In Zukunft wird es die Rubrik Gesammelte Gemeinheiten nicht mehr geben, da nicht alles was hier aufgeführt wurde, auch immer eine Gemeinheit war. Das hängt damit zusammen, das immer fünf Themen angesprochen werden und diese zeitlich nicht mehr als eine Woche auseinander liegen sollten. Dabei kam es oft zu Überhöhungen und da soll man auch auf einen Clown hören, wenn er ausnahmsweise mal was richtiges sagt. Diese Rubrik wird ab sofort ersetzt durch die Rubrik Kurzkommentar. Die Intention ist immer noch die gleiche, nämlich Themen kurz zu kommentieren die den Aufwand eines eigenen Beitrags nicht wert sind oder zuviel Aufwand erfordern würden, ohne wesentliches an Erkenntnis zu bringen.
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Wer bekommt wie viel?
Von Studiengebühren profitieren nicht alle Fächer in gleichem Maße. Das ärgert Studenten und Professoren. Sie fordern: Das Prinzip "Arm subventioniert Reich" muss aufhören.
Eigentlich ist Hans-Peter Burghof ein praxisnaher Professor. Doch wenn es um Studiengebühren geht, dürfte der Bankenexperte der Universität Hohenheim froh sein, dass seine Studenten nicht alles in die Tat umsetzen, was sie über Rendite lernen. »Warum soll ich nach Hohenheim gehen, wenn ich dort für meine 500 Euro nur 450 zurückbekomme?«, fragt der Prodekan der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät aufgebracht.
In Rage bringt ihn, dass seine Studenten einen Teil ihrer Gebühren für die Natur- und Agrarwissenschaften bezahlen. So kommen von den 1000 Euro Gebühren, die jeder pro Jahr zahlt, laut Burghof bei einem seiner Studenten weniger als 900 Euro in Form besserer Betreuung oder zusätzlicher Tutorien an, bei einem Naturwissenschaftler jedoch mehr als 1200 Euro. Burghof und einige Kollegen ärgerte das so, dass sie mit einer Klage gegen die Verteilung drohten. Dabei treibt sie nicht Futterneid an – sondern die Konkurrenz.
Wir müssen zunächst einmal sehr scharf trennen zwischen der Fakultät und den Studenten. Es mag zwar sein, dass in Hohenheim wirklich ein paar Cent von den Studiengebühren in eine Verbesserung des Studiums fließen, das aber ist mehr oder weniger zufällig, wenn man die gesamte Szene betrachtet. Ansonsten bleibt das Geld in der Verwaltung der Universitäten hängen und wird bestenfalls dazu verwendet, das was auch sonst beschafft würde zu bezahlen, um andere Mittel in die Bürokratie zu stecken oder ganz einzusparen.
Das ist allerdings auch völlig egal. Die Studiengebühren sollen ja nur offiziell zur Verbesserung der Studienbedingungen dienen. In Wirklichkeit geht es der Familie Mohn/Bertelsmann darum das die Studiererei der Armen endlich aufhört. Sie sehen ja das all die armen Kinder im Internetgeschäft viel besser und erfolgreicher als ihr eigener Sohn sind, egal wie viel Geld der Staat auf die Anweisung der Familie auch in dessen Geschäfte stecken muss. Für die Enkel soll diese unliebsame Konkurrenz ausgeschlossen oder doch behindert werden.
Wenn sich ein junger Mensch für sein Studium schon verschulden muss, ist er nach dem Studium nicht mehr frei, sondern gehört den Banken. So Leuten wie dem Schweizer Kriminellen Josef Ackermann und der INSM. Da gibt es dann keine freie Berufswahl mehr sondern Schuldknechtschaft bis zum Lebensende. Deshalb sind diese Herrschaften ja auch gegen Bafög und Meisterbafög.
Nur wer bis über beide Ohren verschuldet ist, wehrt sich nicht mehr. Der arbeitet unter miesen Bedingungen für miesen Lohn und muss auch noch lächeln wenn man ihn tritt. Genau darum geht es. Das weiß der Herr Professer Burghof übrigens auch.
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Filmindustrie gegen klare Beweise bei Filesharing-Prozessen
Die Medienindustrie fordert ein Vorgehen gegen Filesharing-Nutzer ohne die Vorlage eindeutiger Beweise. Der klare Nachweis von Copyright-Verletzungen sei in vielen Fällen zu schwierig und manchmal sogar unmöglich, argumentieren Anwälte des US-Verbandes der Filmindustrie MPAA http://www.mpaa.org. Rechteinhaber sollten die Möglichkeit erhalten, Schadensersatz von bis zu 150.000 Dollar einfordern zu können, ohne konkrete Beweise vorlegen zu müssen, berichtet das Wired Magazine. Die derzeit notwendige Beweisführung sei schädlich für die Rechteinhaber, so die MPAA-Anwältin Marie L. van Uitert in einer schriftlichen Stellungnahme an einen US-Bundesrichter.
Der Nachweis von Copyright-Verletzung ist zu schwierig, deshalb bitte ohne Beweise verurteilen. Wenn dieses Ansinnen von Wolfgang Schäuble gekommen wäre, hätte ich mich nicht gewundert, aber dass die MPAA so bescheuert ist, ihr eigentliches Anliegen so deutlich zu machen, hätte ich nicht erwartet. Klar ist es genau das, was sie wollen. Sie wollen jeden ruinieren können ohne Beweise zu haben, wie Schäuble jeden überwachen will. Die Intention ist klar, aber wenn man das so deutlich sagt, dann muss man mit Konsequenzen rechnen.
Wäre ich der Richter, würde ich verfügen, das nur derjenige etwas über Medien verbreiten darf, bei denen eine Kopiergefahr besteht, der dafür sorgt, das Kopieren unmöglich ist, oder der das Kopieren erlaubt. Schon wäre Ruhe.
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Kerner fliegt wieder für Air Berlin
Fernsehmoderator Johannes B. Kerner greift der in wirtschaftlichen Turbulenzen steckenden Fluggesellschaft Air Berlin als Werbefigur wieder unter die Arme. Dies berichtet in seiner heute erscheinenden Ausgabe das Branchenmagazin Werben & Verkaufen (W&V). Laut W&V wird aktuell ein Fotoshooting mit dem TV-Star vorbereitet. Die Airline spricht von der "Erneuerung von Bildmotiven" für eine sogenannte Vorteils-Kampagne, mit der Air Berlin Themen wie den Online-Check-In bekanntmachen will. Kerner hat schon öfter für das Berliner Flugunternehmen geworben. Für sein Engagement beim Börsengang der Gesellschaft im Jahr 2006 erntete er viel Kritik. Sogar der ZDF-Werberat schaltete sich ein und verlangte, dass der Sender die Werbeaktivitäten seiner freiberuflichen Mitarbeiter künftig stärker kontrollieren soll. In den Börsenspots pries Kerner die Papiere von Air Berlin als "Sieger"-Aktionen, tatsächlich verloren sie seit Ausgabe rund 60 Prozent an Wert.
Damit wird wieder eines der Problemes des Zwangsgebührenfunks deutlich. Kerner berichtet über die EM, Kerner quatscht die Abende zu. Alles auf Kosten der Gebührenzahler, die ihm damit seinen Werbewert finanzieren. Nicht nur das er die Sendungen selbst produzieren kann, sich also als Fertigprodukt mit geringen Einwirkmöglichkeiten durch die Intendanz vermarktet, er darf auch noch aus der so gewonnen Popularität ein nicht geringes Zusatzeinkommen schinden.
Genau das geht nicht. Entweder ist er im öffentliche unrechtmäßigen Funk oder er ist privat. Dann soll er sich aber auch privat auf den Märkten bewähren. Dieses ich bin ja frei, aber ihr müsst mich bezahlen das ja mittlerweile üblich geworden ist, macht die Sache noch schlimmer.
Ich würde Kerner gerne werben lassen für welchen Totkranken auch immer. Aber dann muss er für die Privaten arbeiten oder noch besser wir privatisieren die Öffentlich Rechtlichen. Dann fällt die erpresserische Zwangsgebühr weg und jeder kann machen was er will. Bei Netzer liegt der Fall übrigens völlig anders, dessen Werbewert resultiert aus seiner Lebensleistung außerhalb des Öffentlich Rechtlichen Bereiches.
Solange ich um auf meinem Blog schreiben zu können, Fernsehgebühren zahlen muss, darf Kerner nicht werben wenn er so wie bisher weiterarbeiten will. Er kann mich nicht erpressen lassen um sich zu finanzieren und dann auch noch die Werbegelder nehmen.
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Was sich mit der GmbH-Reform ändert
Geschäftsführer soll nicht mehr werden können, wer gegen zentrale Bestimmungen des Wirtschaftsrechts verstoßen hat.
Das ist schön. Ich hätte da nur noch eine Frage. Gilt das eigentlich auch für die Vorstände von DAX-Konzernen? Muss Josef Ackermann nun zurücktreten dem eine Richterin ins Stammbuch schrieb das der gegen geltendes Aktienrecht verstoßen habe und der auch bestraft wurde? Sicher nicht. Das wird so werden wie bei den Handwerksmeistern, bei denen eine Pleite reicht um sie für ihr ganzes Leben zu ruinieren. Die Kleinen wird man hängen und Josef Ackermann bekommt die Staatskasse.
Aber wer hätte in diesem Deutschland anderes erwartet.
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Warentester finden Giftstoffe in Griffen von Kinder-Laufrädern
Griffe, Reifen oder Sitzbezüge von Kinder- Laufrädern können nach einer Analyse der Stiftung Warentest giftige Schadstoffe enthalten. In 11 von 15 untersuchten Rädern entdeckten die Tester Kontaktgifte, die als krebserregend und erbgutverändernd gelten. Diese Räder erhielten die Note «mangelhaft». Bei vier Laufrädern fand sich beispielsweise ein für Spielzeuge verbotener Weichmacher. Die Räder hätten also gar nicht verkauft werden dürfen, hieß es bei den Warentestern.
Hätten nicht verkauft werden dürfen. Kann mir dann bitte schön mal jemand erklären warum sie dann verkauft wurden. Wir regeln und testen doch sonst alles und nachdem bei Kinderspielzeug ein Fall nach dem anderen hoch kommt, wäre es doch sinnvoll derartige Untersuchungen automatisch bei jedem neuen für Kinder vorgesehenen Produkt vor dem Verkauf durchzuführen.
Wer mit vergiftetem Kram handelt, dem muss sein Tatwerkzeug also sein Geschäft entzogen werden. Natürlich nicht damit der Staat es behält, sondern damit es an den nächsten weiterverkauft wird der sich an die Gesetze und Regeln halten und Verantwortung zeigen will. Natürlich muss das auch für Aktiengesellschaften gelten, bei denen die Aktionäre, die ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, eben enteignet werden.
Wir hätten das Problem binnen kürzestem gelöst und würden zwei Drittel unserer Manager auf den Arbeitsämtern sehen, weil kein Aktionär solche Leute beschäftigen würde, wenn er wirklich für deren Taten verantwortlich gemacht würde. Das die Aktionäre verantwortlich sind ist übrigens klar.
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Im Großen und Ganzen wieder eine nette Ansammlung mit viel Wahrem. Aber da es zu langweilig wäre sich gegenseitig jammernd zustimmend die Eier zu schaukeln...
Ich finde Studiengebühren vom Prinzip her richtig. Sie müssen bei Studenten wieder ankommen, da gebe ich dir vollkommen recht. Aber die Einführung hielt ich für einen wichtigen Schritt. Es meckern und jammern genau die ziellosen Dauerstudenten sinnfreier Studiengänge, bei denen ich mir seit Jahren überlegt habe, woher Sie das Recht nehmen "subventioniert" zu werden.
Der Student aus armem Haus, der sich nichts sehnlicher wünscht als eine Ausbildung in den Künsten der Philosophie und sich das jetzt wegen 85euro im Monat nicht mehr leisten kann, oder sich wegen eines 5000euro Kredits gleich als "ein Leben lang in Lehnherrschaft geknechtet" sieht, ist eine verschwindend kleine Gruppe.
Mohn/Bertelsmann hier ins Spiel zu bringen zähle ich ohnehin in den Bereich "Weltverschwörung und Verschmischtes". Deutschland ist ja auch das einzige Land weltweit mit Studiengebühren...Ach, nicht? Aber bestimmt haben wir doch wenigstens die Höchsten, oder? ;-)
Warum sollte Kerner objektiv gesehen nicht werben dürfen? Das Geld was von uns "erpresst" wird, ist die Bezahlung für seine Moderation. Er verkauft doch damit nicht gleichzeitig Leib und Seele. Die Steigerung seines Werbewertes ist ein Nebenprodukt. Ihm das streitig machen zu wollen ist purer Neid.
Selbstverständlich würde aber auch ich es rein subjektiv begrüßen, wenn ihn niemand mehr sehen wollte...
Dir ist aber schon bekannt, dass es vor der Einführung allgemeiner Studiengebühren in BaWü durchaus schon Langzeitstudiengebühren gab? Und dass eben diese Langzeitstudiengebühren mit Einführung der allgemeinen Gebühren komplett wegfielen?
Der Punkt ist übrigens in meinen Augen ein völlig anderer.
Die (von CHE/Mohn/Bertelsmann) geförderte und geforderte Entwicklung ist die, dass Bildung nicht mehr für alle die ist, die sie geniessen wollen, sondern dass sie als Ware angesehen wird, marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgesetzt sein soll und Unfug wie Kosten-Nutzen-Rechnungen unterzogen werden soll ("Unfug" soll hier nur im Zusammenhang mit Bildung meinen).
Studenten als Kunden der Lehre. Völliger Blödsinn und der Idee der offenen und freien Wissensgesellschaft komplett zuwider.
Aber jetzt kommt sicher wieder das "Ach, du alter Linker, checks doch endlich, freie Marktwirtschaft FTW!!!!!1"-Argument.
Ein Gesetz das einen kleinen GmbH-Geschäftsführer schlechter stellt als den Schweizer Kriminellen Josef Ackermann gibt genau das wieder, woran unser Staat kaputt geht.
Wie die Scheiße im Abwasserkanal schwimmt der Dreck in unserem Lande auch immer oben. Jedes Gesetz das im Bundestag gemacht wir, verschärft diesen Gegensatz noch.
Das du das nicht wahrhaben willst, interessiert mich nicht.
Du kannst Besucher von mir, am leichtesten dadurch abwehren das du deine Seite für Besucher von Duckhome sperrst. Noch leichter ist hier gar nicht zu kommentieren, dann hört das von selber auf.
Da du aber den wunden Punkt der gesammelten Gemeinheiten angesprochen hattest, gehört die auch die Ehre. Das war alles.
Ich freue mich doch und revanchiere mich dafür bei deinen Diskussionen. Hoffentlich werden die vielen Bundestag-Mitleser auch auf mich aufmerksam ;)
Du bist wie die Leute in diesem Bundestag. Weil ihr Angst vor der Wahrheit habt, kämpft ihr für den Erhalt der Lügen die eure Scheinwelt aufrecht erhalten. Wann gehst du jetzt eigentlich nach Australien?
Die am besten bezahlten Jobs für Leute wie dich, sind dann immer auch die härtesten. Das formt einen neuen und sicherlich klügeren und vorsichtigeren Menschen aus dir, was dann allen nützt.
Glashaus und so, du weißt bescheid :)
Wenn du bei der Arbeit so bist, wie du dich hier gibst, schaffst du es locker auf 12 Firmen im Jahr. Bei mir kämst du allerdings nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch.
Ich bezeichne das, wo ich lebe übrigens meist als Taubenschlag mit angeschlossenem Obdachlosenasyl. Selbst der Dackel weiß nicht immer genau wen er anbellen müsste.
Hochschule zahlen wir 500 , davon kommen 40 bei der Hochschule
wieder an. Diese 40 wurden aber gleichzeitig in den Förder-
mitteln wieder gestrichen.
Sprich: ich subventioniere mein Studium mit 40 Euro , wo die
460 sind wissen wir nicht.
Darüber sind sich die Professoren bei uns einig. So ist
zumindest die Lage in Chemie.
Studiengebüren sollten erst dann eingeführt werden wenn jemand
über die Regelstudienzeit hinaus ist. Ich brauch zb. 9
Semester für mein Studium wenn ich alles direkt schaffe , also
ab dem 10ten Semester würde ich es als gerecht empfinden
wenn ich mich beteiligen muß.
Oder zumindest sollen die vollen 500 Euro an den Hochschulen
ankommen,aber keine Fördermittel dafür eingesparrt werden.
Auch das wäre eine massive Verbesserung zur jetzigen Situation.
Man hat uns viel versprochen , Bücher usw.
Nun musste ich mir die Bücher selbst kaufen , denn unsere
Bib hat nie neue gesehen. Viele können sie sich net leisten
weshalb ich alleine über 40 Leuten aus meinen Studiengang
die Bücher hab kopieren lassen.
Es geht wirklich nur darum Menschen nach der Mohn/Bertelsmann Logik vom Studium auszuschließen oder gleich in die Schuldskalverei zu bringen. Müsste die Familie Mohn und der Bertelsmann Konzern ehrlich steuern bezahlen anstatt diese legitim zu hinterziehen, könnten wir uns nicht nur die Studiengebühren sparen sondern zusätzlich noch viel Geld in die Hochschulen stecken.
Die Studiengebühren versickern mitnichten zum großen Teil in der Verwaltung. Ich sehs ja tagtäglich an meiner Uni in den Instituten: Die wissen nicht mehr, wohin mit dem Geld. Wirklich. Jeder Dozent für Papyrologie hat inzwischen einen topmodernen Rechner im Zimmer stehen, auch wenn er den Schalter für "Ein" nicht findet. Jeder kleine Seminarraum in der Philosophie ist heutzutage mit einem Beamer ausgestattet. CIP-Pools in der Mathematik haben plötzlich Runderneuerungen bekommen (werden allerdings deshalb auch nicht so sonderlich viel mehr benutzt, als früher, TeX ist halt ein genügsames Stück Software). Wenn alte SW-Laser-Drucker kaputtgehen, wird nicht repariert, nein, es wird dann halt ein neuer Farblaserdrucker hingestellt. Passt schon, man hat ja Geld.
Und das nach gerade mal 2 Semestern Studiengebühren.
Ob die Fallbeispiele auch tatsächliche "Verbesserungen der Lehre" sind, sei dahingestellt, auf dem Papier sollen sie es jedenfalls sein.
Ich bin tatsächlich gespannt, was in 2-3 Semestern passieren wird, wenn man feststellt, dass der Beamer-Sättigungsgrad 100% erreicht hat und ein paar Diebstähle auch nicht viel Geld fressen. Was geschieht, wenn man bemerkt, dass die Bibliotheken alle tip top in Schuss sind und die Wartungs- und Instandhaltungskosten mit einem sehr geringen Bruchteil der Studiengebühren bezahlt werden können.
Was kommen wird, wenn die "Lehre" (heutzutage auch bekannt als technische Ausstattung der Hörsäle) plötzlich nicht mehr besser wird, die Vorträge der Dozenten und Professoren aber immernoch gleich schlecht sind, wie zu Vor-Studiengebühren-Zeiten.
Ob dann das faule Studentenpack seinen Arsch hochbekommt und mal wieder das macht, wofür es bekannt ist? Demo, Farbbeutel, Protest, anyone?
Vermutlich nicht, solange die Studentenvertreter (mit ähnlicher Wortbedeutung wie "Volksvertreter") so bleiben, wie sie sind. Aber da könnt ich noch ganz andere Storys aus dem Nähkästchen erzählen...
Aaaaaaah...Das Licht der Offensichtlichkeit hat mich geblendet :)
Ich studiere, ich arbeite nebenbei, das geht *gut*.
Und wer die Zeit hat Proteste vorzubereiten und durchzuführen um etwas umsonst zu kriegen, kann meiner Meinung nach in der Zeit ebensogut arbeiten gehen und es sich *verdienen*.
Es ist für arbeitende Menschen, die mit Steuern Hochschulen finanzieren einfach nicht nachvollziehbar, dass der Herr Student das dicke Auto vor seinem Innenstadt-Loft parkt und den Nachmittag damit verbringt in der Fußgängerzone Latte Machiato für 4euro zu saufen.
Es gibt heutzutage aus einem einzigen Grund keine Studentenproteste mehr: weil es trotz vielem Meckern allen überdurchschnittlich gut geht.
Das ist eine unbequeme Wahrheit für Leute, die nicht gerne arbeiten.
Was hast du gegen reiche Studenten?
Ich habe außerdem überhaupt nichts gegen reiche Studenten. Ich schrieb überhaupt nichts von reichen Studenten. Ich schrieb von Studenten :) Schau dich doch mal an der Uni um.
Der bettelarme Student, der sich nichts leisten kann, obwohl er Tag und Nacht schuftet, existiert doch quasi nur noch in den Gruselmärchen linker Paranoiker.
@elzoido: Der Staat ist dafür da einen rechtssicheren Raum zu schaffen und eine Grundversorgung für die Bevölkerung sicherzustellen. Und ja, da sind wir uns wohl alle einig, dass das momentan eher schlecht als recht funktioniert.
Der Staat ist nicht dazu da, Leuten die weder davor, währendessen, noch danach Bock haben dem gesellschaftlichen Gemeinwohl zu dienen, ein kostenloses Studium zu ermöglichen.
Langzeitstudiengebühren griffen ab dem 14ten Semester, ab dem SIEBTEN Jahr. Sieben Jahre kostenlose Lehre! Das kann doch niemand ernsthaft als Selbstverständlichkeit erwarten! Und die einzigen, die auf diese kostenfreie Lehre pochen, sind natürlich tatsächlich auch ausgerechnet die, die nicht planen mit dieser Lehre jemals etwas sinnvolles anzufangen.
Wie soll man so einen kostenlosen Bildungsanspruch für Null-Bocker gegenüber einem arbeitenden Steuerzahler rechtfertigen?
Glaubst du wirklich ich wüsste nicht warum Leute wie du so strikt neoliberal und wirtschaftsfaschistisch argumentieren?
Krusty mit dem Trick hat sich schon mal vor dem Internet ein Konzernjurist bei mir beworben der damals noch mit dem Mäppchen seiner streng zur damaligen Zeit streng nationalen Leserbriefe kam. Er bekam den Bewerbungstermin nur, weil ich mir den Spaß machen wollte, dem Vogel auf den Zahn zu fühlen.
Das Dumme ist nur das jeder Arbeitgeber seine und deine Schwächen schnell erkannte. Ihn traf ich das letzte Mal als freien Anwalt. Die Sorte die den ganzen Tag in der Robe rumlaufen, damit man die abgetragene Kleidung nicht so sieht.
Du wirst in meinem Alter immer noch auf der Suche nach dem tollen nächsten Job sein, oder irgendwo fest hängen und praktisch ohne dich bewegen zu können, Formalien für kleines Geld erledigen. Voller Wut und Angst. Wut weil deine vorsorgliche Unterwerfung von niemand anerkannt wurde und Angst davor im nächsten Wortwechsel unter zu gehen.
Im Grunde genommen tust du mir leid.
Dein Paranoia-Blog ist auf beruflichem Feld deine einzige Daseinsberechtigung.
Es ist erstaunlich wie wenig du versuchst Diskussionspartner kennen zu lernen und es dir wichtiger ist mit falschen Vermutungen gegenteilige Meinungen sofort im Keim zu ersticken. Hauptsache dein einseitiges Weltbild wird nur ja nicht erschüttert. Ich kann es verstehen. Du wärst ein Nichts ohne diese festgelegte Meinung.
Bei mir rufen jede Woche 1, 2 andere Agenturen an und betteln ob ich trotz Prüfungen nen Job übernehmen könnte. Während bei dir offensichtlich ist, dass sich kein Arbeitgeber ein so dermaßen faules Ei ins Nest legen wollen würde.
Erschreckend finde ich, dass du exakt die selben Methoden benutzt wie alle gegen die du kämpfst und dich dabei kein einziges mal selbstkritisch hinterfragst. Einseitige Berichterstattung, Ängste schüren, Diskussionen unterbinden. Das machst du mindestens so gut wie ein Ulfkottke oder deine Lieblingsfeinde Neoliberalisten. Mehr kannst du nicht und mehr machst du nicht.
In zig Kommentaren habe ich versucht eine konstruktive Diskussion mit dir anzustreben und in zig Antworten war es dir wichtiger mich anzugreifen anstatt meine Argumente. :) Weil du natürlich Angst haben musst, dass deine Nacheiferer anfangen selbst zu denken.
Dir müsste längst klar sein, dass ich weder strikt neoliberal noch wirtschaftsfaschistisch bin. Aber in deiner Welt gibt es eben nur das oder Sozialismus. Und wer nicht mit vollem Einsatz für Geld für alle ohne Leistung kämpft muss automatisch wirtschaftsfaschist sein.
Jochen, du bist verloren. Du wirst dein Leben lang besessen sein von deinem Kampf gegen Windmühlen. Und allen die diese Windmühlen nicht sehen, brüllst du mit den aufgerissenen Augen eines völlig Wahnsinnigen ins Gesicht "DA HINTEN...TUT WAS!!!"
Oder noch besser "Ich habe INFORMATIONEN!!!" Hahaha, so geil :)
Das war kein Abschiedskommentar. Aber vielleicht sollte ich darüber nachdenken, das gekürzt als Disclaimer vor jeden zukünftigen Kommentar zu setzen ;)
Du hat hier noch nie ein Argument gebracht, sondern du kommst hier hin um mich zu beschimpfen. So etwas wie dich gibt es überall. Man nennt solche Leute Trolle.
Leider trollen sie sich nie. Du bist anhänglich, weil du ja nur an so Orten wie hier rumtrollen kannst. Weniger gutmütige Menschen sperren dich einfach. Aber vielleicht erschlägst du dann ja jemanden.
Um es dir ganz deutlich zu sagen. Ich glaube das du dringend einen Arzt brauchst.
Ich wünschte übrigens es gäbe eine Agentur die dich anrufen würde. Es gibt sie aber nicht. Du überlegst auf deinem Blog ob du ein wenig in England rumstudierst oder lieber nach Australien gehst. Du weist nicht einmal eine Stunde etwas mit dir anzufangen.
Du hast keinen Plan, kennst jede Menge Leute die sich gerne mit dir treffen wollen, aber dieses Jahrhundert leider schon vollständig besetzt sind. Selbst bei den Neoliberalen wollen sie dich nicht.
Ich sagte es dir doch schon. Jeder Personalchef sieht im Jahr rund 200 Bewerbungen von Leuten wie dir. Nein heute sieht er sie meist nicht einmal mehr, weil die schon vorher von Leuten wie dir aussortiert werden.
Ewige Studentische Hilfskräfte. Alle paar Wochen eine neue Lebenschance. Stets auf der Suche, nie ankommend.
Ich sage dir noch einmal voraus das du es in deinem Leben zu nichts bringen wirst. Nicht einmal zu einem brauchbaren Abschluss.
Wenn du einen bekommst, dann nur weil deine Profs dich loswerden wollen.
Die Hoffnung, dass Leute wie ich es zu nichts bringen, ist das einzige, womit du dein karges Leben vor deinem Ego rechtfertigst. Leider vergisst du, dass Leistung belohnt wird, im Gegensatz zu Jammern.
Ja, manchmal wünschte ich, ich hätte es einfacher mit einem Ziel im Leben. Glaube an Gott, Kampf gegen den Staat, gegen die Schulmedizin, gegen Neoliberalisten, gegen den Nachbarn, gegen den anderen Fußballverein, gegen eine Umgehungsstraße, gegen Umweltverschmutzung, gegen Windmühlen. Manche Leute machen es sich leicht, ein Lebensziel zu finden. Es ist so einfach für Kleingeister sich ein Weltbild zurechtzulegen und in den engen Grenzen dann für "das Richtige" zu sein und sich automatisch im Glück zu wähnen.
Es gibt tausende Religionen und Weltverschwörungen da drausen und jeder behauptet, sein Kampf sei der einzig Wahre. Und keiner erkennt wie billig und austauschbar seine Meinung und sein Kampf ist.
Du bist einer von Millionen, Jochen, mit einer Meinung von Millionen. Du schaffst es tatsächlich dir einzureden, dass du was veränderst, dass du wichtig bist. Dir geht schon einer ab, wenn ein Rechtsfascho auf dein linksfascho-Gegeifere anspringt. Du bist eine arme Sau.
"As intelligence goes up, happiness often goes down." Ich denke oft darüber nach wie einfach das Leben wäre, wenn man es schwarz/weiß streichen würde. Aber an Leuten wie dir sehe ich, wie erbärmlich das wirkt. Das Leben ist nunmal nicht einfach.
Letzter Kommentar hierzu von mir. In Zukunft wieder Kurzbemerkungen zu einseitigen Betrachtungswinkeln. Mach deinen letzten Zug. Falls du nicht noch was völlig überraschend abwegiges vorbringst belasse ich es dabei.
Jeder kann etwas verändern, der seine Anliegen formuliert und vorträgt. Mit Feed lesen hier zwischen 800 und 1200 Leute am Tag. Das könnten immer die Gleichen sein, wahrscheinlicher ist aufgrund des Zuwaches das ich etwa 600 Stammleser und eine Gruppe von ca. 1200 Gelegenheitslesern habe.
Die durchschnittliche Verweildauer ist relativ hoch, weil ich ständig so lange Artikel schreibe und trotz der Tatsache, das die aktuellen Artikel alle auf einer Seite stehen habe ich ein ähnliches Verhalten von eindeutigen Lesern zu aufgerufenen Seiten wie andere Blogs auch.
Das ist natürlich nicht Springer und auch nicht Spiegel. Aber es ist für einen mehr als kritischen Blog der sich gegen eine bestimmte Wirtschaftsordnung oder besser Wirtschaftsunordnung wendet schon eine ganze Menge.
Das was ich gerne verändert hätte, wird sich verändern, nicht weil ich es in meiner Macht hätte, sondern weil der Untergang ziemlich deutlich zu sehen ist. Wenn ich zwei oder drei Leute zu einem etwas anderen Denken ermuntert habe, hat sich meine Arbeit gelohnt.
Ich setze mich eben nicht hin und sage heulend das ich nur einer von Millionen bin und nichts tun kann, sondern ich sage mir grinsend das ich nur eine von Millionen Pfeifen bin aber trotzdem pfeife.
Wie sagte Martin Luther so schön: "Und wenn ich wüßte das Morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Wenn dies mein Garten ist, werde ich ihn bestens bestellen bis zu der Sekunde in der man ihn mir nimmt.
Ich kann zukucken, wie die halbe Familie und fünf Freunde das Geschirr in der Küche ablädt, kann meckern oder einfach anfangen den Geschirrspüler auszuräumen, das Geschirr ordentlich weg zu stellen, das Ding neu zu beladen und ihn wieder zu starten.
Mag sein, das es nichts bringt. Meine Erfahrung sagt mir das es eine Menge bringt. Selbst mein Dreijähriger räumt auf. Nicht weil ich es ihm befehle sondern weil ich ein Beispiel gebe.
Ich bin dir ein Dorn im Auge weil ich ein Ziel habe und dieses konsequent verfolge. Tatsächlich ist es noch viel schlimmer. Ich erledige die Aufgaben wie sie auf mich zukommen.
Wir haben gestern Abend bei einem Glas Wein noch darüber gelacht, das mir meine Zimmerleute bei der Restaurierung unseres Pferdestalls einen Platz für den letzten Nagel so richtig an der Außenkante besorgt hatten. Ich kann sehr gut schwindeln und bin auf Leitern schon ein bedauernswertes Würstchen. Aber ich habe den Nagel natürlich eingeschlagen.
Pflicht und Verantwortung. Wenn du Blumen auf der Terasse hast oder ein Tier im Stall dann hast du Pflichten. Als Bürger hast du weitere, ebenso als Vater und Freund. Von denen eines Ehemanns wollen wir gar nicht reden.
Wenn du deiner Verantwortung gerecht wirst. So gut du es kannst. Man kann natürlich nicht alles wirklich gut machen. Wenn du deiner Verantwortung also gerecht wirst, werden dir zwei andere in ähnlicher Weise in ihrem Rahmen folgen. Das löst schon einmal eine Menge Probleme.
Tatsächlich betrachte ich Neoliberalismus und den real existierenden Wirtschaftsfaschismus auch nicht als Verschwörung. Das gemeinsame Handeln ergibt sich nicht aus einer Verabredunng, wenn man von der Propaganda absieht, sondern aus den gleichen oder ähnlichen Interessen. Man ziehnt am gleichen Strang, weil man das gleiche Ziel hat.
Schon auf dem Weg dahin, versuchen sie sich gegenseitig zu betrügen. Gegen diese Herrschaften pflegten Kain und Abel einen freundliche Umgang. Sie könnten sich meinetwegen ruhig an die Kehle gehen und ich habe auch nichts gegen Narren wie dich, die ihren Fahnen nachlaufen um am Ende dann doch verraten zu werden.
Leider zerstören sie meine Welt, die Welt meiner Liebe, meiner Kinder und meiner Freunde damit gleichzeitig. Das will ich nicht zulassen. Also leiste ich Widerstand. Das ist manchmal zum erbrechen. Aber ich sehe die Notwendigkeit und ich tue etwas. Ich handele in meinem Rahmenmaßstab verantwortlich.
Wie du das siehst ist mir dabei völlig egal. Innerhalb meiner Werteskala hast du noch gar keinen Platz gefunden. Du bist das Kind das trotzig in der Ecke steht oder sich im Supermarkt auf den Fußboden wirft und tobt.
Das prallt schon bei kleinen Kindern völlig ergebnislos von mir ab und selbst ein Zweijähriger begreift meinen Sarkasmus und hört lieber auf, bevor er sich länger verarschen lässt. Du begreifst noch nicht einmal das.
Bei Ulfkottkes Youtube-Video hast du irgendwas von einem Missverhältnis zwischen Viewern und comments gefaselt, zurecht.
Und da willst du jetzt aber mit 600 Stammlesern angeben und hast im Schnitt 1, 2 Kommentare pro Beitrag, davon 95% von deinen 3 Stamm-Kommentatoren? Du bewegst wirklich die Massen :)
Ich könnte es auch liegen lassen, aber dann wäre ich du.
Warum findest du es eigentlich nicht unfair, wenn hart arbeitende Kinderlose ohnmächtig zusehen müssen, wie ihr sauer verdientes Geld zuerst einen größeren Teil Steuern abgezwickt bekommt, als bei ihrem zeugungsfreudigen Nachbarn und danach noch das Geld voll Hohn in für ihn sinnlose Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen verbrannt wird?
Es ist eine Frechheit! Es gibt Menschen, die 40 Jahre lang gearbeitet, 40 Jahre lang ihre Krankenversicherung gezahlt haben, 40 Jahre lang Steuern gezahlt haben und nie (oder nur äusserst selten) ernsthaft krank waren. Mal ne Erkältung hier, Kopfschmerzen dort, aber sonst nix. Und die Leute müssen doch tatsächlich zusehen, wie der Staat eine milliardenschwere Krankenhausstruktur aufbaut und finanziert, um dann irgendwelche Risikogruppen wie Raucher, Motorradfahrer oder Bungeespringer auf ihre Kosten wieder gesundzubekommen!
Und mal abgesehen davon - glaubst du wirklich, dass, wenn der Staat (bzw. genaugenommen die Länder) den Studiengebührenanteil aus den Unifinanzierungen wegkürzen würde, dass dieses "übrige" Geld dann auch nur ansatzweise irgendwo landen wird, wo ein arbeitender Steuerzahler es spüren wird?
Wenn wir nicht bald anfangen zu kämpfen, werden wir keine Gelegenheit mehr dazu haben. Entweder, weil wir dann erstmal gegen das Verhungern kämpfen müssen oder derart massiv überwacht sind, dass man nicht einmal mehr einen Furz machen kann, ohne dafür 10,00 Euro Strafe wegen der Emission schädlicher Klimagase zahlen zu müssen, während die Autoindustrie immer noch straffrei ihre übermotorisierten Spritschleudern für die Wahren Asozialen bauen und verkaufen dürfen.
Gruß
Alex