So langsam aber sicher kommt Fahrt in Ulfkottes Medienkampagne:

Als ich las, das sich auch der Hinterländer Anzeiger mit der angeblichen Bedrohung von Doris Ulfkotte beschäftigt, war ich doch ein Stück weit beruhigt. So hat sich wenigstens ein wichtiger Teil der Medien durch die Bettelei um Aufmerksamkeit des Herrn Ulfkotte erweichen lassen.
Das war ja auch notwendig, da er schon damit gedroht hatte in die USA zu flüchten, wenn hier niemand über ihn schreibt. Aber nun wird alles gut. Nein es wird sogar noch besser, ja sehr viel besser:
Balingen - Grandt dreht Film über abgetauchten Journalisten
Guido Grandt hat eine Schwäche für heikle Themen. Zurzeit dreht er einen Film über den Journalisten und Islamkritiker Udo Ulfkotte, der nach Morddrohungen gegen seine Frau mit seiner Familie untergetaucht ist. Grandt ist fassungslos:
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»Meiner Meinung nach ist es eine Kampagne von Fundamentalisten, um den Islamkritiker Ulfkotte mundtot zu machen«, vermutet Guido Grandt. Ulfkotte habe eine »Anti-Islam-Partei« gründen wollen und habe einige islamkritische Bücher veröffentlicht, weiß der Balinger Autor und Filmemacher.
Auch meiner Meinung nach ist es eine Kampagne. Eine Kampagne um Udo Ulfkotte, der zur Zeit nach einer Serie von schweren Niederlagen, sehr viel von seiner ehemaligen Führungsrolle in den antiislamischen Kreisen abgeben musste, wieder nach vorne zu bringen und für den Absatz seiner Bücher zu sorgen. So hat eben jeder seine Meinung.
Jetzt hat Grandt das Script für einen 16-Minuten-Film fertiggestellt und will mit den Dreharbeiten beginnen.
»Ich treffe mich mit Udo Ulfkotte an einem geheimen Ort. Wir sind ständig in Kontakt«, sagt Grandt. Die Produktion der DVD wird vom Kopp-Verlag finanziert, in dem Grandt bereits sein »Schwarzbuch Freimaurerei« veröffentlicht hat und für den Ulfkotte zeitweilig als Online-Redakteur tätig war. Ein Porträt eines Mannes, der in seinem eigenen Land auf der Flucht ist, soll der Film werden, sagt Grandt:
»Hier geht es um das Leben einer Familie, die unschuldig gejagt wird.« In dem Film soll auch die Bundeskanzlerin zu Wort kommen, sagt Grandt.
Das finde ich schon in Ordnung das er Frau Merkel befragt. Die gibt als Parteivorsitzende der CDU zumindest mittelbar ja viel Geld für Herrn Ulfkotte als Einpeitscher in CDU-Veranstaltungen aus. Die soll seiner Version der Dinge jetzt auch mal schön beistehen. Sonst macht er sich hinterher wieder selbstständig und gründet die nächste Partei. Einige hat er ja nun schon durch.
Allerdings verstehe ich auch bei dem bekannten Autoren und Regisseur Guido Grandt wieder einiges nicht:
»In diesem Zusammenhang werde ich auch fragen, wieso ein Mädchen, das einen Minirock trägt, als ›deutsche Hure‹ beschimpft und verprügelt wird«, sagt Grandt.
Ich verstehe den Zusammenhang des Zusammenhangs schon nicht, aber das wird wie bei Dr. Ulfkottes Muslima mit der Schnapsflasche sein, da gibt es jounalistische Feinheiten die sich einem einfachen Blogger nicht erschließen. Ich sehe bei Mädchen mit Miniröcken nur immer hin. Zumindest solange bis die beste aller Lebensabschnittsgefährtinnen mich erwischt.
Zum anderen frage ich mich warum der Film nur 16 Minuten lang sein soll. Das ist doch ein Stoff für satte dreieinhalb Stunden. In der Hauptrolle Harrison Ford und das Drehbuch von Tom Clancy. Aber egal. Vielleicht tanzt ja wenigstens das Minirockmädchen oder Doris Ulfkotte unter dem Schleier mit der Schnapsflasche. Man weiß es nicht. Ich bin schon sehr gespannt.
Hoffentlich wird der Film besser, als das Buch über Satanismus das Guido Grandt mit seinem Bruder Michael schrieb. Die Kritik von Sven Herbrich war ja wirklich vernichtend:
Wie grausam...,
Mit diesem Buch, sollten die Gebrüder evtl. selber mal nachdenken, ob sie sich nicht in psychologische Behandlung begeben wollen. Zu recht kann man sagen, die Autoren verstehen rein garnix vom Thema Satanismus! Eher werden tausende alte dumme Klischees neu aufgewärmt und "BILD" Niveau erreicht. Das Buch strotzt vor Lügen, Verblendung und purer Volksverdummung. Einfach wiederlich!!
Zum Glück ist das Buch ja nicht mehr erhältlich. Auch wenn ich widerlich ohne e Schreiben würde fällt mir das zu den Büchern von Herrn Ulfkotte und anderen aus dieser Gattung auch immer ein. Den Herrn Grandt werde ich mir gleich ganz ersparen.
Aber vielleicht hat der Film sogar einen Nutzen. Beide bekommen Presse was den aktuellen Auflagen, Vorträgen und Aufträgen nützt. Erfolgreiches Marketing eben. Nur warum musste dafür Frau Ulfkotte gefährdet werden? Das war doch nicht nötig. Da hätte doch der Herr Ulfkotte die Opferrolle doch selbst übernehmen können. Aber dem hätte manch einer vielleicht das Dementi nicht geglaubt.
Wie immer werden die Verluste aus der Produktion der DVD dem Steuerzahler aufgelastet, aber das spielt bei dieser Komödie auch schon keine Rolle mehr.
Danke an den Leser der mir gestern den Hinweis mit dem Film gab. Ich grinse immer noch.




















Da ist er doch schon 16 Minuten länger als nötig.
Dass sich Udo Ulfkotte für wahnsinnig bedeutend hält, ist keine neue Erkenntnis - genauso wenig wie die Tatsache, dass die Selbstwahrnehmung Ulkottes objektiv betrachtet in einem besonders krassen Missverhältnis zur eigenen Wichtigkeit steht. Es ist auch kein Geheimnis, dass die selbsternannte Speerspitze der so genannten Islamkritik die Sachverhalte, von denen er Ahnung zu haben glaubt, aus - ich will es mal so nennen - dramaturgischen Gründen regelmäßig ziemlich aufbauscht. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der aktuelle Youtube-Videoskandal (siehe auch hier und hier):... ....Die Staatsanwaltschaft hebt auch hervor - und das verschweigt Ulfkotte natürlich - dass sich der Haupttäter selbst als islamfeindlich bezeichnet.
http://www.politischkorrekt.info/?p=1635