Ein besonderes Glanzstück journalistischer Qualtiätsarbeit unserer Supermedien lieferte uns gestern n-tv mit diesem Artikel:
Genügsam und hitzeverträglich
Hirse kann Probleme lösen
Hirse bietet nach Ansicht von Wissenschaftlern die doppelte Antwort auf den wachsenden Hunger in der Welt und auf den gestiegenen Bedarf an Biokraftstoffen.
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Die Zuckerhirse ist außerordentlich genügsam: Sie wächst auf trockenem Boden, toleriert aber auch aufgeweichte oder sehr salzige Böden und kann Hitze vertragen. Somit sei die Pflanze ideal für den Anbau in den meist armen Halbwüstengebieten, sagte der ICRISAT-Agronom Marc Winslow der Nachrichtenagentur AFP. Die Pflanze, die zwischen 2,6 und vier Meter groß wird, benötigt auf derselben Anbaufläche nur halb so viel Wasser wie Mais und hat dabei einen vergleichbaren Nährstoffgehalt. Im Vergleich zu Zuckerrohr braucht Hirse acht Mal weniger Wasser. Somit entfällt die Notwendigkeit der künstlichen Bewässerung, für die kraftstoffbetriebene Pumpen eingesetzt würden.
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Die Produktion von Hirse könne für Entwicklungsländer den Import von Kraftstoff überflüssig machen, sagte der Experte. Im Gegensatz zu Mais werde Hirse nicht so stark als Nahrung nachgefragt, weshalb die Ethanol-Produktion aus der Pflanze kaum Auswirkungen auf den Lebensmittelmarkt habe.
Es gibt nichts gegen Hirse zu sagen und eine Menge Argumente sprechen für Hirse. Aber es bleibt das alte Problem. Auch Hirse braucht Boden. Den gleichen Boden der auch für die Nahrungsmittelproduktion verwendet werden kann, und deshalb hat die Anpflanzung von Hirse direkte Auswirkung auf die Lebensmittelpreise. Mit dem reinen Pflanzenanteil von Hirse lassen sich wie beim Mais, entweder Tiere füttern oder Kraftstoffe herstellen.
Für die Anpflanzung in Gebieten in denen sonst keine ertragreiche Landwirtschaft möglich ist, gibt es neben Hirse auch noch andere Kandidaten. Dummerweise gibt es in solchen Gebieten auch keine Bauern, keine Infrastruktur. Düngemittel und alle Produkte des täglichen Lebens sowie der Treibstoff müssten herantransportiert werden, was Geld, viel Geld kostet. Geld das in der Finanzkrise verbrannt wurde und nun fehlt.
Dieses Hirsemodell würde nur den Hunger fördern. Für ein anderes müssten explizit Mittel bereitgestellt werden, die aber das Geld erfordern, das die Besitzer von n-tv wie die Familie Mohn/Bertelsmann lieber für andere Zwecke verballern.




















Tolle Logik... wenn ich mit dieser Logik programmieren wrüde, dann gute Nacht.
...oh, das ist Jochen auch aufgefallen. Na ja, ich konnte mich nach lesen des Zitats nicht mehr beherrschen :o)
alte pflanze zur Nahrungsmittelproduktion wird
ersetzt durch offensichtlich bessere Pflanze für diese Regionen um Biosprit zu erzeugen
"Die Produktion von Hirse könne für Entwicklungsländer den Import von Kraftstoff überflüssig machen, sagte der Experte"
Da freut sich der betroffene , kein Essen aber nen laufenden Motor von nem Auto das er mit dem Reichtum gekauft hat , den man gewöhnlich in derartigen Ländern als einfacher Mann anhäufen kann lol
Das eingesparrte Wasser kann man dann zur Stromerzeugung verwenden. Dann gibts wenigstens noch Licht zum leeren Teller.