Möllemanns Sprung in den Tod jährt sich zum fünften mal
Als Jürgen Möllemann vor genau fünf Jahren am 5.Juni 2003 am Fallschirm in den Tod sprang, hinterließ er in seiner früheren Partei Entsetzen und eine bleierne Lähmung. Auch fünf Jahre danach hat die FDP mit ihrer schillernden einstigen Führungsfigur noch nicht abgeschlossen.
Inzwischen erinnert sich die FDP aber auch wieder an Grundlagen, die ihr einstiges Zugpferd Möllemann für Wahlerfolge der FDP gelegt hat. "Sich mit Themen bei allen Bürgern verankern, um auch für kleine Leute wählbar zu sein - das war sein Credo und sein Verdienst", unterstreicht Pinkwart. Dafür habe Möllemann in unvergleichlicher Weise gekämpft - "mit seiner Sportlichkeit, mit seiner Fröhlichkeit, mit seinem Witz".
Seine Weggefährten haben jedoch auch moralische Lehren aus dem tragischen Schicksal des einstigen Vize-Kanzlers gezogen, der wenige Monate vor seinem Tod mit einem Austritt aus der FDP dem drohenden Ausschluss zuvorkam. "Er wurde zum Opfer seiner eigenen politischen Leidenschaft, weil er Grenzen überschritten hat, die ein Politiker nicht überschreiten darf", sagt Papke. "Er war eine zutiefst beeindruckende Persönlichkeit, die Menschen mitreißen konnte, aber er wurde auch von seinem populistischen Erfolg mitgerissen." Insofern sei Möllemann, "ein warnendes Beispiel, was passieren kann, wenn man sich der Politik zu sehr ergibt."
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AKW Krsko: „Spaßalarm“ bei „Atom-Zwischenfall“, eine EU-Katastrophe
Am Tag danach ist der Atom-Club wieder voll in der Verharmlosungs-Rille, alles ist nur halb so schlimm. Es gab keinen "radioaktiven Austritt“. Nur 2,5 Kubikmeter radioaktiv kontaminiertes Kühlwasser haben den Primärkreislauf pro Stunde vorschriftswidrig verlassen. Wo sind sie hin?
Gestern Abend sah es laut dpa noch ganz anders aus. Eine Tartarenmeldung jagte im Whirlpool der EU-Medien-Dummies die Nächste. Das Nachrichten-Chaos belegte, dass mehr als zwanzig Jahre nach Tschernobyl die für „Nukleares“ zuständigen journalistischen Sachbearbeiter selbst bei dpa keinerlei Ahnung von der Materie haben. Sie kennen die wichtigsten nationalen (AtSMV) , europaweiten (ECURIE) und internationalen (INES) Melderegeln nicht.
Neben der Journaille sind auch die politisch Verantwortlichen unfähig, das atomare Geschehen zu bewerten, es einzuordnen und nach den gültigen Regelwerken zu bewerten. Greenpeace musste bei der Bewertung wieder mal aushelfen. Wo war eigentlich die Strahlenschutzkommission in der Stunde der Not? Von der Ahnungslosigkeit, schreienden Uninformiertheit und bodenlosen Dummheit vieler ModeratorInnen in ARD und ZDF, bei den Rundfunksendern oder den regionalen und überregionalen Zeitungen ganz zu schweigen.
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Mona
Die kleine Sechsjährige sitzt mit diesen großen, traurigen Augen in der Küche auf der Fensterbank, schaut nach draußen und als ich das Zimmer betrete, dreht sie sich zu mir um und fragt sie mich: “Bist Du der Mann, der meine Mama jetzt in den Himmel bringt?”
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V - Viagra
Viagra wirkt auch bei Frauen. Und zwar genauso gut, wie Handauflegen bei einem grippalen Infekt. Woher ich das weiß? Ich habe es ausprobiert. Schließlich möchte man wissen, ob Ober-Playboy Hugh Hefner mit seiner Behauptung Recht hat, dass Bunnys zu Super-Bunnys werden, wenn sie eine der blauen Tabletten einnehmen.
Jede halbwegs ernst zu nehmende Quelle informiert darüber, dass es sich bei Viagra um ein potenzförderndes Mittel, und nicht um ein Aphrodisiakum handelt. Der Wirkstoff Phosphodiesterase Typ 5 verhindert, dass der Penis beim Sex erschlafft, beziehungsweise ermöglicht er bei größeren Erektionsproblemen überhaupt erst eine Erektion. Zusammengefasst: Es geht um die Durchblutung der Geschlechtsorgane. Für die Stimulation (Komplimente machen, Barry-White-Lieder spielen, Fußmassage) bleibt man natürlich selbst verantwortlich.
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Stille... gar nicht kostbar...
Kennt Ihr das Gefühl, wenn es so dunkel ist, daß man überhaupt keinen Bezugspunkt hat? Mich macht das panisch, weil ich mich dann überhaupt nicht orientieren kann. Zusammen mit der ungewohnten Stille spürte ich, wie mein Herz immer schneller schlug und ich begann, leicht panisch zu reagieren. Vorsichtig, um nicht in der völligen Dunkelheit zu stolpern, tastete ich mich vor in Richtung Badezimmer, flog dort fast über den Wäscheständer, tastete mich weiter zum Fenster und riß es auf, während ein gutes Dutzend Zeitschriften von der Fensterbank auf den Boden flogen. Gierig sog ich die kühle Nachtluft in mich auf, jedoch war immer noch nicht mehr zu sehen. Es war immer noch total dunkel. Ich richtete meine Augen gen Himmel und jetzt sah ich, daß dieser ein wenig heller als der Rest vor meinen Augen schien. Und einige Augenblicke später konnte ich sogar Wolkenkonturen erkennen. Damit war zunächst erstmal geklärt, daß ich nicht plötzlich erblindet war.
Mein Herz begann sich zu beruhigen, das Pulsieren in meinem Kopf ließ langsam nach und ich fragte mich, warum es so fürchterlich dunkel draußen war. So ganz langsam ging mir auf, daß der Stromausfall wohl nicht nur meine Wohnung oder das Haus, in dem ich wohne, betraf, sondern mindestens die ganze Straße. Das war jedoch nicht meine vordringlichste Sorge, sondern mich plagte eher die Frage, wo zur Hölle sich meine Taschenlampen befinden würden. Ich habe zwei Taschenlampen im Haus - leider aber nicht an einer zentralen Stelle, sondern irgendwo in der Bude verstreut. Mir fiel aber ein, daß direkt neben meinem PC ein Feuerzeug lag und auf dem Wohnzimmertisch mindestens eine Kerze stehen müßte.
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