Nein, noch gibt es keinen Hunger in der Schweiz, aber die Alarmzeichen werden deutlicher:
Die weltweit steigenden Preise beim Reis wirken sich jetzt auch auf die Schweiz aus. Wegen Lieferengpässen und steigenden Einkaufspreisen plant die Migros eine Preisanpassung. Schon von nächster Woche an soll sich der Preis pro Kilogramm Reis um 10 bis 20 Prozent erhöhen.
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Migros-Sprecherin Monika Weibel sagte: «Die Migros wird ab Anfang Mai die Preise laufend anpassen - je nach Reissorte zwischen zehn bis 20 Prozent.» Die Preiserhöhungen stehen im Zusammenhang mit der weltweiten Reisknappheit.
Natürlich steckt in Lebensmitteln auch ein Teil Spekulation, vor allem deshalb weil einige Hedgefonds nicht mehr in ihren ursprünglichen Bereichen aktiv sein können, da mit Aktien und Firmenzerschlagung momentan kein Geld zu verdienen, sondern nur welches zu verlieren ist. Das ist aber leider nur ein Teil der Erhöhungen. Tatsächlich haben gentechnisch veränderete Pflanzen, die bei immer weniger Ertrag, immer mehr teure Pestizide und Dünger sowie ständig neues teureres Saatgut brauchen das ihre genauso getan, wie die veränderten Essgewohnheiten der Menschen in Asien und Russland, die am Aufschwung ihrer Länder teilhaben konnten. Dazu kommt noch die Verwendung von Lebensmitteln zur Treibstofferzeugung oder als Heizmittel.
Eine einmalige Preiserhöhung wäre auch sicher nicht problematisch aber wie Monika Weibel schon sagte geht sie von weiteren Erhöhungen aus. Die Reispreise werden sämtliche Getreidepreise mitziehen und auch dort für gleiche Erhöhungen sorgen.
Auch das bedeutet kurzfristig noch keinen Hunger in Europa, zumindest nicht für die alle. Bei den Armen könnte es aber schon bald dazu kommen und auch bei den Leuten mit niedrigem Einkommen ist davon auszugehen, das sie ihren Nahrungsmittelbedarf schon in Kürze nicht mehr finanzieren können. Wohl dem der dann Land besitzt und wenigstens für den Eigenbedarf vieles anbauen kann.



















