Deutsche Bank braucht nach Gewinn kein frisches Kapital
Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal trotz der Finanzkrise schwarze Zahlen geschrieben und sieht anders als zahlreiche Konkurrenten keinen Bedarf für frisches Kapital.
Mit einer nur drei Sätze langen Mitteilung stoppte Deutschlands größtes Geldhaus am Mittwoch die massiven Aktienkursverluste der vergangenen Tage. Spekulationen um weitere Verluste und eine dünner werdende Kapitaldecke hatten die Investoren verunsichert.
Für das am Montag beendete Quartal sei ein Gewinn zu erwarten, erklärte die Bank. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte die Deutsche Bank wegen massiver Abschreibungen infolge der Finanzkrise den ersten Quartalsverlust seit fünf Jahren geschrieben. Die für die Kapitalausstattung einer Bank maßgebliche Kernkapitalquote liege bei rund neun Prozent. Ende März waren es 9,2 Prozent, der Vorstand peilt eine Spanne von acht bis neun Prozent an. "Daher erwartet die Bank nicht, dass die Ertragslage im zweiten Quartal Kapitalmaßnahmen erfordert", hieß es in der Mitteilung.
Noch zehrt die Deutsche Bank davon, dass sie sich ihr Geld wie bei der IKB einfach vom Steuerzahler holt. Sie hat viel von dem wertlosen Dreck den sie in den Tresoren hatte einfach an andere weiterverkauft. Bei Stadtwerken und anderen laufen die Klagen. In den USA wurde sie auch wegen bewusst betrügerischen Geschäften angeklagt. Kommen jetzt die Klagen der IKB Anleger dazu wird es eng. Viele Richter werden sich kaufen lassen, aber wenn nur ein Richter Recht spricht, sitzen Ackermann und seine Helfershelfer im Knast und die Bank ist dicht.
Damit ist zwar nicht zu rechnen, aber die Meldung das im zweiten Quartal keine Kapitalmaßnamen erforderlich sind, lässt mich lächelnd auf das dritte Quartal warten.
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"Wir wollen die Meisterschaft" - Matthäus startet neuen Job
Lothar Matthäus hat seinen neuen Job als erster deutscher Fußballtrainer in Israel begonnen: Der 47 Jahre alte deutsche Rekord-Nationalspieler habe sich bereits mit Club-Oberen von Maccabi Netanja getroffen, sagte Netanja-Sprecher Izik Genisch. Die Nacht habe er in einer Hotelsuite in Netanja verbracht.
Bei seiner Ankunft am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv hatten begeisterte Fans Matthäus, der einen Vertrag bis 2010 unterschrieben hat, am Dienstag einen warmen Empfang bereitet. Sie hängten ihm einen Schal in den Vereinsfarben schwarz-gelb um und überreichten ihm die Nachbildung eines goldenen WM-Pokals. "Wir wollen die Meisterschaft", skandierten die Maccabi-Getreuen.
Israel und speziell Maccabi Netanja hat aber auch wirklich kein Glück. Hoffentlich bricht jetzt nicht auch noch die Cholera aus. Der Loddar ist schon schlimm genug.
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Hamburg/Gütersloh: Dräger ist ein Bertelsmann
Hamburger Drehtür nach Gütersloh: Als Hamburger Senator verhalf Dräger u. a. einer Rüstungslobbyistin zur Unipräsidentin, betrieb Nachwuchsarbeit für den E-Learning-Sektor des Bertelsmann Konzerns. Nun sitzt er als „Bereichsleiter Bildung“ in der Gütersloher Bertelsmann Stiftung – gemeinsam mit Chemie- und Pharma-Lobbyisten. Dem Staat liegt er dabei Dank steuerbefreiter Stiftung immer noch auf der Tasche.
Als bundesweiter Vorreiter bei der Durchsetzung neoliberaler Hochschulreformen, insbesondere der Einführung von Studiengebühren, hat sich Jörg Dräger (parteilos im CDU Senat) nicht nur bei den hamburger Studierenden unbeliebt gemacht, die er zu Tausenden exmatrikulieren ließ. Der Hamburger Senator kassierte eine satte Fünf minus im Minister-Ranking der Landesbildungsminister. Dafür machte sich der ehemalige Unternehmensberater (Roland Berger Strategy Consultants) umso beliebter bei der Gütersloher Bertelsmann Stiftung (NRW), der Unternehmensstiftung von Europas größten Medienkonzern Bertelsmann. Dieser hat kürzlich den großen Einstieg in den Bildungsmarkt angekündigt: Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, will „neue Potenziale“ im „globalen Megatrend Bildung“ erschließen. Mit Einführung des Bezahlstudiums hat Dräger eine wichtige Investitionsvorausssetzung für das Geschäft mit der Bildung geschaffen, wie sie auch die Bertelsmann Stiftung und das ihr angegliederte Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) [1] seit Jahren fordern. Jetzt bedanken sich die Bertelsmänner bei Dräger gleich doppelt: Ab 1. Juli 2008 wird er Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung „Bereichsleiter Bildung“ und zugleich einer von zwei Geschäftsführern des CHE. Zweiter Mann an der CHE-Doppelspitze wird Frank Ziegele, langjähriger CHE-Stratege und seit 2007 Geschäftsführer von CHE-Consult, einer offiziell kommerziell auftretenden Ausgründung des vorgeblich „gemeinnützigen“ CHE.
Wegen ihrer intransparenten, aber dafür umso effektiveren Einflussnahme auf die Bildungspolitik wurde die Bertelsmann Stiftung auch schon als „heimliches Bildungsministerium“ bezeichnet. Mit der Stiftung will Stiftungsgründer Reinhard Mohn (86) die Gesellschaft nach betriebswirtschaftlichen Modellen und im Sinne der Standortkonkurrenz umbauen.[2]
Es ist das gleiche wie bei unserem Arbeitsminister Olaf Scholz der gleich die Gesetze von Mohn/Bertelsmann schreiben lässt, damit die nicht korrigieren müssen. Die Mohn müssen enteignet und ihr Privatvermögen zugunsten der Staatskasse vollständig eingezogen werden, alle bei den Mohns oder Bertelsmann beschäftigten dürfen nie wieder ein öffentliches Amt bekleiden oder in Forschung und Lehre beschäftigt werden.
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Exorzismusberater der Deutschen Bischöfe überraschend verstorben
Am 29. Juni 2008 ist Pater Ulrich J. Niemann SJ im Alter von 73 Jahren in Frankfurt am Main in seiner Praxis überraschend verstorben.
Das berichtete die Webseite der deutschen Jesuiten.
Pater Niemann war neben seiner Tätigkeit als Arzt und Dozent vor allem als Psychoanalytiker ein in Fragen von Exorzismus gesuchter und geschätzter Gutachter der Deutschen Bischofskonferenz.
Natürlich sterben 73-jährige nicht wirklich überraschend sondern altersgemäß durchaus häufiger als jüngere. Aber darum geht es nicht. Es gibt manche Todesanzeigen die einen traurig machen. Diese gehört nicht dazu. Natürlich werden die deutschen Bischöfe sich den nächsten Dödel ranholen der ihren Irrsinn unterstützt. Exorzismus ist Schwachsinn und gleichzeitg Ausdruck höchster Menschenverachtung. Anstatt den Menschen in ihrer Not zu helfen werden sie noch tiefer in den Wahn gestürzt.
Alleine schon deshalb sollte man diese Kirche verbieten, aber es unternimmt ja niemand etwas. Selbst fortgesetzte Unterstützung und Förderung von Kindesmissbrauch hat ja keine wirklichen Folgen, weil so ein verkommener Bischof natürlich nie verantwortlich ist.
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SPD-Papier fordert Strom-Netz AG mit staatlicher Kontrolle
In der Debatte um mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt wird von der SPD der Plan einer bundesweiten Netzgesellschaft mit Staatsbeteiligung vorangetrieben.
Das Fernleitungsnetz müsse ein neutraler Marktplatz für den Stromtransport werden, heißt es in einem Papier für die SPD-Fraktion, das Reuters am Mittwoch vorlag. "Der von E.ON geplante Netzverkauf sollte zum Anlass genommen werden, eine bundesweite Netz AG zu gründen, die alle Übertragungsnetze in einer Hand bündelt", heißt es in dem Konzept, das Themen für den Bundestagswahlkampf der SPD im Bereich Energie liefern soll. Der Bund müsse in dieser Gesellschaft entweder als Mehrheitseigentümer oder als Minderheitseigner mit Sonderrechten etwa über eine sogenannte Goldene Aktie Einfluss haben.
Das ist SPD. Auf der einen Seite die Bahn verkaufen und auf der anderen Seite die Goldene Aktie bei den Stromnetzen forden. Alle Netze und Verkehrswege müssen Eigentum des Staates sein. Restlos alle. Aber das ist mit dieser SPD nicht zu machen. Träumen dürfen die Genossen, aber zum Schluss wird dann doch alles nach den neoliberalen Anweisungen geregelt.
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Meine Rede. Die Kirche hat immer noch viel zu viel Macht und niemand traut sich ersthaft, sich mit diesem Verein anzulegen.
In Paderborn hat es doch ernsthaft in den letzten 8 Jahren 3 Teufelsaustreibungen gegeben:
http://informelles.de/wordpress/2008/05/20/3-teufelsaustreibungen-in-paderborn-bestaetigt/
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Teufelsaustreibungen im Jahre 2008. Man glaubt(!) es nicht.
Die Brüder, die dafür verantwortlich sind, würde ich alle wegsperren.
Den Gag mit Paderborn kann ich mir einfach nicht ersparen:
http://www.duckhome.de/tb/archives/1779-Der-Zaun-in-Zeit-und-Raum.html
Ohne Kirchensteuer wäre schnell Schluss mit dem ganzen Humbug.
Hehe, dass ist garnicht nötig.
"Europas Banken brauchen 60 Milliarden Euro" (Quelle SZ von heute)
Die Deutsche Bank verliert aktuell 1,8 %. Hmmm, ist doch schon merkwürdig. Dabei sieht es ja so toll aus auf dem Papier. Aus den Mündern der Märchenerzähler und Propagandisten kommen nur frohe Botschaften. Alles nur Kasperletheater für Leichtgläubige, die ihr Geld der DB oder sostigen Banken anvertrauen sollen. Irgendwann wird der Vorhang fallen.