Ja, da hat er gesagt der Gute. Ist er nicht ein netter Mensch. Man kann es hier nachlesen:
Eine Lohnuntergrenze von 7,50 Euro würde weder bei Teilzeitkräften und Minijobbern noch bei Familien mit Kindern dafür sorgen, dass der Staat nicht einspringen müsse. Um dies zu vermeiden, bräuchten Familien schon Mindestlöhne von deutlich über zehn Euro pro Stunde.
Der Mann kann sogar mal die Wahrheit sagen. Ich fordere ja schon seit einiger Zeit 9,50, aber dann sagen wir doch 10,50 Euro. Ja natürlich habe ich ihn aus dem Zusammenhang gerissen, aber das ändert an dem Reuters-Text kein Wort, den es hier zur Sicherheit im Volltext gibt:
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat vor einer Verschärfung der Arbeitslosigkeit durch Mindestlöhne gewarnt. "Ein zu hoher Mindestlohn verursacht Arbeitslosigkeit und verschärft gerade die Probleme der Geringqualifizierten", sagte IW-Direktor Michael Hüther am Dienstag in Berlin. Eine Lohnuntergrenze von 7,50 Euro würde weder bei Teilzeitkräften und Minijobbern noch bei Familien mit Kindern dafür sorgen, dass der Staat nicht einspringen müsse. Um dies zu vermeiden, bräuchten Familien schon Mindestlöhne von deutlich über zehn Euro pro Stunde. Beschäftigte, deren Produktivität geringer sei als ihr Lohn, würden jedoch vom Arbeitsmarkt verdrängt.
Um Langzeitarbeitslosen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, müssten vielmehr die Anreize zur Annahme eines Jobs verstärkt werden. Grundsätzlich sollten Erwerbstätige finanziell besser gestellt sein als Transferbezieher. Zudem schlägt das IW vor, den gesetzlichen Kündigungsschutz zu flexibilisieren, um Langzeitarbeitslosigkeit zu vermindern. An die Stelle des Kündigungsschutzes solle eine Abfindungslösung treten. Gesetzliche Regelungen sollten einen Mindestanspruch definieren, der individuell ausgeweitet werden könne.
Natürlich greift er gleich in die alte wirtschaftsfaschistische und neoliberale Kiste der Trickbetrügereien. Deshalb habe ich den ScreenShot auch gesichert. Man weiß ja nie wie lange so ein Link Bestand hat, wenn der Herr mitbekommt, was er gesagt hat.
Ein zu hoher Mindestlohn ist Quatsch. Ein Mindestlohn muss eine angemessene Teilhabe am Leben ermöglichen, die jedem arbeitenden Menschen zusteht. Würde Herr Hüther nach seinen Leistungen bezahlt müsste er Geld mitbringen. Gute und anständige Mindestlöhne schaffen Konsum, weil diese Menschen bekannterweise 100 Prozent ihres Einkommens in Konsum stecken müssen, um überhaupt leben zu können.
Anders als Herr Hüther, Herr Kannegiesser und Herr Ackermann, die ihr Geld nur noch vor der Steuer in Sicherheit bringen müssen und einfach nicht mehr konsumieren können, als sie heute schon konsumieren.
Die Binnennachfrage ist aber genau das, was uns fehlt. Sie fehlt uns weil Leute wie Herr Hüther zu jedem schmutzigen Trick greifen, um den Arbeitern anständige Löhne zu verweigern und neue Lasten aufzubürden, während sie gleichzeitig für ihre neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Auftraggeber die Wissenschaft bis über die Bruchgrenze verbiegen und lügen und betrügen, wo es nur eben geht. Je besser die Menschen bezahlt werden, gerade in den unteren Einkommensbereichen, desto eher kommt eine sich selbst tragende Binnenkonjunktur in Gang.
Hüther will aber die Allgemeinheit für die Gewinne seiner Freunde mit Steuergeldern aufkommen lassen und dann den Menschen trotzdem so wenig zahlen, das ihr Leben keinen Wert hat. Das Spiel des Herrn Hüther ist klar. Er lotet die Grenzen aus, wie weit seine Freunde gehen können, ohne das es zum Aufstand kommt. Kommt es dann doch zum Aufstand und Schäuble schafft es nicht die Bundeswehr auf die Bürger schießen zu lassen, glaubt Hüther das ihn seine Auftraggeber ausfliegen und weiterbeschäftigen werden.
Was er nicht weiß und sich auch nicht vorstellen kann, sie werden ihn nicht in den letzten Hubschrauber aus Saigon lassen sondern ihn als Opfer zurücklassen, für die wütende Meute, um selbst die wichtigen Sekunden zu gewinnen. Hoffentlich sind die Menschen dann schlau genug ihm kein Haar zu krümmen, sondern ihn schnell in ein gutes Gefängnis vor einen Staatsanwalt des Volkes zu bringen.
Er wird dann schon singen, weil er Angst um sein Leben hat. Wird Namen nennen und Hintermänner, so daß man den Sumpf austrocknen kann und das Geld zurückholen, für das Volk, dem es gestohlen wurde. Es muss ihm ja keiner sagen, das er auf jeden Fall nur eine lange Haftstrafe bekommt, für seine Lügen. Lebend begraben tut mehr weh als tot und vor allem kann er als Lebender immer wieder befragt werden.
Aber seine 10,50 Euro Mindestlohn, die sollten wir zum Programm machen. In ganz Deutschland in jeder Branche. Die Menschen brauchen anständige Löhne.




















Natürlich werden nicht alle gehalten werden können, aber mit dem vielen Geld wird immer Zeit genug bleiben um sich weiter zurückzuziehen oder gar ein ganzes Land zu kaufen.
Deshalb muss man ihnen das Geld nehmen. Dann fallen sie von selbst.
Wenns so weit ist, muß einfach eine zünftige Belohnung ausgeschrieben werden und dann werden sich schon welche finden, die die sich verdienen wollen (ich glaube, ich könnte da dann auch nicht widerstehen ;-))
Gruß
Alex