Was so ein Ex vor einem Titel doch so ausmachen kann. Ein Ex-CIA-Chef sieht manche Dinge eben völlig anders als es ein amtierender CIA-Chef gesehen hat. Das ist nicht etwa Entwicklung oder neu entdeckte Ehrlichkeit, sondern schlichte Wut über den Rauswurf.
Für uns als Bürger dieser Erde, ist der Rauswurf von George J. Tenet, dem früheren CIA-Chef jedoch eine feine Sache. Nun hatte der Mann Zeit und Muße ein Buch zu schreiben und mit seinen früheren Chefs abzurechnen. Damit sich das Buch auch gut verkauft, bringt die
New York Times New York Times eine kurze Inhaltsangabe, die auch von anderen Blättern aufgegriffen wird.
In Zeiten des Heimatschutzgesetzes und der Heimatschutzbehörde, dem amerikanischen Gegenstück zur Gestapo und Stasi, kann es sich auch ein Ex-CIA-Chef nicht leisten zu lügen. Deshalb wiegt das, was er berichtet noch bei weitem schwerer.
Der Kernpunkt seiner Vorwürfe besteht darin, das er behauptet, das über den amerikanischen Angriffskrieg gegen den Irak überhaupt nicht diskutiert wurde, und das auch das vorliegende Material der Geheimdienste über den Irak nie seriös gewürdigt wurde. Ebenfalls wurden nie andere Weg diskutiert mit denen Saddam Hussein hätte in Schach gehalten werden können. Das ist eine geradezu schallende Ohrfeige und sicherlich für einige Leute auch eine Neuigkeit.
Besser informierte Kreise wussten von Anfang an, das der Krieg nicht wegen der Freiheit, dem Irak oder gar dem 11. September geführt wurde, sondern von Anfang an nichts anderes als ein Raubüberfall auf das irakische Öl war. Halliburton und andere Kapitalgeber der Familien Bush und Cheney hatten das beschlossen und so wurde es durchgeführt, genau wie es jetzt um das iranische
Öl gehen soll.
Wir können heute also zusammenfassend sagen, das das Bush-Regime bewusst die Weltöffentlichkeit belogen und einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg initialisiert hat. Dafür gehört die gesamte Buschregierung vor den Internationalen Gerichtshof. Aber unsere Bundesangela und mit ihr die anderen Politiker, finden es ja viel schicker sich auf dem G8 Gipfel mit dem Kriegsverbrecher Bush fotografieren zu lassen. Vielleicht fühlt unsere Bundeskanzlerin Merkel sich ja auch sexuell erregt wenn sie neben einem Massenmörder sitzen darf. Es scheint ihr auf jeden Fall gut zu gefallen, da sie ständig seine Nähe sucht.