Am Sonntag muss meine Süße mit mir wählen gehen,
das ist gar nicht schön,
wir würden lieber segeln gehn!
das ist gar nicht schön,
wir würden lieber segeln gehn!
Aber Friedbert Pflüger, das letzte Aufgebot der CDU für Berlin fand im Berliner Abgeordnetenhaus einfach kein Gehör. Immer wenn er was sagte, waren die Regierungsparteien versucht in schallendes Gelächter auszubrechen, weil er keine Ahnung hatte, die FDP schüttelte sich vor Schreck und selbst die eigene Partei hatte Mühe nicht laut loszuprusten.
Egal was Pflüger anfasste, welchen Stein auch immer er anhob, überall fand er den Mist und die Kungeleien von Landowsky und Diepgen. In Anlehnung an die Fabel von dem Hasen und dem Igel, scholl es ihm aus jedem Loch entgegen: "Hier haben wir schon abgeräumt.". Die Partei begann ihn wie einen Aussätzigen zu meiden. Für den Landesvorsitz kam er nicht in Frage und alles wartete eigentlich darauf, das er seine Klamotten packen und endlich wieder verschwinden möge.
Allein, er wusste nicht wohin. Er wäre ja gerne verschwunden, aber niemand ruft ihn. Er ist nicht mehr im Bundestag, wird wohl auch nicht wieder hereinkommen. Als Berliner Abgeordneter ist er ja auch nicht auf Rosen gebettet. Das Geld das er von seiner Exfrau als Zugewinn erklagte, dürfte längst verbraucht sein:
Pflüger heiratete 1984 Margarita Mathiopoulos. Seit Sommer 2003 lebt er mit seiner 22 Jahre jüngeren Lebensgefährtin und ehemaligen Persönlichen Referentin Sibylle Hällmayr (* 1977) zusammen. Sie sind seit Dezember 2006 verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder.
Mathiopoulos und Pflüger trennten sich im Herbst 2003. Nach der Trennung verlangte Pflüger von seiner Ehefrau Zugewinnausgleich in Höhe von 157.000 Euro, den ihm ein Berliner Familiengericht in seinem Scheidungsurteil auch zusprach. Mathiopoulos kommentierte Pflügers Verhalten in einem Leserbrief an das Magazin Focus mit den Worten: „Meines Erachtens ist jedoch die Ehefrau, die freiwillig ihrem Parlamentarischen-Staatssekretärs-Noch-Ehemann, seiner Praktikantin und deren unehelichem Kind finanziell unter die Arme greifen soll, noch nicht geboren“. Eine Berufungsklage von Mathiopoulos wies das Berliner Kammergericht am 27. September 2006 ab.
In Berlin nicht erwünscht, woanders wird er nicht gebraucht. Was tun. Niemand weiß wer ihn auf die Idee brachte, oder ob er sie gar selber hatte. Aber Pflüger und wohl auch Teile seiner CDU starteten eine teure Kampagne für eine Volksbefragung. Ich weiß nicht wo die das Geld dafür her hatten und nehme auch an, das wir es nie genau erfahren werden. Wozu auch. Finanzielle Interessen sind in diesen Bereichen ja stets ausgeschlossen. Die haben nur kleine Beamte die einen Kugelschreiber oder einen Kaffee annehmen.
Bürgerentscheid und CDU. Das passt wie die Faust aufs Auge. Das ist die gleiche CDU die uns nicht über die Verfassung bei der Wiedervereinigung entscheiden ließ und die uns auch nicht über die EU Verfassung entscheiden lässt. Aber Friedbert darf und soll das mit dem Volksentscheid, obwohl er gar nicht Teil des Volkes und nicht einmal ansatzweise Berliner ist.
Es geht um Tempelhof. Nein es geht nicht um Tempelhof. Da sind alle Entscheidungen längst gefallen. Der wird still gelegt, weil es Berlin-Brandenburg-International BBI geben soll. Der liegt bekanntlich in Schönefeld.
Tempelhof und Tegel sind seit der Entscheidung für BBI erledigt. Ein offener Flughafen kostet Geld, für Sicherheit, Betrieb, Heizung und und und. Sehr viel Geld. Das muss die CDU nicht stören, weil sie in Berlin noch nie mit Geld umgehen konnte. Deshalb müssen Tempelhof und Tegel so früh wie möglich geschlossen werden um Geld zu sparen, gerade gegen den Willen der CDU.
Sobald Tegel und BBI den Betrieb von Tempelhof aufnehmen konnten, wurde die Schließung von Tempelhof eingeleitet. Ich persönlich bedauere das, aber rein wirtschaftlich gab es gar keine andere Lösung, als den kleinsten und unwirtschaftlichsten Flughafen zuerst zu schließen. Eben Tempelhof. Ja. Da kann man sentimental werden. Für ein paar Minuten und dann muss man die Toten den Toten überlassen und sich um die Lebenden kümmern.
Pflüger kümmerte sich lieber um die Toten, vielleicht weil er politisch schon so lange tot ist und sich da geborgener fühlt. Das ist sein gutes Recht und auch das er dem Vernehmen nach städtische Bedienstete dazu mißbrauchte, um für seine Liste zu einer Volksabstimmung zu stimmen, ist legitim. Wenn die CDU wieder an die Macht kommt, hätten die es sonst sehr schwer, weil Pflüger und die CDU mit großer Sicherheit nachtragend sind.
Es kam wie es kommen musste. Die Zahl der Stimmen wurde erreicht und nun müssen wir abstimmen. Am Sonntag. Natürlich wird Pflüger die Abstimmung gewinnen. Die meisten werden sagen was interessiert mich Tempelhof und lieber in den Wald oder zu Tante Emma fahren. Der Sieg wird allerdings Tempelhof nicht offenhalten, sondern die Betriebserlaubnis erlischt im Oktober. Das ist nicht mehr zu ändern.
Dann wird es aber richtig teuer für die Berliner Bürger. Denn dann ist der Senat verpflichtet Tempelhof als Flughafen ohne Flugbetrieb zu erhalten und eine neue Betriebserlaubnis zu beantragen, die es nicht geben wird. Die es nach deutschem und europäischem Recht für einen derartigen Flughafen mitten in der Stadt nicht geben kann. Das weiß auch Herr Pflüger. Es geht also nur um politischen Wind, die übliche Rumpfurzerei und darum die Bürger Berlins finanziell zu schädigen.
Es ist unnötig darauf hinzuweisen, das unser regierender Partybürgermeister in seiner Großkotzigkeit natürlich völlig falsch reagiert hat, als er sagte das der Volksentscheid ihn nicht bindet. Natürlich ist er gebunden, aber der Volksentscheid bringt keinen Flughafen Tempelhof, sondern für die nächsten 40 Jahre eine teure Fläche, die Berlin erhalten müsste. Aber das will Wowereit den Bürgern ja nicht erklären. Er steht schon viel zu weit über den Menschen und hat ja Sarrazin, der die nötige Härte zeigen wird, um Kinder, Arme und Alte auch diese Niederlage bezahlen zu lassen.
Das unsere Politiker nichts taugen, ist ja schon lange klar. Das ich von Journalisten begründeterweise nicht viel halte, ist wohl auch bekannt. Wenn ich mir aber ansehe was der "Journalist" Martenstein in seiner Kolummne auf WatchBerlin da so aus sich rauskotzt, dann frage ich mich ob denken weh tut.
Die Tatsache das wir uns nicht drei Flughäfen leisten können interessiert ihn nicht. Das es keine Volksbefragung der Bürger sondern ein politischer Schachzug einer Partei, auf Kosten der Allgemeinheit ist, kapiert er nicht. Er selbst erklärt das er den Flughafen nicht benutzt, aber trotzdem dafür stimmen wird, weil ihn Wowi nicht ernst nimmt. Gut ich nehme ihn auch nicht ernst. Er ist einer von den Leuten die früher schon immer frierend im Schnee standen und lamentierten:
Ist meine Mutter doch selbst schuld wenn mir an den Händen friert,
hätte sie mir doch Handschuhe anziehen können.
hätte sie mir doch Handschuhe anziehen können.
Wer aber geistig so tiefstehend ist, das er die Vertreibung der Juden aus Berlin, mit der Nichtbezahlbarkeit eines Flughafens für Herrn Pflüger vergleicht, der soll ruhig für Herrn Pflüger stimmen. Der gehört zu Herrn Pflüger. Und an meine Boggerkollegen die Bitte. Erzählt mir nichts mehr über Martenstein, der ist nicht einmal dazu geeignet Texte für mein Klopapier zu entwickeln und die liest nur mein Hintern.























Wie kommt ein Gericht dazu, Margarita Mathiopoulos einen derart hohen Zugewinnausgleich abzunehmen und ihn ihrem nicht eben Hartz IV beziehenden Ex zuzusprechen?! Zwar gönne ich's der Dame von Herzen, und es scheint hier so etwas, im Wortsinn, wie einen Ausgleich zu geben für deren äußerst unappetitliches politisches Gebahren. Aber ich dachte immer, eine Krähe würde der anderen kein Auge aushacken.
Aber gut: das eine sind Äpfel, das andere Birnen. Mögen sie sich eben gegenseitig die Butter vom Brot nehmen.
Ansonsten: Schönen Dank für den köstlichen Kommentar zu den tollen Patschern vom Goethe-Institut.
Was ist das für ein Art Mann der fremdgeht und dann von der betrogenen Ehefrau auch noch Kohle haben will, weil sie mehr verdient hat als er. So etwas, sagt mehr über einen Menschen aus, als ihm lieb sein kann.
Egal wie mies sein Ehe und wie schön die andere war. Die gönn ich ihm. Sollen sie Freude aneinander und an ihren Kindern haben, aber so mies zu sein, dann auch noch die Kohle der Betrogenen abzuzocken, passt wohl nur zum Männerbild der CDU.
Egal wie mies die Dame auch sein mag, er ist noch einen Zahn schärfer.
Aber deshalb mit Pflüger & Co. stimmen?? Da schauderts mich doch irgendwie....
Alsdenn: Ich hab' in diesem Leben die Sache "Flughafen Tempelhof" ausreichend bearbeitet - die missbräuchliche "Wiedervorlage" weise ich zurück und bleibe daheim, bzw. genieße den (hoffentlich) sonnigen Tag!
genannt sei nur der sportpalast und die deutschlandhalle ...ohne die berliner zu fragen !
und dabei hat diese cdu - abgesehen von ihrem konstrukt "bankgesellschaft" - unser berlin in die pleite geführt. bezahlen müssen es wir bürger von ganz berlin diese geldtransfer dieses damaligen cdu/spd (und auch grüne) senats, die uns das eingebrockt haben.
noch heute erhalten diese kriminellen von unseren steuergeldern gute versorgungen. cdu-landowsky soll es so um 12000,- euro/monat zusätzlich dafür bekommen, weiler damals fraktionsvorsitzender und bankmanager war. jeder kleine arbeiter-angestellte-beamte der seiner firma schaden zufügt wird entlassen und bekommt keinen cent !!! (geRECHTigkeit in unserem lande)
bürger westberlins
http://redblog.twoday.net/stories/4890091/
Pfriedbert Flüger gestern im Inforadio:
"Natürlich will man THF nicht über die Eröffnung von Schönefeld hinaus offenhalten. "Aber Herr Pflüger, das steht doch anders auf dem Zettel". "Jetzt müssen Sie mich auch mal ausreden lassen"...