Also ich hätte alles möglich mit Fledermäusen in Verbindung gebracht, nur keinen Lärm. Ganz schön dämlich da ich doch weiß, das die Tierchen mit Ultraschall navigieren:
Fledermäuse sind so laut wie ein Düsenflugzeug, hat ein deutsch-dänisches Forscherduo entdeckt. Glücklicherweise liegen diese Töne jedoch im Ultraschall-Frequenzbereich – und damit jenseits des Hörbereichs des Menschen. Mit ihren Schreien peilen die Fledermäuse ihre Beute an und orientieren sich im Gelände. Je höher dabei die Schreifrequenz, desto lauter muss die Fledermaus brüllen, da die Luft höhere Ultraschallfrequenzen stärker dämpft, haben Annemarie Surlykke von der Universität von Süddänemark in Odense und ihre Kollegin Elisabeth Kalko von der Universität Ulm gezeigt. Fledermäuse zählen damit zu den lautesten Tieren überhaupt.
Wie oft haben ich diesen stillen Fliegern am Abendhimmel hinterhergesehen ohne darüber nachzudenken, wie laut ihr Rufen sein mag. Was ich nicht höre, gibt es nicht. Zumindest solange nicht, bis man mich mit der Nase draufstößt. Wie viele andere Dinge mag es noch geben, die ich zwar faktisch weiß, die mir aber völlig unbewusst sind.
Was bekomme ich von der Welt an Realität mit und was verschließt sich mir. Wie mag die Verteilung sein. Mein Hund riecht besser, obwohl ich das bei dem bezweifele, der Falke sieht besser, die Katze hört besser und die Fledermaus schreit lauter. Ich muss wohl aufmerksamer werden.



















