Die Familie Mohn hat wirklich ein Herz für alle, die, die rechte neoliberale Gesinnung aufweisen und das Volk im Zaum halten, auf das es nicht an die Tische der Mohns kommt um sein Recht zu fordern.
So bot sie Wolfgang Schäuble während des transatlantischen Forums des German Marshall Fund of the United States und der Bertelsmann-Stiftung, gerne eine breite Plattform für seine Forderung nach Folter und Abbau der Menschenrechte.
Unnötig zu sagen, das dies wieder einmal nicht das Geld der Familie Mohn kostet, sondern lediglich Geld verwandt wird, welches sonst als Steuern fällig gewesen wäre.
Hier in Brüssel durfte Schäuble seine Folterträume offenbaren. Natürlich zunächst einmal nur die Anfänge. Da will er nur die Folterergebnisse der afrikanischen Staaten nutzen. Warum eigentlich nicht die, seiner folternden amerikanischen Gesinnungsbrüder. Aber wahrscheinlich wollte er nur nicht zugeben, das die Amerikaner leidenschaftlich gerne foltern. Die Familie Mohn wird es trotzdem gefreut haben. Sie braucht jemanden der dem Volk Angst macht, um von sich abzulenken.
Natürlich durften auch ein paar Foltergegner am Rande auftreten. Geht ja nicht anders. Aber das Hauptorgan für Fernsehdesinformation der Familie Mohn, der neoliberale Propagandasender n-tv verbreitete fröhlich, das Schäuble Folter will und verschwieg weisungsgemäß, das es Gegner gab.
Damit sich übrigens keiner täuschen lässt. Der Herr Schäuble, den wir ja schon in seiner Eigenschaft als Geldempfänger von Waffenschiebern, oberster Abhörer, Gesetzesverbieger und Lügner kennen, wird es nicht bei der Verwendung von Folterergebnissen belassen. Dazu macht ihm die Idee viel zu viel Spaß. Wer auf seine Lippen und die Augen achtet, wenn Schäuble von Folter spricht, der merkt schnell, was Schäuble denkt.
Er sieht sich im Rollstuhl durch düstere Gänge geschoben werden, während aus verschiedenen Kellern die Schreie der Folteropfer ertönen. Wahrscheinlich ist es das, wonach seine Seele dürstet. Seine Nähe zu Heydrich und die ähnliche
Persönlichkeitsentwicklung hatte ich ja schon aufgezeigt. Aber langsam glaube ich, das es noch viel schneller gehen wird, als ich befürchtet habe.
Ich rechne ernsthaft damit, das er entweder neue Folterkeller bauen lässt oder, was noch besser zu seinem Charakter passsen würde, die alten der Gestapo wieder reaktiviert. Ich könnte mir vorstellen, das dies so recht nach seinem Geschmack wäre. Die der Stasi wird er nicht nehmen, die waren ihm sicher nicht brutal genug.
Unser Problem ist, das wir ihn mit legalen Mitteln kaum aufhalten können. Vielleicht ginge ja ein Amtsenthebungsverfahren wegen mangelnder Zurechnungsfähigkeit. Aber mit dem Geld der Familie Mohn im Rücken und den Propagandamitteln von Bertelsmann, Spiegel, Stern, rtl und n-tv ist da kaum Hoffnung, das Bürger etwas erreichen könnten.
Vielleicht denkt aber auch die Familie Mohn einmal nach. Julius Streicher war mit seiner Zeitung "Der Stürmer" bei den Nazis über lange Zeit sehr beliebt, aber dann entschied ein Parteigericht, das Streicher zu Menschenführung nicht fähig sei und warf ihm seine Raffgier vor. Gut, Streicher wurde erst 1946 nach einem Urteil des Nürnberger Gerichtshofes durch den Strang hingerichtet, aber bei Schäuble würde ich mich nicht darauf verlassen, das er nur wie die Nazis bei Streicher nur das Geld nimmt.
Ich nehme an, das Schäuble Geld und Leben haben will, wenn er die Chance bekommt. Auch wenn es vielleicht Liz und Reinhard Mohn aus biologischen Gründen nicht mehr betreffen wird, muss doch an die Kinder und Enkel gedacht werden.
Das ist nämlich das Problem, wenn man sich gefährliche Raubtiere hält. Man kann nie sicher sein, das sie sich nicht gegen einen selbst oder seine Kinder wenden. Dem deutschen Volk ist Schäuble so ein gefährliches Tier. Mag sein, das er die Hand der Mohns, die ihn füttert, wirklich nicht beißt, darauf wetten würde ich allerdings nicht.