Nachdem der großmäulige Schweizer Kriminelle Ackermann auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank noch seine Eigentümer, nämlich die Besitzer der Aktien, nach Strich und Faden belogen hatte, in dem er lauthals und zum wiederholten Mal davon schwafelte das die Finanzkrise zu Ende sei, rudert nun sein Investmentbankchefs Anshu Jain zurück:
Wir sind am Beginn des Endes der Krise", hatte Vorstandschef Josef Ackermann beim Aktionärstreffen der Deutschen Bank vergangene Woche gesagt - eine Einschätzung, der sein oberster Investmentbanker am Mittwoch indirekt widersprach. In einer Präsentation vor Investoren in Frankfurt sah Jain die Märkte zwar in einer Phase der Normalisierung, von einem Ende der Krise war aber nicht mehr die Rede.
Nun hatte Josef Ackermann sicherlich noch ein paar unverkäufliche und wertlose Papiere in den Tresoren, die er, in der nach seiner Lüge zu erwartenden Euphorie, dem einen oder anderen Dummen aufs Auge drücken wollte. Geschäfte wie wir sie ja von Ackermann kennen. Hart an der Grenze. Die Gerichte sehen ihn wohl noch innerhalb des Zaunes, aber viele glauben eher, dass er schon lange außerhalb des Gesetzes agiert.
Während man sich aber noch über Josef Ackermann aufregt und sich fragt wann die Bankenaufsicht dem endlich die weitere Geschäftstätigkeit untersagt und ihn erst einmal festnehmen lässt, haben die Finanzartisten sich schon einen weiteren Hilfszaun ausgedacht, der den Untergang verzögern soll. Wenn die Nationalbanken keinen frisches Geld mehr nachschießen, wollen sie die Fondbesitzer zeitweise enteignen:
Unter den Fondsgesellschaften herrsche "weitgehend Einigkeit, bei drohenden hohen Mittelabflüssen künftig die Produkte kurzerhand einzufrieren", sagt ein Manager eines großen Anbieters.
"Bei einer angespannten Situation könnte sich die Branche gemeinschaftlich dafür entscheiden, vorerst keine Anteile mehr zurückzunehmen", sagt auch Stefan Thomas-Barein, der den von Wallberg Kapital aufgelegten Dachfonds Wallberg Real Estate managt, der in offene Immobilienfonds investiert.
Das Investmentgesetz sieht vor, dass ein Fonds für bis zu zwei Jahre eingefroren werden kann, wenn er durch hohe Mittelabflüsse in Liquiditätsnot gerät. Die Deutsche Bank hat von dieser Regelung 2005 bei ihrem Grundbesitz-Europa Gebrauch gemacht, als Anleger aus Furcht vor Wertberichtigungen in kurzer Zeit einen dreistelligen Millionenbetrag abzogen.
Wie aus der Gerüchteküche zu entnehmen ist soll am Rande der Hauptversammlung beschlossen worden sein, das sich die Fonds alle solidarisch zeigen und den Zeitraum von zwei Jahren voll ausnützen wollen. Startzeitpunkt soll nach Gerüchten aus der gleichen Quelle das Umfallen der amerikanischen Anleiheversicherer sein, mit dem wie ich bereits heute morgen schrieb, jederzeit gerechnet werden muss.
Das alle gemeinschaftlich handeln werden ist sicherlich ein schwer zu glaubendes Gerücht. Ich glaube nicht an Solidarität und Gemeinsamkeit. Aber sobald der erste handelt, müssen die anderen mitziehen. Für mich persönlich zweifele ich nicht an dem dass, nur bei dem wann bin ich mir nicht sicher. Das wird jeder für sich selbst entscheiden müssen.
Wer aber mit seinen Papieren in die zweijähre Gefangenschaft gerät, ist leicht in der Gefahr ganz unterzugehen wenn er in dieser Zeit Geld braucht oder die Papiere zur Absicherung von Krediten oder Hypotheken dienen. Sie würden dann nur mit einem Bruchteil ihres Wertes angerechnet.



















