Plansecur
Die Finanzberatungsgesellschaft Plansecur hat Prof. Dr. Norbert Walter als "Vordenker 2008" ausgezeichnet. Der Chef-Volkswirt der Deutsche Bank Gruppe nahm die Auszeichnung heute, Dienstag, beim Finanzforum Vordenken der Plansecur in Frankfurt entgegen. "Prof. Walter gebührt die Auszeichnung für sein bisheriges Lebenswerk. Er gestaltet seit Jahrzehnten den Diskurs um einen zukunftsorientierten Wirtschafts- und Lebensraum Deutschland maßgeblich mit und besitzt die Fähigkeit, demographische Entwicklungen vorzeitig zu erkennen. Zudem setzt er für mehr Nachhaltigkeit und Ethik in der Finanzwirtschaft klare Zeichen", sagte Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan bei der Verleihung.
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Prof. Dr. Walter dankte für die Auszeichnung. Er freue sich, als erster "Vordenker" ausgewählt worden zu sein. Gerade auch im Zusammenhang mit dieser Preisverleihung komme sein von Ludwig Erhard geprägtes Lebensmotto erneut zum Tragen: "Wenn ich für diese unsere Zeit einen Wunsch frei hätte, dann wäre es der, dass wirklich und endlich und endgültig die Zivilcourage wieder als ein Wert erkannt wird, für den es sich zu Leben lohnt!".
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wäre es der, das sich irgendjemand die Namen der Beteiligten notiert hat, damit dieses Deutschland, wenn es wieder eine Justiz hat und nicht mehr vom neoliberalen Pack regiert wird, sich genau an dieser Namensliste abarbeiten kann.
Ich wünschte mir das wir dann Staatsanwälte und Richter hätten die mit ehrlichen Gesetzen das Gebaren dieser Truppen die sich gegenseitig in den Himmel loben, genau analysieren und dass wir dann saubere und ordentliche Gefängnisse für das Pack haben. Es ist unterträglich was sich dort feiert, während die Menschen in Deutschland nicht mehr ein noch aus wissen. Aber das ganze ist der Hochmut vor dem Fall.
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Zu den Aussichten auf einen militärischen Sieg in Afghanistan
Todesfalle Afghanistan
Die militärische Lage in Afghanistan selbst lässt sich am ehesten noch mit dem Wort katastrophal beschreiben. Die oben erwähnte Steigerung der Todeszahlen um mehr als 200% ist kein Ausreißer aus der Statistik. So lag 2005 mit 1,6 auf 1000 Soldaten zu 0,9 auf 1000 Soldaten die Quote an getöteten amerikanischen Truppen in Afghanistan deutlich höher als im Irak. Das mag man kaum glauben, wird Afghanistan in den deutschen Medien doch zumeist als befriedet, der Irak hingegen als Bürgerkriegsgebiet dargestellt. Doch die Zahlen im Bericht des US Institue of Peace sind nicht zu leugnen.
Nun sollte man doch erwarten, dass in einer solchen Region eingesetzten Truppen über eine halbwegs sichere Rückzugsstrategie verfügen. Doch für die deutschen Truppen gibt es so etwas nicht oder, wie Eckhart von Klaedan es ausdrückt: “Die einzige Rückzugsstrategie, die wir haben, ist unser Erfolg in Afghanistan.” Das klingt ein wenig wie die “Kein Schritt zurück”-Anweisung an die Soldaten der roten Armee im zweiten Weltkrieg. Da die Lage im Norden Afghanistans noch relativ ruhig ist, fällt es nicht auf, doch von Klaeden meinte mit seiner Aussage nur eines: Sieg oder Tod!
Noch ist eine solche Einstellung harmlos, weil die deutschen Truppen zur Zeit im Norden vor den Taliban sicher sind. Die usbekischen und tadjikischen Drogenbarone verhalten sich friedlich, solange sie unbehelligt Schlafmohn anbauen, Heroin herstellen und dieses dann ins Ausland veraufen können. Doch sich die Bundeswehr tatsächlich in Kämpfen gegen die Aufständischen wiederfindet, wird sich angesichts der oben angeführten Punkte die Erkenntnis aufzwingen, die schon Briten und den Russen akzeptieren mussten: Afghanistan ist kein Land zum Siegen, es ist ein Land zum Sterben. Aber dann ist es wohl bereits zu spät.
Das schöne an Kriegen ist allerdings dass es nie die Befehlhaber und ganz selten die Generalität oder andere Teile der militärischen Führung trifft. Andererseits ist es für viele Politiker ein extrem erhebendes Gefühl die Macht über Leben und Tod zu haben, vor Särgen stehen zu können und hinter der Leichenbittermiene für die Öffentlichkeit zu grinsen und sich immer wieder zu sagen "Den hab ich erledigt. Bin ich nicht mächtig!".
Kriege aus der Etappe sind immer schön. Vermutlich wird die Bundeswehr auch deshalb schlecht ausgestattet um sie an der unteren Grenze der Einsatzbereitschaft zu halten und vermutlich wird deshalb demnächst die Zahl der Soldaten in Afghanistan erheblich erweitert um das Vergnügen der Politiker zu stärken, aber um eben auch Arbeitsfähige aus dem Arbeitsmarkt zu nehmen. Tote Arbeitslose wollen kein Hartz IV. Ein einmaliger Sarg ist eben deutlich billiger. Es ist Kalkül. Geplanter Mord. Egal was sie erzählen.
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Struck wirft CSU koalitionswidriges Verhalten vor
"Ich weiß nur, dass Erwin Huber im Grund sich völlig koalitionswidrig verhält, wenn er jetzt mit dieser Pendlerpauschale versucht, seine marode CSU im Landtagswahlkampf irgendwie nach oben zu bringen", sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck am Mittwoch im Deutschlandfunk. Wenn die alte Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer wieder eingeführt würde, müssten 2,5 Milliarden Euro zusätzlich mobilisiert werden.
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Struck räumte ein: "Ich persönlich glaube auch schon, es wäre wahrscheinlich ein bisschen fairer, wenn wir es schon ab dem ersten Kilometer machen würden."
Natürlich ist Wahlkampf und selbstverständlich wird gerade jetzt von den Politikern noch mehr gelogen und betrogen als sonst. Aber die Aussage des Herrn Struck, dem wir unsere Teilnahme am Krieg für den Drogenhandel in Afghanistan verdanken, würde man in einem demokratischen Staat als die eines besonders fiesen Arschlochs bezeichnen, was ich mir natürlich in Deutschland nicht erlauben kann, da der Herr dann sofort und erfolgreich beleidigt wäre.
Man muss ich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Er und sein mit ihm regierendes Pack verlangt vom Arbeitnehmer jede nur denkbare Art von Mobiliät. "Und sei der Job auch noch so klein, der Knecht der muss beweglich sein." Der Knecht soll nicht verdienen sondern arbeiten. Zur gleichen Zeit lassen sich die Strucks, Gabriels und wie sie auch alles heißen selbst zum Scheißhaus mit der Limousine und zwei Bewachungsfahrzeugen karren oder wenn möglich mit Hubschrauber und Flugzeug. Selbstverständlich auf Kosten der Steuerzahler. Das gleiche gilt für jeden Manager und Funktionär. All das findet Struck gut, tröstet aber die blöden Arbeitnehmer damit, das es unfair sei und sagt implizit das man da nichts machen kann. Dann grinst er höhnisch und tritt laut lachend ab.
Es ist gut das man in Deutschland so gut wie nichts mehr sagen darf. Das was ich Herrn Struck an Beschimpfungen zu sagen hätte, würde wahrscheinlich wochenlang bis zu meinem Tod durch völlige Erschöpfung dauern. Außerdem verspüre ich dauernd so ein Jucken in meinen Fäusten. Was widert mich dieses Pack an.
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Draghi (EZB) - Finanzkrise könnte sich noch verschärfen
EZB-Ratsmitglied Mario Draghi sagte am Mittwoch in Amsterdam laut Redetext: "Die Dinge können noch schlimmer werden."
Man könne noch nicht sagen, dass die Finanzkrise abflaue. Es gebe ernste Sorgen hinsichtlich der Qualität von Finanzanlagen im Werte von Billionen von US-Dollar, sagte der Chef der italienischen Notenbank, der zugleich auch der Vorsitzende des Forums für Finanzstabilität ist. Die in den vergangenen Jahren immer stärker in Mode gekommenen Finanzinnovationen seien ein "zweischneidiges Schwert". Falsch eingesetzt könnten sie "finanzielle Verwüstungen" anrichten.
Draghi räumte ein, auch die Zentralbanken selbst müssten ihre Lehren aus der Krise ziehen. So hätte etwa das niedrige Zinsniveau der vergangenen Jahre zum Entstehen der Krise beigetragen. "In der neuen Landschaft der Finanzmärkte hat Geldpolitik eine Stabilitäts-Dimension, die die Zentralbanken einfach nicht länger ignorieren können." Aus diesem Grund sei etwa das Wachstum der Geld- und Kreditmengen permanent im Auge zu behalten.
Was der gut Herr Draghi eigentlich sagen gemusst hätte, aber angesichts der wirklichen Machtverhältnisse sich einfach nicht zu sagen traut, ist das die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten es geschafft haben durch das Auflegen immer neuer Anlageformen ohne Wert, die Geldmenge zu beeinflussen und damit den inneren Wert des Geld auszuhöhlen. Diese kriminellen Vereinigungen können allerdings nicht verfolgt werden, weil die Politiker die für entsprechende Gesetze zuständig wären, selbst gekauft wurden.
Das sich diese Krise zunächst im wesentlichen im Dollar und mittlerweile im englischen Pfund abspielt, liegt nur daran, das es dort überhaupt keine Gesetze mehr gibt und Fehlentscheidungen viel schneller greifen. Die Uneinigkeit der EU und die innere Zerrissenheit der Euro-Zone haben einen großen Teil verhindert, allerdings dürften auch hier noch einige große Überraschungen warten.
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Tausend unentdeckte Morde
Mindestens 1200, bis zu 2400 Tötungsdelikte pro Jahr werden niemals als solche erkannt - die Zahl der Morde in Deutschland ist mehr als doppelt so hoch, wie bislang angenommen. Rechtsmediziner Wolfgang Eisenmenger erklärt, woher das kommt.
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Und jetzt muss man sich erst mal in einer stillen Minute den Vergleich vor Augen halten: Während wir über 1200 bis 2400 unentdeckte Morde diskutieren, werden in Deutschland pro Jahr nur 1000 Morde entdeckt. Das heißt, in Wirklichkeit werden mehr als doppelt so viele Menschen ermordet wie bislang immer angenommen. Womöglich kommt auf jeden bekannt gewordenen Mord ein unentdeckter.
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Zum einen liegt das an solchen Staatsanwälten, die ungern eine Obduktion anordnen. Und solange von den Juristen nichts kommt, dürfen wir Mediziner die Leiche nicht öffnen. Zum anderen liegt die Schuld auch bei den Ärzten selbst. Manche von ihnen stellen viel zu schnell Totenscheine aus, ohne den Verstorbenen eingehend zu untersuchen.
atürlich ist es wie alles in Deutschland vor allem ein finanzielles Problem. Hätten wir eine amtliche Leichenschau nach jedem Todesfall wären zwei Dinge im wesentlichen aus der Welt. Ärztliche Kunstfehler und die Ermordung alter Menschen entfielen fast vollständig weil sie zu leicht entdeckt würden. Aber auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene wären besser geschützt.
Bleiben wir bei den 1.000 unendeckten Morden, wäre das Geld sehr einfach zu beschaffen. Nehmen wir das Geld das Wolfgang Schäuble angeblich zur Terroristenabwehr ausgibt, aber in Wirklichkeit verwendet um seine Diktatur aufzubauen. Die Gefahr das 1.000 Deutsche durch Terroristen umgebracht werden, ist sehr viel kleiner als die, dass sie durch Ermordung sterben. Aber wir brauchen uns keiner Hoffnung hinzugeben. Da Schäuble die Angst vor Terroristen nur vorschiebt, gibt es kein Geld für eine amtliche Leichenschau und damit kann fröhlich weiter gemordet werden.
Morde interessieren unseren Innenminister nämlich nur dann, wenn sie ihm helfen seine Kriegspläne gegen das deutsche Volk zu unterstützen.
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"Es ist unerträglich was sich dort feiert, während die Menschen in Deutschland nicht mehr ein noch aus wissen."
Manchmal kommt's mir echt vor, als lebtest du auf einem anderen Planeten. Vielleicht solltest du mal wieder in andere Länder reisen, um ein wenig die Bewertungsmaßstäbe zu updaten!
Nur mal so als Beispiel: Im Winter fahren in Berlin Nacht für Nacht Busse mit freundlichen Sozialarbeitern die Stellen ab, wo Obdachlose nächtigen, um sie einzuladen, doch bei der Kälte mal lieber In-House zu schlafen. Die Stadt ist überzogen mit Einrichtungen, die vom Frühstück über Kaffe, Mittag- und Abendessen die Versorgung sicher stellen, oft mit Gelegenheit, sich mit neuen Klamotten einzudecken, zu duschen usw. Änlaufstellen für "niedrigschwellige" ärztliche Versorgung gibt es ebenfalls: weder KrankenKärtchen, noch Ausweis, noch gar Bargeld ist erforderlich und es gibt eine Behandlung, die sich z.B. der Mittelständler in Kambodscha nicht leisten kann. Und wer nicht mehr obdachlos sein mag, kann Hilfe beim "Einfädeln in Hartz4", bei der Wohnungssuche, falls erforderlich beim Entzug, und allen nötigen Behördengängen und Schritten in Anspruch nehmen.
Das führe ich an, weil Obdachlose in der Regel als "die Ärmsten der Armen", also das untere Ende der sozialen Fahnenstange angesehen werden. Allen anderen geht es deutlich besser. Deine Rede vom "nicht ein noch aus wissen" halte ich angesichts unserer vergleichsweise "wattierten" Verhältnisse jedenfalls für maßlos übertrieben!
Die Obdachlosen sind ein Problem das ich nicht lösen kann und bei dem ich bezweifle ob es lösbar ist, weil Obdachlosigkeit in Deutschland weniger ein gesellschaftliches Problem als ein menschliches ist. Hilfe nicht anzunehmen adelt bei mir nicht.
Genauso wenig bin ich für die Situation in Kambodscha oder Afrika verantwortlich, ich kann mir nur Mühe geben, das was ich einkaufe, weitgehend fair einzukaufen, soweit dies überhaupt möglich ist.
Die Leute die in Deutschland nicht mehr ein noch aus wissen, sind z.B. Familien denen die Waschmaschine gestorben ist und die nicht einmal die 150 Euro für eine gebrauchte haben, dafür aber drei Kinder und zwei Jobs.
Ich meine den Taxifahrer und die Verkäuferin, die ihre Miete nicht mehr zahlen können. Den Buchhalter der als Nachtwächter geht und bei dem es ab dem 20. nur Toastbrot mit Margarine und Salz gibt.
Ich meine die Leute die trotz regelmäßiger und fleißiger Arbeit einfach nicht mehr über den Monat kommen und bei denen jedes kaputt gehende Elektrogerät, jede rausgebrochene Schranktür eine Katastrophe ist, weil sie nicht ersetzen können.
Ich meine aber auch den Bankangestellten bei Dresdner oder Commerzbank der im Grunde genommen weiß, das er arbeitslos wird und nichts tun kann, außer Angst zu haben.
Und ich bin stocksauer wenn sie so ein, ich sage mal lieber Typ, wie Walter feiern lässt, der noch nie gearbeitet und noch nie Verantwortung getragen hat, aber immer schön in den Abgasen der Mächtigen auf die Kleinen eingeschlagen hat.
Wir haben die Hartz IV ler verloren und ihre Kinder auch, Wir verlieren gerade die normalen Arbeiter und die kleinen Angestellten. Selbst Abteilungsleiter in allen Branchen bekommen Angst und ein Filialeiter der Deutschen Bank erzählte mir am Telefon was er am liebsten mit seinem Vorstand machen würde. Dagegen bin ich sehr lieb und human, aber er kennt das Pack besser als ich.
Nein Claudia komm mir nicht mit Kambodscha. Wir reden über Leute die hier arbeiten, als wenn sie richtig bezahlt würden und andere die hier sehr gut bezahlt werden, obwohl sie nicht arbeiten und keine Verantwortung tragen wollen.