Martin Dutzmann wird neuer Militärbischof Bundesregierung stimmt Ernennung des Lippischen Landessuperintendenten zu
Die Militärseelsorge findet auf der Grundlage des im Jahr 1957 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der EKD geschlossenen Militärseelsorgevertrages statt, der nach einer Übergangsphase seit dem 1. Januar 2004 auch für die neuen Bundesländer gilt. Alle Gliedkirchen der EKD haben dem ausdrücklich zugestimmt. Das deutsche Modell für die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr zeichnet sich dabei dadurch aus, dass die Seelsorge als Teil der kirchlichen Arbeit und unter Aufsicht der Kirche ausgeübt wird und der Staat für den organisatorischen Aufbau sorgt und die Kosten trägt.
Die von der Politik beschlossene Transformation der Bundeswehr markiere nicht nur für diese eine deutliche Veränderung, stellt Dutzmann fest. Bei Auslandseinsätzen zeige sich der Anspruch der Soldatinnen und Soldaten auf seelsorgerliche Begleitung besonders deutlich. Vor dem Hintergrund der jüngst erschienenen Friedensdenkschrift der EKD, die Dutzmann als "Meilenstein" bezeichnet, mahnt der künftige Bischof die Entwicklung eines friedens- und sicherheitspolitisches Gesamtkonzepts für die Einsätze der Bundeswehr an.
Es ist schon seltsam, das gerade die christlichen Kirchen so gerne Kanonen segnen, bei genauerem Hinsehen aber auch verständlich. Zum einen ist es eine Geldfrage. Der Staat subventioniert die Kirchen in schon fast perverser Art und Weise, dazu die Kirchensteuer als sichere Einnahmequelle. Für diesen Kaufpreis müssen sich die Kirchen erkenntlich zeigen. Aber Krieg fördert natürlich auch den Glauben. Hinterbliebene können getröstet und wieder in die Kirche gebracht werden. Verwundete aber auch alle anderen Soldaten hoffen auf einen Gott, der den Unfug beendet. Da gibt es reiche Ernte für die Kirchen, die sich dann wiederum in barer Münze auszahlt
Wenn dann noch ein Papierchen sich offiziell gegen den Krieg ausspricht, ihn im Grunde aber laut gegen die eigenen Gebote genehmigt, dann ist das Kirche wie ich sie mag. Korrupt bis ins Mark. Menschenfeindlich und laut über die eigenen Glaubensgesetzte lachend.
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Wohngelderhöhung gestoppt Bundesrat legt Veto ein
Zur Klärung einiger Streitfragen rief die Länderkammer den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat an. Die Länder kritisieren die Pläne für eine Erhöhung des durchschnittlichen Wohngeldes um 60 Prozent auf im Schnitt 142 Euro pro Monat als zu weitgehend.
Ihre Kritik richtete sich aber nicht gegen die Wohngelderhöhung selbst, sondern gegen die im Gesetz enthaltene Regelung zur Beteiligung des Bundes an den Kosten der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
Während Bund und Länder sich darüber streiten ob nun ein Festbetrag oder ein prozentualer Anteil gezahlt wird, werden die Menschen nicht mehr heizen oder ihre Miete nicht mehr zahlen können. Gleichzeitig werden aber über den Umweg IKB der schweizer Kriminelle Josef Ackermann und die Besitzer der deutschen Bank subventioniert ohne Ende. Aber wahrscheinlich gehört das nicht zusammen. Vermutlich ist das Geld für Ackermann Extrageld. Brauchen wir eigentlich diese Bundesländer? Ich könnte darauf verzichten.
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SocGen-Spekulationsverluste Manager versagten auch
Die Milliarden-Spekulationsverluste bei der Société Générale sollen nach einer internen Prüfung der Bank durch "schwere Managementfehler" der direkten Vorgesetzen des verantwortlichen Aktienhändlers Jérôme Kerviel ermöglicht worden sein. Die beiden Manager hätten dem Bericht zufolge ihre Aufsicht vernachlässigt, schreibt die Pariser "International Herald Tribune" unter Berufung auf einen Kenner des Dokuments.
Kerviel habe zudem bei der Manipulation des Computersystems der Bank mehrfach Hilfe von seinem Assistenten bekommen. Das Ergebnis der Prüfung mache Gruppenklagen in den USA wahrscheinlicher.
Kerviel hatte mit Spekulationen auf Aktienindizes in unerlaubtem Ausmaße der Bank einen Verlust von 4,9 Milliarden Euro eingebracht. Der Aktienhändler wurde deswegen entlassen und soll sich vor der Justiz verantworten. Als Konsequenz der Prüfung würden jetzt auch sein direkter Vorgesetzter (Eric Cordelle)und sein Abteilungsleiter (Martial Rouyère) entlassen werden, schreibt die Zeitung. Allerdings müssten die beiden ebensowenig ein Strafverfahren fürchten wie andere Manager der Pariser Großbank. Nur Kerviels Assistent könne ins Visier der Justiz geraten.
Das ganze kommt mir irgendwie bekannt vor. Herr von Pierer beging bei den Bestechungen durch Siemens auch nur eine Ordnungswigrigkeit, die Menschen die er beauftragte und beaufsichtige stehen vor Gericht. Ein Schelm wer arges dabei denkt. Vielleicht wäre es einfach gleich an den Anfang der Gesetzbücher zu schreiben, das Gesetze für die Herren von der Geschäftsführung nicht gelten. Klassenjustiz einfach zugeben.
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Nutzer verärgert über Nokias N-Gage
Das Spielehandy N-Gage http://www.n-gage.com von Nokia sorgt derzeit für einige Verärgerung bei seinen Nutzern. Wie BBC News berichtet, ist der Stein des Anstoßes dabei die fehlende Möglichkeit, einmal erworbene Spiele nach einem Gerätewechsel auch auf einem anderen Nokia-Mobiltelefon nutzen zu können. Es sei nicht einzusehen, warum Nokia ein Spiel für immer auf ein Gerät sperren wolle. Der Mobiltelefonhersteller müsse dies schleunigst ändern, so die Kritik aus Nutzerkreisen. Für Proteste hat in diesem Zusammenhang auch die Kommunikationspolitik Nokias gesorgt. So seien derartige Nutzungsbeschränkungen nur allzu gut in den Terms & Conditions der N-Gage-Seite versteckt.
Gut. Ich kann da nur müde grinsen. Nachdem was Nokia in Bochum getrieben hat und nun in Rumänien versucht, war mir klar woher der Wind bei diesem Unternehmen weht. Zu glauben, das die sich darauf beschränken den deutschen Staat oder die rumänischen Arbeitnehmer zu betrügen, ist einfach dumm. Man kann mit Nokia keine Geschäfte machen. Geschäfte gehen nur mit Vertrauen und Nokia verdient kein Vertrauen mehr. Das werden auch die KDE Entwickler bald merken deren Basis ja QT von Trolltech ist. Trolltech wurde von Nokia gekauft. Wer jetzt weiter entwickelt, wird wohl alles an Arbeit verlieren. KDE sollte mit der letzten freien Version von QT weiterentwicklen und Nokia draussen lassen.
Wer noch Produkte von Nokia kauft ist selber schuld. Dummheit muss bestraft werden.
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200 Jahre IHK Wirtschaft und Politik feiern
Mit einer Show des Tigerpalastes und viel Politprominenz feiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt heute ihr 200-jähriges Bestehen.
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Die Kammer widme sich wieder ihrer ureigensten Aufgabe, Sprachrohr der Wirtschaft zu sein
Sprachrohr der Wirtschaft oder aus Zwangsabgaben der arbeitenen Wirtschaft bezahlte Propagandaschleudern für die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten?
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Wohngeld ist etwas anderes. Du hast zwei Möglichkeiten. Du kannst sie unter der Brücke schlafen lassen, mit der Folge das es Revolution gibt, oder du gibst ihnen eine Wohnung damit sie was zu verteidigen haben. Wohnung ist die letzte Bindungsform. Wer die Wohnung verliert wird unkontrollierbar. Es ist also nicht Nächstenliebe sondern Kontrollfunktion.
Außerdem ist der Anteil so niedrig, das er zwar als Anreiz reicht, aber eben nicht zur Bezahlung.
Ergo sollte man durchaus eine Lohnuntergrenze (Mindestlohn) fordern, die (bei Nebentaetigkeiten ggf. umgerechnet auf monatliche Vollzeit) hoch genug ist, dass sie individuelle Transferleistungen ueberfluessig macht. Zu solchen Leistungen wuerde dann neben Wohngeld z.B. auch Kilometerpauschalen fuer die Anfahrt zum Arbeitsplatz gehoeren.
Eine Mindestlohnregelung darf also nicht einfach ein Level anpeilen, das es einem Menschen ermoeglicht, unter abstrakten bzw. statistischen "Normalbedingungen" einigermassen auskoemmlich zu leben, sondern sie muesste die je konkreten Bedingungen, unter den der Einzelne taetig wird beruecksichtigen - ein "Kilometergeld" waere dann ggf. durch den Arbeitgeber als Aufschlag zu bezahlen.
Ausserdem muesste die Lohnuntergrenze so hinreichend hoch definiert werden, dass sich den Arbeitnehmern auch soziale Mobilitiaetschancen eroeffnen, um deren Abhaengigkeit von "eben diesem" Job (und eben diesem Arbeitgeber), dem sie gerade nachgehen, zu verringern. Ich fuerchte freilich, dass gerade das nicht "Sinn der Sache" (Lohnarbeit) ist.
zum Wohngeld: mal langsam mit den jungen Pferden. Das Wohngeld stiege eh erst ab 1.1.2009 (was für mich der eigentliche Skandal ist). Bis dahin werden die sich schon noch einigen. Ansonsten sehe ich das mit dem Wohngeld ähnlich kritisch, auch das ist leider nix anderes als eine versteckte Subvention für die Arbeitgeber. Ein vernünftiger Mindestlohn muß her. Punkt. Alles andere ist Augenwischerei.