und uns, uns bleibt der Scheiß.
Nein ich rege mich doch gar nicht auf. Ich doch nicht. Ich traue den deutschen Staatsanwaltschaften alles mögliche zu, nur nichts Gutes. Nun ist es genau so gekommen wie ich es mir von Anfang an gedacht habe:
Bei der Siemens AG hat der frühere Vorstand unter Konzernchef Heinrich von Pierer nach Ansicht der Münchner Staatsanwaltschaft nichts von dem Schmiergeldsystem gewusst. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Demnach ist die Staatsanwaltschaft bei ihren bisherigen Ermittlungen zu der Erkenntnis gelangt, das bei Siemens über viele Jahre hinweg betriebene System schwarzer Kassen und weltweiter Korruptionsdelikte sei dem Zentralvorstand nicht bekannt gewesen. Auf der Ebene unterhalb der Konzernspitze sei dafür gesorgt worden, dass kein Mitglied des Zentralvorstands von diesem System erfahren habe.
Ja, aber sicher doch. Der von Pierer der vielen als Kontrollfreak galt, dem nachgesagt wird, das er sogar den durchschnittlichen Toilettenpapierverbrauch je Mitarbeiter habe nachkontrollieren lassen, der hat von hunderten Millionen Schmiergeld nichts gewusst.
Das haben die da unten alles unter sich ausgemacht. Es gab keine hauseigene Revision, keine Fremdrevision. Nichts. Herr von Pierer hat nichts gewusst. In dem Laden hat Herr von Pierer den Lagerort jeder Büroklammer gekannt. Da ging gar nichts, überhaupt gar nichts ohne seine Zustimmung. Schon gar keine hunderte von Millionen.
Aber was soll so ein Münchner Staatsanwalt denn machen. Siemens in der Führung angreifen. Die ganze neoliberale und wirtschaftsfaschistische Verschwörerbande hochgehen lassen. Der könnte sich doch gleich beerdigen. Man kann als Münchner Staatsanwaltschaft nicht gegen Siemens ermitteln. Das wäre Aufgabe der Bundesanwaltschaft, da sich die Taten ja auf das gesamte Bundesgebiet, ja die ganze Welt erstrecken. Aber die Bundesanwaltschaft ist ja nur ein Handlanger dieser neoliberalen Truppe. Soll Terroristen finden damit Bürgerrechte weiter eingegrenzt werden können.
Wenn sie wirklich mal eingreift dann kommt für die Angeklagten ein dreißigsekündliches Bewerfen mit Wattebäuschchen dabei heraus und das war es. Pierer ist also frei. Die anderen werden hart bestraft und wirtschaftlich vernichtet. Dem Gesetz ist genüge getan. Mal im Ernst. Auf dieses Gesetz mag ich nicht einmal scheißen.
Viel interessanter finde ich allerdings die folgende Meldung:
Der Fraktionschef der SPD im Landtag, Franz Maget, und die Grünen verlangen von Ministerpräsident Günther Beckstein Auskunft über einen Besuch von Pierer Mitte Dezember 2006. Maget will wissen, ob Pierers Gespräch mit Beckstein Einfluss auf das Ermittlungsverfahren gehabt habe.
Maget sagte, es sei ein ,,eigentümlicher zeitlicher Zusammenhang‘‘, dass nach diesem Gespräch die Untersuchungen über die Verstrickung der Konzernspitze offenbar ins Stocken geraten seien.
Beckstein war damals als Innenminister für die Kriminalpolizei zuständig, die zusammen mit der Staatsanwaltschaft ermittelt. Bayerns CSU-Regierung bestreitet Eingriffe in die Ermittlungen. Pierers Anwalt teilte mit, sein Mandant habe bei Beckstein keinen Einfluss genommen.
Ich bin selbstverständlich davon überzeugt, das der damalige Innenminister Beckstein keinen Einfluss auf die Ermittlungen genommen hat. Der hat doch schließlich Leute die das für ihn machen können. Nein das war ein Spaß. Beckstein ist ein deutscher Politiker, der ist doch nicht korrupt. Gut das ist auch ein Witz. Also wir werden es nie beweisen können, aber wir wissen das wir verarscht wurden. Wie immer.



















