Matthias Müller von der FAZ ist mir bisher nicht aufgefallen, genauer besagt ich habe ihn überhaupt nicht bemerkt. Da er aber bei der FAZ arbeitet ist er sicher ein Qualitätsjournalist, wie auch seine Zeitung sich ebenso sicher als Qualitätsmedium sieht.
Dabei sind sie einfach nur Propagandaschleudern für den unwissenschaftlichen Dreck, den das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) regelmäßig absondert, um eine Rechtfertigung dafür abzuliefern, das die Menschen um ihre Löhne und ihr Vermögen betrogen werden. Dank unserer kruden Gesetzgebung können die Ausgaben für diese neoliberalen und oft nicht nur wirtschaftsfaschistischen Hetzreden sogar noch von der Steuer abgesetzt werden. Da das Pack das der Auftraggeber für diese Hetzereien ist, mit Hilfe von Steuerberatern oder durch Steuerhinterziehung so gut wie keine Steuern zahlt, müssen die Betrogenen und Bestohlenen mit ihren Steuern auch noch die schmutzigen Lügner bezahlen.
Normalerweise wäre es völlig unerheblich was dieses und andere Institute an Propaganda produzieren, wenn es in diesem Land funktionierende Medien und echte Journalisten gäbe. Die dummen Lügen sind einfach zu durchschauen, das Strickmuster immer gleich. Faschistische Propaganda, wie auch diese wirtschaftsfaschistische Propaganda war nie besonders intelligent. Muss sie ja auch nicht sein, weil sie stets nur an die niedrigsten Instinkte appelliert.
Das ficht die FAZ und ihren Schreiberling Müller aber nicht an. Einen ganzen Artikel plappert er wie ein Dreijähriger den Dreck des IW nach und tut so als sei er Journalist. Um seine Unabhängigkeit zu beweisen schreibt er zwar vom arbeitgebernahen Institut, erläutert aber die damit verbundene Problematik nicht. Er weist nicht darauf hin, das dieses Institut eben gegen die Mehrheit der Arbeitgeber arbeitet, weil es die Konsumfähigkeit der Menschen dadurch verhindert, dass es Löhne drückt. Aber dieser Sachverhalt dürfte für einen Propagandaverbreiter wie Müller wohl zu schwierig sein. Aber er begreift auch anderes nicht:
Die Industrieunternehmen in Ostdeutschland haben immer noch einen deutlichen Kostenvorteil gegenüber ihren Konkurrenten in Westdeutschland. Während in Westdeutschland im vergangenen Jahr die Arbeitskosten im Produzierenden Gewerbe 54.870 Euro je Arbeitnehmer betragen hätten, müssten die Unternehmen in Ostdeutschland ihren Beschäftigten nur 36.280 Euro zahlen, heißt es in einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Allerdings hätten die Arbeitskosten in den neuen Ländern vor 16 Jahren nur 55 Prozent des Westniveaus betragen, im vergangenen Jahr wäre dieser Wert schon auf 66 Prozent gestiegen.
Im Gegensatz zum Propagandaverbreiter Müller und der FAZ hätten sich ordentliche Journalisten und eine ordenliche Zeitung an der Stelle schon die Frage gestellt, was dieses seltsame Institut denn nun will. Wenn in Deutschland vor 16 Jahren schon eine Lohndifferenz von 54 Prozent und jetzt eine von 34 Prozent nicht gereicht haben um Investitionen in den Osten zu holen, dann muss doch irgendwas an der Lehre dieser Leute falsch sein. Kein Wort. Kein Nachhaken.
Man propagandiert den falschen Mist fröhlich weiter und wird vermutlich auch gut belohnt. Anzeigen, Abos und für den "Journalisten" fällt hoffentlich auch etwas ab. Im Grunde genommen wäre es egal. Ich selber habe die alte FAZ schon vor Jahren abgehakt, weil sie einfach zu langsam und zu konservativ war. Heute ist nur noch rechts, konservative Werte findet man nicht mehr, dafür Propaganda.
Natürlich ist die FAZ damit nicht alleine. Maybritt Illner bestückt ihre Sendung gerne mit Michael Hüther, der im Handelsblatt "ordnungspolitische Einwürfe" verfasst. In der Telebörse gibt es auch eine eigene Kolummne für die Demagogen. Sie benutzen praktisch alle Medien als Verstärker und nicht nur da wo sie sichtbar sind, sondern natürlich auch indem sie nur Material, oder schon vorgefertigte Beiträge liefern.
Michael Konken äußerte vor kurzem, seine Angst vor dem Untergang des Journalismus. Er hat recht. Pseudojournalisten wie Müller und Pseudo-Zeitungen wie die FAZ sind das Ende des Journalismus. Man kann nicht ständig gebückt gehen und sich dann wundern wenn man einen krummen Rücken bekommt.
Die FAZ hat übrigens die Lügen des IW am gleichen Tag noch einmal verwurstet und diesmal ohne Nennung eines Autoren so sinnreich auf den Lohn in Bulgarien hingewiesen, der doch nur 2,10 Euro die Stunde betrage. Wieviel FAZ bekommt man da für eine Stunde Arbeit und würde sich dort jemand eine FAZ kaufen? Wohl eher nicht. Die FAZ wäre dort zu ihren Preisen pleite.
Wenn die FAZ aber so sichtbar manipuliert, wie soll man dann überhaupt noch irgendetwas glauben, was in dem Blättchen steht. Wer es tut muss dumm sein. Wer in der FAZ Werbung in Anzeigen schaltet ebenfalls. Den kann er billiger im redaktionellen Teil haben, aber auch da ist er nutzlos. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht.
Die Perspektive 2010 wie der Propagandaabschaum zusammenarbeitet um die Menschen zu betrügen.






















