Horst Köhler der völlig überflüssige Bundespräsidentendarsteller konnte es mal wieder nicht lassen und beglückte uns mit einer "Berliner Rede". Sorgfältig wie es alle Leute machen, die etwas vortragen was sie nicht verstehen, trug er die Anliegen der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten vor. Das es ihm dabei nicht gelang sein Publikum mitzureißen lag nicht nur an seinem sehr mangelhaftem rednerischen Talent sondern auch daran, das die Lobbyisten ihm einfach zu viele faule Eier in den Korb gelegt hatten und diese auch noch langweilig präsentiert wurden:
Das Westerwelle so mit als einziger freudig erregt nickte verwundert da nicht. Westerwelle war glücklich im Fernsehen zu sein, was ihm in letzter Zeit ja immer seltener gelingt. Der Rest erlebt eine ziemlich dümmliche Wahlkampfrede, die zu zitieren kaum Sinn macht. Natürlich will er die Situation der arbeitenden Menschen weiter verschlechtern, fordert mehr Agenda, kritisiert pflichstschuldigst an den Finanzmärkten ohne zu merken das es genau seine Politik bei IWF und Weltbank war, die er hier kritisiert.
Genausowenig merkt er das der Politikverdruss sich nicht nur auf die anderen Politclowns sondern eben auch auf ihn bezieht. Er glaubt halt den Umfragen, weil die Wahrheit zu schrecklich wäre. Natürlich bleibt er uns erhalten. Mit seiner bleiernen Art zu reden, seiner Fantasielosigkeit und stets auf Zuneigung hoffend wo ihm wegen seiner Bedeutungslosigkeit noch nicht einmal Hass entgegenschlägt.
Es ist völlig egal was er da treibt oder sagt. Seine Auftraggeber haben das Land längst übernommen. Wer eine umfassendere Kritik braucht, findet zwar etwas mehr Text in der Zeit, aber viel begeisterter sind die dort auch nicht.




















http://www.franktireur.de/wordpress/2008/06/19/vollhorst-bundespraeservativ/
Viel Spaß.