Twitter im Gewitter
Ich pflege meine Homepage. Ich betreibe Blogs. Ich bin per Handy rund um den Erdball überall und jederzeit erreichbar. Manchmal gehe ich sogar auf die Straße und treffe Menschen aus Fleisch und Blut. Herz, was will ich mehr?
Ich will Twitter. Hinter diesem Namen, der an Gezwitscher erinnert und es letztlich auch ist, verbirgt sich der neueste Hype des Web 2.0. Die »New York Times« nennt es »eines der am schnellsten wachsenden Phänomene im Internet«. »Newsweek« meint, es schiene, »als sei die ganze Welt ein Twitter«. Und auch die innovativsten Köpfe der deutschsprachigen Blogger- und Journalistenszene sind begeistert und erobern die Welt des Mikro-Bloggens.
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"Kannst Du schon Deine Schuhe anziehen?", fragt Julia.
Als John nicht antwortet, und auch nichts unternimmt, geht sie einfach davon aus, dass er es nicht kann, nimmt die Schuhe und zieht sie John an. Sie lässt sich gar nicht davon beeindrucken, dass er nicht spricht, dass er Vieles nicht kann, obwohl er viel größer ist als sie: sie nimmt ihn einfach so wahr, wie er ist.
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Zeitenwende
Das alte Rom zeigt schon, dass es ähnliche Probleme hatte wie wir im 21. Jahrhundert. Wir wissen, wie es geendet hat. Nur die Schafe am Tiber standen auf den saftigen Wiesen und fraßen gemütlich ihr Grünzeug. Rom hatte die beste Zeit längst hinter sich. Nach Größenwahn folge der Abstieg in die Normalität. Es dauerte viele Jahrhunderte. Als Rom auf seinen Zenit stand, war der Weg vorgezeichnet - bergab. Doch die Schafe machten sich darüber recht wenige Gedanken, denn das Gras blieb grün.
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Statistisch ausgehungert
Dass ich die offiziellen Inflationszahlen made in USA für ein Kunstprodukt fern jeder Realität halte, hatte ich schon mehrfach geschrieben. Doch es ist sogar noch schlimmer. Will man den amerikanischen Zahlenakrobaten Glauben schenken, dann geben die Amerikaner prozentual weniger Geld ihres Einkommens für Essen aus als die Europäer. Statistisch gesehen ist dies natürlich sehr hilfreich, weil die steigenden Kosten für Lebensmittel so nur geringfügiger als anderswo Einzug in die Inflation halten und der Fed die Möglichkeit geben, mit ihrer Tiefzinspolitik weiter zu fahren.
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Lieber Horst Köhler,
wenn Du auch schon von einer „Energielücke“ zu faseln scheinst, wie es weiland dieser wunderliche Michael Glos tat, solltest Du die angeblich „ernstzunehmenden Studien“, die Dich darauf hingewiesen haben wollen, aber auch mal auf den Tisch legen.
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Für uns ist es technisch kein Problem schon heute vollständig auf fossile Energieträger zu verzichten und hungern mütße dabei auch keiner. Aber das ist ja politisch nicht gewollt, Entschuldigung ich meine natürlich wirtschaftlich nicht gewollt.