Der Meyer meint am Ende seiner wie immer hervorragenden Kolummne wir sollten doch mal ein wenig nach Crack-up-Boom und Ludwig von Mises googeln. Meyer befiehl, ich folge auch wenn wir in der Schlußempfehlung sicherlich unterschiedlich sein dürften. Das ist aber nicht schlimm, Meinung ist im Plural deutlich besser.
Ich brauchte nicht einmal zu googlen weil ich mich mit Ludwig von Mises gerade beschäftigt hatte und ich die sogenannte Ron Paul Revolution in der Kategorie Irre in meinem Feedreader habe.
Aber in der Kategorie Irre zu stecken, heißt ja nicht immer völlig falsch zu liegen. Auch das blindeste Huhn oder die bescheuertse Kampagne trinkt mal einen Korn oder so ähnlich. So auch in diesem Zusammenhang:
Laut dem Statistischen Bundesamt haben wir zur Zeit eine Preissteigerung von ungefähr 2,5%.
Zufällig ist die Preissteigerung damit gleich hoch wie die Steigerung des nominalen Bruttoinlandsprodukts; auch diese beträgt zur Zeit ungefähr 2,5%.
Daraus folgt nach Adam Ries schon mal, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (= nominales BIP minus Preissteigerung) der deutschen Wirtschaft anscheinend ein solides Null-Wachstum aufweist.
Da können Merkel, Müntefering, Glos und Co. noch so viel vom "schönen Aufschwung" tagträumen: In Deutschland wächst vielleicht die Staatsverschuldung, sicher aber nicht die Wirtschaft.
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Wie definiert man Inflation dann besser als das Statistische Bundesamt?
Anhand der so genannten Quantitätstheorie. Diese postuliert einen positiv korrelierten Zusammenhang zwischen Veränderungen der Geldmenge und den Güterpreisen.
Einfach ausgedrückt: Je mehr Geldmenge, desto (ceteris paribus) höhere Preise.
Das umfassendste Aggregat zur Messung der Geldmenge ist M3. Und M3 wächst zur Zeit mit ca. 11,5%:
Unter sonst gleichen Bedingungen bedeutet 11,5% mehr Geld:
- dass die deutsche Wirtschaft leider nicht mal stagniert, sondern dass wir uns in einer Rezession befinden. Denn 2,5% nominales BIP-Wachstum minus 11,5% Geldmengenwachstum ist real ganz sicher was Negatives.
- und dass wir alle (nicht nur die Rentner) immer weniger Kaufkraft in der Tasche haben. BILD hat halt doch nicht immer recht.
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Gemäß Ludwig von Mises geht die Inflation gegen Ende in einen Crack-Up Boom über.
Die Bevölkerung wacht schliesslich auf und erkennt, dass nicht "böse Öl-Förderer" (oder andere "böse profit-orientierte Kapitalistenschweine") für die steigenden Kosten verantwortlich sind sondern der Staat, der immer mehr ungedecktes Fiat Money ("Es werde Geld" sinngemäß abgeleitet von "fiat lux") druckt und offensichtlich auch nicht vorhat, damit irgendwann noch mal aufzuhören.
Die Menschen erkennen jetzt, dass die ihnen selber zur Verfügung stehende Kaufkraft durch die fortschreitende Geldmengenausweitung immer weiter sinken wird.
Ab diesem Moment setzt eine breite Flucht in alle zur Verfügung stehenden Sachwerte ein. Papiergeld wird nicht mehr akzeptiert, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhöht sich drastisch.
Besonders Gold und Silber steigen stark im Preis, da sie dann nicht nur als Rohstoff sondern auch als "echtes Geld" angesehen werden und somit als Ersatz für die verblichene Staatswährung dienen. Dies alles ist ein sich selbst verstärkender Vorgang.
Die monopolistische Staatswährung ist am Ende ihres irdischen Daseins angekommen.
Wenn wir mal die "böse Öl-Förderer" (oder andere "böse profit-orientierte Kapitalistenschweine") herausnehmen kann man den Aussagen grundsätzlich zustimmen. Ich würde die Zahlen des Geldmengenwachstums noch viel höher ansetzen weil ja Papiere ohne einen inneren Wert gehandelt werden, die letztendlich auch Geld sind.
Genau da liegt das erste Problem das z.B. die Ron Paul Jünger einfach nicht begreifen. Eine Regierung baut nicht Mist und vernichtet das Geld, weil sie Spaß daran hat. Alle Politiker geben nur allzu gerne den Interessen anderer nach. Vorzugsweise folgen sie den Interessen der Leute mit dem meisten Geld, die noch dazu bereit sind, sie entweder durch Bestechung sofort, oder durch Bestechung und tolle Arbeitsplätze nach der politischen Karriere zu belohnen. In Ausnahmefällen werden auch nahe Verwandte versorgt und einige wollen wirklich nur Geld für ihre Partei.
Die Leute mit dem meisten Geld wollen die höchsten Renditen und haben ihre Angestellten die solche Renditen entweder als Bankvorstand wie Ackermann oder als angebliche Wissenschaftler propagieren. Da werden plötzlich Renditen von 25 Prozent gefordert, die nur noch durch Betrug entstehen können. In Deutschland nennen wir die Leute die diesen Brand gestiftet haben wirtschaftsfaschistische Neoliberale. Sie tragen keine Verantwortung, denken nur in Quartalen und wollen eigentlich nur schnell den nächsten Bonus mitnehmen, bevor sie die Arbeitsplätze und die Zukunft der nächsten Firma zerstören.
Ursache für den Wertverfall ist die unersättliche Gier der Neoliberalen gepaart mit absoluter Verantwortungslosigkeit. Egal was die Ron Paul Leute versuchen zu erzählen.
Aber auch mit dem Meyer bin ich nicht einig. Auch er steht für ein Ausweichen ins Gold oder Silber. Dies halte ich für einen der größten Fehler überhaupt. Man kann Gold oder Silber nicht essen, genauso wenig wie Bilder und Teppiche oder Schmuck. Im Ernstfall ist all das Tand.
Ich stamme aus einer bäuerlich verwurzelten Familie und habe noch mit Angehörigen gesprochen die zwei Zeiten des wirtschaftlichen Verfalls und der Not mitgemacht haben. Die haben immer über die Leute gelacht die mit hungrigem Magen ankamen und ihr Silber und Gold gegen Nahrungsmittel eintauschen wollten. Oh ja. Sie haben etwas bekommen. Aber im Verhältnis zu dem was sie für den Tand ausgegeben hatten, bekamen sie nichts. Ein Silberring ein Ei, ein Goldring ein paar Kartoffeln und zwei Zwiebeln, der wunderschöne Teppich ein wenig Fleisch, aber nur wenn das Bild auch Teil des Geschäftes war.
Dann konnten die armen Menschen wieder nach Hause gehen und ihre Goldzertifikate und Aktien in den Herd werfen um wenigstens die Kartoffeln warm zu bekommen. Kunst, Einrichtungsgegenstände, Edelmetalle und Papiere darauf sind keine Lösung sondern eine Falle für die Dummen.
Wer die Krise überleben will muss sich weitgehend selbst ernähren oder genügend Nahrungsmittel zurechttauschen können. Alle anderen gehen in der Krise unter. Je mehr Leute Gold anbieten müssen um zu Essen, desto weniger wird es wert. Vor allem wenn die Krise dank des Mangels an Öl viel länger dauern wird als wir uns vorstellen können.
Wer die Möglichkeit hat, soll sich einen Acker kaufen, ein paar Ziegen, Schafe, und ein paar Hühner. Wer genug Land hat kann sich eine Kuh und ein Pferd zum ackern leisten. Das ist billig und sicher. Dazu leicht verkäufliche Waren von hoher Qualität die immer gebraucht werden. Muss ich an die Schuhhändler nach der Währungsreform erinnern, die auch nur die berühmten 40 Mark bekommen hatten, aber am ersten Abend schon reich waren.
Nahrung, Kleidung und die Grundbedürnisse an Waren. Das ist das Geschäft. Nur da ist das Überleben relativ gesichert, wenn man nicht in Unruhen alles verliert. Aber meist verliert man das Gold viel schneller als einen Acker.
Um eine neue Gesellschaft aufzubauen braucht es mehr, als die alte Währung auf der Basis einer Sachwährung wie Gold wieder aufzusetzen. Vermutlich wird man zu Silvio Gsell und dem Freigeld zurückkehren müssen, das sicher auch nicht ohne Problem ist, die aber leichter lösbar sind als die totale Gier zu bekämpfen.
Hohe Ertragssteuern auf Gewinnentnahmen aus Verkäufen von Unternehmensanteilen oberhalb einer Freigrenze und steuerfreie Wiederanlage im Unternehmen oder bei anderen Unternehmen im Inland, sowie ein zwingendes Nutzzungsgebot bei Landbesitz und ein Vorkaufsrecht zu ortsüblichen Preisen beim Landverkauf würden die Spekulation auch da brechen. Dazu eine örtliche Landkommission aus den Landbesitzern, wie es sie in den Touristenorten schon lange gibt.
Außerdem hat das Freigeld ja schon 1932 als "Wunder von Wörgl" hervorragend funktioniert:
Wörgler Geldexperiment
In Wörgl war um 1932 die örtliche Zement- und Zellulosefabrikation stark zurückgegangen und die Arbeitslosenquote bedrohlich angestiegen. Die Gemeinde hatte einerseits beträchtliche Steuerausfälle, andererseits hohe Lasten durch Unterstützungsleistungen an Arbeitslose. Die Kasse war leer, und ein Ende war nicht abzusehen. Ab Anfang Juli 1932 gab die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Michael Unterguggenberger als Lohn der Gemeindeangestellten eigene sogenannte Arbeitswertscheine aus, den Wörgler Schilling. Die Scheine gab es in Nennwerten von 1, 2 und 5 Schilling. Bis zum Ende der Aktion im August 1933 waren insgesamt Scheine im Wert von etwa 34.500 Schilling ausgegeben worden. Maximal wurden 12.000 Schilling gleichzeitig emittiert.
Die Arbeitswertscheine waren umlaufgesichertes Freigeld. Ideenlieferant war dabei die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells. Monatlich musste eine Marke zu einem Prozent des Nennwertes der Note gekauft und in ein dafür vorgesehenes Feld auf der Vorderseite des Geldscheins geklebt werden, um ihn gültig zu erhalten. Das Geld war durch Hinterlegung von Schillingen der Gemeinde bei der örtlichen Raiffeisenkasse gedeckt und gleichwertig an Schillinge gekoppelt. Mit diesen Scheinen konnten Gemeindesteuern bezahlt werden. Einheimische Geschäftsleute nahmen das Geld in Zahlung.
Das Experiment glückte. Geldkreislauf und Wirtschaftstätigkeit wurden – allerdings im Einklang mit dem allgemeinen Trend im Land – wiederbelebt. Überall in Wörgl wurde gebaut und investiert. Noch heute zeugt unter anderem eine Straßenbrücke mit der Aufschrift „mit Freigeld erbaut“ davon. In den vierzehn Monaten des Experiments nahm die Arbeitslosenquote in Wörgl von 21 auf 15 Prozent ab, während sie im übrigen Land weiter anstieg.
Die positiven Auswirkungen führten dazu, dass der Modellversuch in der Presse als das „Wunder von Wörgl“ gepriesen wurde. Das Interesse daran stieg derart, dass über hundert weitere Gemeinden in Österreich dem Beispiel folgen wollten. Auch im Ausland und in Übersee fand die Aktion starke Beachtung und Nachahmer. Aus Frankreich reiste der Finanzminister und spätere Ministerpräsident Édouard Daladier nach Wörgl, und in den USA schlug der Wirtschaftswissenschaftler Irving Fisher der amerikanischen Regierung – wenn auch vergeblich – vor, ein Wörgl-ähnliches Geld mit Namen Stamp Scrip zur Überwindung der Wirtschaftskrise einzuführen.
Allerdings erhob die Oesterreichische Nationalbank gegen die Wörgler Freigeld-Aktion vor Gericht erfolgreich Einspruch, weil allein ihr das Recht auf Ausgabe von Geld zustand. Das Experiment von Wörgl und alle weiteren Planungen wurden verboten. Unter Drohung von Armeeeinsatz beendete Wörgl das Experiment im September 1933. Da bald darauf der Zweite Weltkrieg ausbrach, gerieten das Modell und sein Erfolg weitgehend in Vergessenheit.
Wenn man also die Gierigen nicht mitentscheiden lässt, die aber von der Ron Paul Revolution so vehement geschützt werden sollen, dann ist ein Neuanfang leicht und einfach möglich. Wir haben alle Grundlagen die wir brauchen. Es gibt einen Mittelweg zwischen den beiden Extremen. Zwischen dem Gefängnis der kommunistischen Glaubenstreue und dem bösartigen und menschenverachtenden Raubtierkapitalismus.
Das war über lange Zeit die soziale Marktwirtschaft, die aber sofort vom Kapital aufgekündigt wurde als die sozialistische Alternative in sich zusammenbrach. Das was wir über lange Zeit als ein Gleichgewicht empfunden haben, war nur die Angst des Kapitals. Da steckte kein Körnchen Einsehen drin.
Allerdings hat sich gezeigt das die Gier und Menschenverachtung des Neoliberalismus weniger als 20 Jahre brauchte um die gesamte Weltwirtschaft vor die Wand zu fahren. Die Krise ist nicht mehr aufzuhalten. Es kommt zum totalen Crash. Das ist ärgerlich aber nicht so schlimm. Bisher haben wir in solchen Situationen immer versucht das aktuelle Kapitel in der Geschichte durch einen Krieg zu beenden. Danach sieht es im Moment nicht aus.
Auch wenn Bush immer noch seinen Weltkrieg plant und sein Nachfolger ihn gerne führen würde, reicht es finanziell bei den USA schon bald nicht mehr. Außerdem ist nach den schweren Niederlagen in Afghanistan und dem Irak, die ja heute schon leise "Vietnam" flüstern, fast unmöglich die eigene Bevölkerung für weitere Kriege zu begeistern.
Wir behalten also intakte Wohnungen, Büros, Fabriken und wenn wir uns dem Gendreck in der Landwirtschaft verweigern, auch eine halbwegs brauchbare Landwirtschaft. Das ist ein Glück. Wir müssen dann nur eine Entscheidung treffen, welche Zukunft wir wollen. Die Freiwirtschaft wäre eine gute Alternative, vor allem aber eine Alternative die sich selbst verteidigen kann. Alle anderen Formen müssten verteidigt oder durch Unterdrückung erzwungen werden.
Einfach wird es auf keinen Fall werden, aber sicherlich spannend. Wir haben eine weitere Chance. Zu unserem Glück.























Seit im Jahr 2000 der erste Aktiencrash keinen Kurswechsel brachte, fragte ich mich nur noch, ob die ganz große Krise vor oder nach 2010 ausbricht. Die Frage ist mittlerweile beantwortet. Die weiteren sind genauso unerfreulich, die Antworten weit weniger vorhersehbar.
Zeit für irgendwelche Freigeldideen wirst du nicht haben. Aber ich, wie ich den nächsten Bauernhof erobere.
Soviel zum Thema das Gold "nur" psychologischen Wert hat.
Das zeigt übrigens die Geschichte.
Zehn ganz unterschiedliche menschen sollen gemeinsam ihren boss umbringen um gemeinsam die 10kg gold auch christlich aufzuteilen? LOL
Wie das auch ausgeht, ganz sicher werden sie nicht ein eckchen vom barren absägen, damit sie Dir eine wurst bezahlen! Eher werden sie Dich überzeugen, dass Du froh sein kannst nur diese eine Wurst zu spenden.
Und wenn der boss schlau ist, dann wird er den Prätorianern ein gramm im monat zahlen, genug um sich 4 tage vollzusaufen und sonstigen spass zu haben, OHNE dass man die bauern handgreiflich überzeugen muss.
Die weiteren gedanklichen Konsequenzen überlasse ich vertrauensvoll dem Leser.
Was das "Freigeld" betrifft: Das sogenannte "Wörgler Geldexperiment" war in Wirklichkeit ein Besteuerungssystem - und wenn man so mag - eine Frühform eines erfolgreich angewandten Keynesianismus. Das heißt, eine steuerfinanzierte - und in dieser Situation hochnotwendige - Wirtschaftsstimulation.
Mit einem echten "Freigeld"-System hat es wenig zu tun, sogar sehr wenig. Wovon an aber sicher ausgehen kann: Jede Einführung einer Freigeldwirtschaft wird zu einem heillosen Wirtschaftsdesaster führen, zu einer Flucht in Sachwerte und einem Zusammenbruch des Bankensystems.
Unter den Freigeld-Jüngern gibt es übrigens auch heute noch zahlreiche Rechtsextremisten und Nazismus-Bewunderer. Sehr beliebt ist dort (auch bei den "Ron-Paul-Revolution"-Faselköppen) die Annahme, dass hinter den Banken und dem Notenbanksysetm schwere verschwörungsähnliche Zusammenhänge bestehen, beliebte Stichwort "Bilderberger", "Geldjudentum", "jüdische Bankhäuser" usw. uaf.
Zum Kotzen.
Ja, das die Sache mit dem Freigeld nicht klappt und das man Wörgl nicht als Beispiel nehmen kann höre ich immer wieder. Auch das die Banken daran kaputt gehen würden ist sicherlich richtig.
Nur eine Flucht in die Sachwerte haben wir jetzt schon, die Banken sind marode und ich spreche von einer Zeite nach deren Zusammenbruch.
Ja. Die Freigeld-Jünger haben ihre braunen Wurzeln und auch die Ron Paul Leute die bei mir unter Irre laufen sind nicht frei davon. Aber die CDU z.B, ist da ähnlich und unsere Managerelite auch.
Du wirst bei mir kein Wort zu den Bilderbergern finden und sicherlich auch nicht zu jüdischen Banken. Ich traue den Intentionen der Bilderberger genauso wenig wie den G8 oder den geheimen Treffen in Industrieclubs, an denen ich schon teil genommen habe.
Aber wenn wir nur noch konstatieren wollen, das wir nichts tun können, außer zuzusehen wie die Karre vor die Wand fährt, dann kotze ich nicht sondern denke lieber darüber nach, ob eine Negativsteuer auf beschäftigungsloses Geld nicht richtig sein könnte, anstatt Finanzprodukte ohne Wert zu erzeugen und darin Milliarden zu verbrennen.
Dumm, wenn die Bauern nicht bemerken, dass die EU-weite Überproduktion nicht zuletzt dazu dient, sie zu entmachten. Es ist ja nicht so, dass die Regierenden die Lektion von sich in der Krise aufspielenden Landwirten nicht gelernt hätten.
Träum also weiter von Idioten, die eine Unze Gold für einen Sack Mehl hergeben. Alle, die sich Gold leisten können, haben daheim einen Lebensmittelvorrat, der für ein Jahr reicht.
Ja und den Lebensmittelvorrat der für ein Jahr reicht, reicht auch sie zu ernähren. Tiefgefrorenes, das ohne Strom schnell wertlos ist. Mehl, das vergammelt und Doseneinerlei.
Wer nicht einmal mehr Kartoffeln, Möhren, Äpfel oder Rüben aufbewahren kann sollte besser schweigen. Dein Gold wird schnell weg sein.
Kartoffeln & Äpfel: über Winter mit Decke abdecken
Möhren & Rüben: (mit zb. Hasendraht umwickelt) roh in die Erde eingraben
;)
Dein Denkfehler liegt in der Fortschreibung vergangener Zustände.
Ich empfehle dringend den Blick auf die erlassenen Notstandsgesetze, die die komplette Beschlagnahmung privaten Eigentums ermöglichen.
Und Strom wird das sein, was es weiterhin garantiert geben wird. Denn ausgeschaltete Fernseher sind das Gefährlichste, was sich unsere Regierenden vorstellen können.
Watch out - wir werden alle rasiert werden. Aber eine Berufsgruppe, die noch nicht einmal in der Lage ist, den Milchpreis hoch zu halten, hat de fakto keine Macht mehr. So weh es Dir auch tut.
Denn nicht die Gier ist für unser marodes Finanzsystem verantwortlich.
Denn Gier allein generiert noch keinen Umsatz.
Nein, es ist das Einmischen des Staates, welcher das Banksystem stützt und damit Mißwirtschaft subventioniert.
In einer liberalen Gesellschaft gehört das Scheitern eines Unternehmens genauso dazu wie der Erfolg.
Nur in unserem totalen Mami Staat werden Mißerfolge solidarisiert, während Gewinne privat abgeschöft werden dürfen.
DAS ist der eigentliche Skandal!