"Arnold V., Ute G. und Michael B. sind Rassisten" schrieb gestern jemand bei Twitter und gab dazu folgenden Link zum ehemaligen Nachrichtenmagazin. Ich gebe zu das dieser Schluss naheliegt, aber weise ihn zugleich ausdrücklich ab. Zum einen weil das Landgericht Frankfurt eh keinen Rassismus erkennen will, zum anderen aber auch weil es nicht stimmt. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz, Ute Granold und Michael Brand sind keine Rassisten sie führen nur die Befehle ihres Parteifreundes, des nach eigener Ansicht nicht vollständig durchgeknallten Bundesinnenminister Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble durch:
Die Delegation soll in Erfahrung bringen, wie die Möglichkeiten stehen, jenen Plan in die Tat umzusetzen, den Innenminister Wolfgang Schäuble vor acht Wochen ventilierte. Dass Deutschland eine signifikante Zahl irakischer Flüchtlinge aufnimmt. Christlicher Flüchtlinge.
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Das UNHCR in Damaskus macht entschieden geltend, dass nur Bedarf, nicht Religion, bestimmen soll, wer raus darf und wer ausharren muss.
"Das deutsche Angebot ist großzügig, aber Diskriminierung ist der Grund, aus dem diese Menschen hier sind", sagt die lokale Sprecherin. Auf 65.000 beziffert sie die Fälle, die dringend ins Ausland gebracht werden sollten. Eine Liste mit 11.000 Namen, nach Priorität geordnet, habe sie in der Schublade. Nach ihren Vorstellungen sollen die Staaten, die Hilfe anbieten, diese Liste abarbeiten. Wenn Deutschland darauf beharre, nur Christen aufzunehmen, "dann müssen wir die deutsche Botschaft bitten, eine eigene Registratur aufzumachen".
Der CDU-Abgeordnete Vaatz schnauft, wenn er die UNHCR-Linie hört, und fasst sich an den Kopf. Vaatz sieht vor seinen Augen eine historische Chance verschwinden. Denn in Deutschland, ist er sicher, gibt es eine Bereitschaft, irakische Christen aufzunehmen. Vielleicht auch verfolgte Jesiden und Sabäer. Aber Sunniten und Schiiten?
Ja. Das passt sogar nicht in das festgefügte Weltbild des Herrn Vaatz. Da gibt es doch tatsächlich verfolgte Sunniten und Schiiten. Also verfolgte Muslime. Aber hat sein großer Führer der amerikanische Präsident Busch zusammen mit seinem geliebten und nach seiner Meinung nicht völlig durchgeknalltem Innenminister nicht diese Muslime als Feinde bezeichnet.
Es nützt übrigens nichts sich an den Kopf zu fassen. Gedanken müssten im Gehirn entstehen nicht durch Reibung außen. Ich muss immer ein wenig lächeln. Dabei hatte man sich das ganze so schön ausgedacht. Anstatt selbst mit an der Rampe zu stehen und das Aschenbrödelkonzept "Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen." selbst durchführen zu müssen, wollte man die Selektion durch das UNHCR durchführen lassen.
Sollte doch die UNHCR unmenschlich sein. Geschickt eingefädelt aber nun wenn die Damen und Herren Selektierer wohl doch selbst tätig werden müssen, oder eben die deutsche Botschaft. Ihr festes Feindbild dürfte aber erst einmal ziemlich durcheinander sein, soweit Politiker überhaupt fähig sind etwas zu lernen und zu begreifen. Verfolgte Muslime. Für diese Politiker in ihrer Einfalt sicher unvorstellbar.
Witzig wird es jetzt wie sie den Christentest machen. Schweineschnitzelwettessen? Kenntnis der 10 Gebote? Oh, bei du sollst nicht lügen oder du sollst nicht stehlen wäre ein deutscher Politiker doch schon aufgeschmissen, von deutschen und schweizer Managern mal ganz zu schweigen. Vielleicht wird ja auch wie beim Ariernachweis ein Christennachweis geführt. Stell ich mir spannend vor, bei Leuten die auf der Flucht das meiste verloren haben.
Logisch wäre jetzt wenn Onkel Osama oder die CIA einen Terroristen als Christ verkleidet nach Deutschland schicken und ihn dort aktiv werden lassen. Der wird den Christentest bestimmt bestehen. Den briefen die vorher richtig gut.
Ich bin mir übrigens nicht sicher, das die Truppen die mit Unterstützung deutscher Gerichte und politischer durch die CDU die Massen aufwiegeln wollen, einen Unterschied zwischen christlichen und islamischen Irakern machen werden. Denen isft alles Feind, egal was sie ansonsten behaupten. Ich würde allen Flüchtlingen raten es nicht mit Deutschland zu versuchen. Hier ist die Gefahr zu groß und keine Hilfe in Sicht.
Die CDU wird schon kurz nach ihrem Eintreffen laut abschieben rufen und bei den anderen besteht einfach die Gefahr das die ihnen das Dach über dem Kopf anzünden, nur weil sie nicht rein deutsch aussehen. Ob der Schäuble wirklich das gewollt hat, was er anrichtete. Ich nehme an ja. Er hätte ja jederzeit zu einer vernünftigen und humanen Politik zurückkehren können. Das hat er wohl sichtlich nicht gewollt.
Ob und in wie weit er völlig durchgeknallt ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich habe da keinen Gutachterstatus der mir das erlauben könnte. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten durchgeknallt oder böse. Aber das sollen Fachleute begutachten. Jemand der Geld von einem Waffenschieber nahm, gehört auf jeden Fall nicht mehr in die Politik. Zumindest nicht in einer Demokratie. Aber das will er ja ändern. Das mit der Demokratie.



















