Der Beck will es einfach nicht einsehen, wie dpa meldet:
SPD-Chef Beck bekräftigt Fahrplan für Kanzlerkandidatur
Berlin - SPD-Chef Kurt Beck hat seinen Fahrplan für die Kanzlerkandidatur der Sozialdemokraten bekräftigt. Er werde den Parteigremien im Herbst oder vielleicht auch erst Anfang kommenden Jahres einen Vorschlag machen, sagte er der ARD. Alles andere sei Kaffeesatzleserei. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel” hatte berichtet, in der SPD-Zentrale in Berlin gebe es erste Vorbereitungen für eine Kanzlerkandidatur Becks. Der Vorsitzende sagte dazu, er wisse nichts davon.
Das Beck von nichts was weiß ist klar. Es sagt ihm in der SPD auch niemand was. Der Versuch des Spiegels dient nur dazu, möglichst frühzeitig Beck loszuwerden, weil die Familie Mohn mitsamt ihrer gemeinen Bertelsmannstiftung nichts mehr fürchtet, als eine linke Mehrheit, in der auch die normalen Menschen wieder ihre Interessen durchsetzen könnten.
Das wäre ja das Ende der neoliberalen Sklaverei wofür die Familie Mohn und Kannegießers INSM stehen. Allerdings ist das ein Fehler. Beck würde nie wirklich etwas wagen. Der stünde für Rotgelb, was ja die bestehende Politik nicht ändert. Beck hat auch keine eigene Ideen weshalb ihm die nicht ausgeredet werden müssten.
Egal was die "Qualitätspresse" also die Propagandisten der wirtschaftsfaschistischen Neoliberalen schreiben, ein Steinmeier oder Steinbrück sind selbst in der SPD kaum zu verkaufen. Damit wären selbst die 18 Prozent gefährdet.
Es ist schon seltsam wenn einen selbst solche Pressemitteilungen nicht mal mehr ansatzweise erschüttern wenn man ihre Überschrift im Feedreader liest:
Rheinische Post: SPD geschlossen
Man denkt sich ein "Ja und? Zeit wurde es ja schon lange" und nimmt die nächsten Meldungen auf um dann 12 bis 18 Zeilen später zu stoppen und ein: "Häh? Wie bitte? Was ist das denn?" loszuwerden, geht zurück um den Beitrag zu lesen und stellt fest das die nur meinen das die SPD geschlossen hinter ihrer nordrheinwestfälischen Führerin stehen. Klar wo sollten sie ohne Auswahl mit den Wahlchancen auch sonst stehen. Der Rüttger überholt die rechts und links gleichzeitig.
Aber nehmen wir mal an, die SPD gibt morgen auf. Was ist dann das wichtigste? Richtig den Markennamen sichern und sofort ein Buch schreiben, warum die letzten Herren dieser Partei eigentlich gar nicht in die Partei gehörten. Der Markenname ist gut, der Inhalt Mist.




















Man sieht: Die Welt kann wirklich einfach sein, wenn man die Realitäten nur konsequent ignoriert.
Wenn das links ist, bin ich links. Die Mohn/Bertelsmannbande will Beck loswerden und ich versteh nicht einmal warum. Das ist der Inhalt meines Artikels. Lesen geht ganz einfach wenn man die Buchstaben zu Worten und die Worte zu Sätzen zussammenfügt.
Ansonsten bin auch eher für eine sachliche statt sarkastische Diskussion. Begrifflichkeiten "neoliberale Sklaverei" und "wirtschaftsfaschistische Neoliberale" passen da nicht dazu.
Der Rest begrüßt die Regeln intern, auch wenn er sie öffentlich laut beklagt, weil er nicht oder nur am Rande betroffen ist. Wirtschaftliche Macht und Anzahl der Arbeitsplätze führen für diese Gruppe zur praktischen Befreiung von allen Regularien bis hin zur Pflicht der Steuerzahlung.
Es sind diese Leute wie z.B. Herr Kannegiesser mit seiner INSM und die Familie Mohn, aber auch tausende Anderer, die uns mit ihrer steuerfinanzierten Propaganda einreden wollen, das unser Problem die alleinerziehende Mutter mit Hartz IV ist und nicht Josef Ackermann, der einfach jedes Jahr 3 Milliarden Steuern in Deutschland nicht zahlt um dafür 2 Milliarden Steuern im Ausland zu zahlen.
Dieses Wirtschaft zuerst und überallem nenne ich Wirtschaftsfaschismus, weil es ähnlich wie der Faschismus an sich eine falsche Heilslehre darstellt, die nur auf innerem Betrug basiert und spätestens dann zu Ende ist, wenn die Herren vom Steuerzahler subventioniert werden wollen. Nochmal Ackermann, der 8,1 Milliarden aus der IKB rausholte, aber hier keine Steuern bezahlt. Wäre die IKB pleite gegangen hätten wir alle gewonnen.
Neoliberale brauchen Sklaven, weil ihr Wirtschaftsbild nur dann funktioniert wenn ein großer Stamm rechtloser zu jedem Preis für sie arbeitet, um zu überleben. PIN AG ist ein gutes Beispiel. Da sollten die Lohnzusätze eben auch vom Steuerzahler aufgebracht werden, damit Friede Springer ihren Gewinn mehren kann.
Meine Begriffe passen sehr gut und sind so zutreffend das die richtigen Hunde aufjaulen, weil sie getroffen wurden.
Du hast zweifelsohne Recht, dass die Großunternehmen von der Regulierung in Deutschland weit weniger betroffen sind als die KMUs - im wesentlichen wohl deshalb, weil sie sich leichter dem Einfluss des deutschen Staats entziehen können. Die Globalisierung sorgt nun einmal dafür, dass nationale Grenzen nicht mehr viel zählen und nicht mehr nur Unternehmen sondern auch Staaten und Arbeitnehmer sich dem globalen Wettbewerb stellen müssen. Wenn ein chinesischer Ingenieur mit einem Bruchteil des Gehalts seinen deutschen Kollegen zufrieden ist und andere Staaten mit geringeren Steuersätzen auskommen, ist das zunächst mal eine Tatsache, an der die deutsche Politik wenig ändern kann.
Die Herausforderung besteht m.E. darin, sich diesen Tatsachen zu stellen und das Beste draus zu machen. Ein schönes Beispiel ist doch die Verlagerung von Steuerzahlungen ins Ausland: Bei geringeren Steuersätzen in Deutschland wäre die Motivation geringer (und irgendwann weg), Gewinne ins Ausland zu verlagern. Lieber 50 EUR tatsächlich bekommen als 100 EUR fordern und nix kriegen. Dabei entsteht übrigens keineswegs ein "Dumping" oder eine Abwärtsspirale, da Deutschland in vielen anderen Punkten sehr gut dasteht und die Unternehmen wahrhaftig nicht erpicht sind, um jeden Preis im Ausland rumzuexperimentieren.
In diesem Sinne ist wohl weder Herr Ackermann noch die alleinerziehende Mutter mit Hartz IV das Problem, sondern vielmehr ein Staat (und zum Teil auch eine Bevölkerung), die nicht in der Lage oder willens sind, sich mit den veränderten Verhältnissen auseinanderzusetzen und die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.
Zu der Begrifflichkeit "Faschismus": Mit der Definition als "falsche Heilslehre" könnte man vieles als faschistisch bezeichnen, mal direkt beim Kommunismus angefangen. :o) Aber das ist ja nicht wirklich zielführend.
Zu der Begrifflichkeit der "Sklaven": Zunächst mal sind Lohnkosten für ein Unternehmen Kosten. Also Aufwendungen, die den Gewinn schmälern - und damit das, wozu das Unternehmen als Struktur im Markt existiert. Also ist es folgerichtig, dass Unternehmen am Arbeitsmarkt das Interesse verfolgen, möglichst niedrige Löhne zu zahlen. Dem ist eine natürliche Grenze gesetzt: Wenn niemand mehr zum Lohn X bereit ist zu arbeiten, ist Lohn X zu niedrig. Das Problem besteht jetzt m.E. vor allem darin, dass durch Globalisierung und vor allem Automatisierung immer weniger Personal gebraucht wird und gleichzeitig international immer mehr zur Verfügung steht - und dementsprechend die Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt in eine defensive Verhandlungsposition geraten. Vor diesem Hintergrund braucht es nicht einmal irgendwelche "neoliberalen Gewinnmaximierer", um eine für die Arbeitnehmer problematische Situation zu schaffen.
Letztlich müssen wir in Deutschland höllisch aufpassen, dass wir bei dem Versuch, soziale Standards zu wahren, nicht den Fehler machen, veränderte Realitäten zu ignorieren und am Ende alles Erreichte verspielen.
Last but not least: Ich hab mit dem "Großkapital" nichts, aber auch rein gar nichts zu tun und zähle mich daher zu den jaulenden Hunden. :o)
Die Steuern sind nicht zu hoch. Prof Kirchhof hat ja 25 Prozent angeboten und daraufhin wäre er von unseren Neoliberalen am liebsten erwürgt worden. Tatsächlich sind die real gezahlten Steuern im Mittelfeld Europas. Berücksichtigt man allerdings die Gewinnermittlung, die bei uns vor fiktiven Kosten nur so strotzt, dann sind wir am untersten Ende in der Welt. In den USA habe ich schon vor 2000 höhere Steuern als Unternehmer bezahlt, als in Deutschland. Zwischenzeitig sind die Steuern in den USA gestiegen.
Nein. Es wird einfach betrogen um des Betruges willen. Mein Vorschlag wäre 15 Prozent Steuern auf das EBITDA und dazu noch einmal 10 Prozent Sozialsteuer, die aber nur zur Umwandlung der Rente in eine kapitalgedeckte Rente verwandt werden soll und dann irgendwann ausläuft.
Ansonsten keine zusätzlichen Ausgaben wie Arbeitgeberanteile oder ähnliches. Genau das will aber keiner weil es dazu führen würde das Leute Steuern zahlen müssten die heute keine zahlen. Es ist nicht nur Ackermann, der ist nur gleichzeitig einer der großen Subventionsabsauer wie auch die Familie Mohn.
Die Globalisierung ist auch so ein Totschlagargument. In der Ukraine bezahle ich für einen Arzt zur Zeit 195 Euro. Pro Monat. Allerdings kann ich auch für 7 Euro mit zwei Leuten gut Essen gehen und mich vollaufen lassen. Allerdings heilt der Arzt in der Ukraine hier keine Kranken. Wenn er das machen soll braucht er eine Entlohnung mit der er hier leben kann.
Wir brauchen übrigens nicht weniger Leute. Wir brauchten viel mehr. Aber wir stecken das Volksvermögen und die Sparguthaben der Menschen lieber in reine Spekulation und verzocken die Kohle da.
Siemens alleine hätte bestimmt Produkte in der Pipeline die sofort für 250.000 Menschen Arbeit schaffen wenn sie auf den Markt gebracht würden.
Würden wir das was an Ideen und Produkten hier entwickelt wird fördern, hätten wir sehr schnell für den größten Teil unserer Arbeitskräfte Arbeit.
Bezahlen wir dann noch anständige Löhne, fließt das in den Konsum und wir bekämen eine Anschub wie ihn kein Konjunkturprogramm bringen könnte.
Das gibt ja auch die Elite der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten unter vier Augen zu um dann wieder auf die bösen Anderen zu verweisen, die ja nicht mitmachen.
Die Realitäten haben sich nicht verändert. Das Maßband wurde schlicht und ergreifend gefälscht.