Hauptbahnhof Berlin: Dachfertigstellung kostet 53 Mio. EUR
Der Bauausschuß des Bundestages hat für die Verlängerung des Daches am Berliner Hauptbahnhof gestimmt.
53 Millionen werden die Bauarbeiten kosten, 600.000 S-Bahn-Fahrgäste wären von Umleitungen während der Bauphase betroffen.
Eigentlich wird das Dach nicht nachträglich verlängert, sondern nur auf die im Bauplan vorgesehene Länge gebracht. Bahnchef Mehdorn höchstselbst hatte 2006 selbstherrlich die Verkürzung des Daches verfügt. So wollte er den immer wieder verschobenen Fertigstellungstermin endlich einhalten, die Fußball WM stand vor der Tür.
Kosten wurden durch diese Aktion allerdings nicht gespart. Ganz im Gegenteil, die benötigten Teile für das Dach wurden damals alle fertig produziert und liegen jetzt in der Nähe des Bahnhofs rum. Die Kosten für den nachträglichen Einbau der Teile liegen natürlich um einiges höher als die Kosten, die damals entstanden wären, wenn man das Dach gleich in vorgesehener Länge gebaut hätte.
Warum bitte schön soll der Steuerzahler für Mehdorns Selbstherrlichkeit bezahlen. Es war schon der helle Wahnsinn einen Bahnhof im Nirgendwo zu planen und zu bauen nur damit Mehdorn nicht den alten Hauptbahnhof umbauen musste. Man sollte Vorstand und Aufsichtssrat der Bahn entlassen und für den Schaden haftbar machen. Statt dessen zahlen wir jetzt noch mal eben 53 Millionen Euro damit die Heuschrecken noch mehr Spaß an der verschenkten Bahn haben.
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Hochbetagte Frauen - Häufiger dement als Männer
Frauen über 90 Jahre erkranken häufiger an Demenz als gleichaltrige Männer.
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Von 911 Senioren, die 90 Jahre oder älter waren, litten 375 an altersbedingten Demenzkrankheiten, bei denen eines der Hauptsymptome Gedächtnisverlust ist. Insgesamt lag der Anteil von demenzkranken Frauen bei 45 Prozent. Im Vergleich dazu waren nur 28 Prozent der Männer über 90 Jahre von Demenz betroffen. Frauen machen rund drei Viertel der Bevölkerung der über 90-Jährigen aus. Wenn Männer diese Altersgrenze überschreiten, leiden sie viel seltener an Demenz. Dafür ist ihre Lebensspanne, wenn sie doch Demenz bekommen, deutlich geringer als bei Frauen.
Im Alter von 65 bis 85 steigt die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, sowohl für Männer als auch für Frauen rapide an. Während nur etwa 2 Prozent der 65- bis 69-Jährigen an Demenz leiden, steigt die Zahl bei den 85- bis 89-Jährigen auf über 20 Prozent an. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass sich bei Frauen die Wahrscheinlichkeit für Demenz ab dem 90. Lebensjahr alle fünf Jahre verdoppelt, nicht jedoch bei Männern. Ob die Verteilung der Krankheit in dieser Altersklasse geschlechtsbedingt ist, oder ob Frauen einfach nur länger mit dieser Art von Krankheit überleben können, bleibe noch zu klären, schreiben die Wissenschaftler. Frauen mit einem hohen Bildungsstandard haben zudem ein um 45 Prozent geringeres Risiko für Demenz als schlechter ausgebildete Frauen.
Das ist Wissenschaft die Wissen schafft. Was aus dieser wichtigen Untersuchung herauszulesen ist, ist das die Wissenschaftler leider etwas blöd sind, oder sollte ich besser dement sagen. Klar ist das vielfältige Interessen und ein trainiertes Gehirn scheinbar weniger anfällig sind. Genauso gut könnte es aber auch damit zusammenhängen das Menschen mit einem besseren Bildungsstandard sich auch besser ernähren. Allerdings ist die Studie grundsätzlich wertlos, weil bei so alten Leuten und der geringen Anzahl, aus der reinen mathematischen Statistik keine Wahrheit zu entnehmen ist.
Die wenigsten 90 Jährigen wissen etwas über die Ernährung in ihrer Jugend, alle werden Fehlverhalten abstreiten und sich nicht mehr an die demente Tante erinnern. Solche Forschung ist einfach unbrauchbar. Es sei denn da kommt demnächst das unheimliche Wundermittel gegen Demenz, für das diese Studie gemacht wurde. Lebertran und Sojasauce in Pillenform.
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Teile des Bundestagswahlrechts sind verfassungswidrig
Die Vorschriften zum sogenannten negativen Stimmgewicht und den damit einhergehenden Überhangmandaten verletzten die Grundsätze der Gleichheit und Unmittelbarkeit der Wahl, urteilten die Richter am Donnerstag in Karlsruhe.
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Durch das negative Stimmgewicht kann eine Partei mehr Mandate erhalten als ihr nach den Zweitstimmen zustehen. Umgekehrt kann auch eine Partei mit zu viel Zweitstimmen weniger Mandate bekommen. Der Grund dafür ist das Zusammenwirken von Direktmandaten und Zweitstimmen bei einer Bundestagswahl.
Das paradoxe Phänomen wurde bei der Nachwahl in Dresden im Jahr 2005 gezielt genutzt. Bei der Nachwahl, die wegen des Todes einer NPD-Direktkandidatin notwendig geworden war, musste die CDU unter 41 225 Zweitstimmen bleiben. Ein höherer Wählerzuspruch hätte in Sachsen selbst nichts gebracht, weil die Union dort bereits mehrere Überhangmandate gewonnen hatte, aber zugleich wegen der bundesweiten Verrechnung zu einem Mandatsverlust geführt. Mit entsprechender Wähleraufklärung konnte die CDU ihr Ergebnis in Sachsen unter diese Grenze drücken.
Natürlich bringt uns dieses Urteil nicht wirklich weiter. Wir brauchen ein Wahlrecht bei dem nur Kandidaten aufgestellt werden können, die mindestens 36 Monate in ihrem Wahlkreis wohnen und die dann direkt gewählt werden. Die Listenmandate und auch die Überhangmandate sind einfach Manipulationen die, die Macht der Parteien stärken und das Wahlrecht des Bürgers konterkarrieren.
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Hypo Real Estate droht wegen Kursverlusten Dax-Abstieg
Der Immobilienbank Hypo Real Estate droht nach der Rating-Herabstufung durch Standard & Poor's (S&P) der Abstieg aus der höchsten deutschen Börsenklasse.
Die Aktien des Münchner Konzerns büßten am Donnerstag 4,4 Prozent auf 16,87 Euro ein und waren damit größter Verlierer im Leitindex Dax. Das von der Finanzkrise belastete Institut laufe immer mehr Gefahr, bei der nächsten Index-Anpassung im September herauszufallen, warnte LBBW-Analyst Martin Peter. Auch Bankenexperte Konrad Becker von Merck Finck sieht das Risiko eines Dax-Ausschlusses wegen der schwachen Kursentwicklung steigen. Seit Juli 2007 hat die Aktie rund zwei Drittel an Wert verloren.
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Die Hypo Real Estate hatte ihre Anleger Mitte Januar mit völlig überraschenden Abschreibungen in Höhe von 390 Millionen Euro geschockt. Seitdem hat sich der Börsenwert auf rund 3,4 Milliarden Euro halbiert.
Ja das ist im Grunde genommen richtig. Solange niemand die deutschen Pfandbriefe anfasst ist die Welt fast in Ordnung. Es ist ja auch ein probates Mittel, wenn man eine Schlangengrupe im Hof hat, diese mit löcherigen Bretten abzudecken und die Löcher mit Sand und Steinen zu verdecken. Dabei kann ein Gefühl von Sicherheit entstehen. Die gleiche Sicherheit bieten Kondome mit Löchern.
Aber vielleicht ist es besser die Sache mit den Pfandbriefen erst im Herbst anzugehen. Leute mit Ahnung versuchen sich ja schon leise und heimlich aus dieser Anlageform davon zu stehlen, die anderen kann man auch nach dem Urlaub schocken.
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Gegen SPD, Grüne und Linke - Haushaltssperre in Hessen
Nach kostspieligen Beschlüssen des hessischen Landtags und der geschäftsführenden CDU-Regierung hat Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) dem Land ein millionenschweres Sparprogramm verordnet. Mit der verhängten Haushaltssperre wolle er ein Zeichen setzen, sagte Weimar in Wiesbaden. Es gebe nämlich derzeit eine Tendenz, leichtfertig mit Ausgaben umzugehen. Zunächst sollten 80 Millionen Euro eingespart werden, um die von Regierung und allen Fraktionen gewollten Einkommensverbesserungen der Angestellten und Beamten zu finanzieren. In Hessen regiert die CDU seit der Landtagswahl im Januar ohne eigene Mehrheit im Parlament.
Das SPD-Vorstandsmitglied Hermann Scheer forderte unterdessen seine Partei auf, die pauschale Abgrenzungspolitik gegenüber der Linkspartei aufzugeben. "Nie- und Nimmer-Absagen an Koalitionen mit der Linken sind kontraproduktiv", schreibt Scheer im "Stern". "Sie verhindern nicht, dass die Linkspartei zu Lasten der SPD immer stärker wird." Es sei höchste Zeit, die Auseinandersetzung "klarer, selbstbewusster, differenzierter" zu führen. Die SPD müsse der Linken "grundlegende Bedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit" stellen. Nur begründete Absagen einer Koalition seien nachvollziehbar und dadurch glaubwürdig.
Ich bin einfach mal gespannt wie lange das so weitergehen soll. Mit der Haushaltssperre ist das Parlament praktisch blockiert. Koch und die FDP hoffen auf Neuwahlen. Den Grünen kann es egal sein, sie regieren so oder so nicht und die Linke kann von Neuwahlen auch eher profitieren. Worauf wartet die Ypsilanti nur. Entweder sie macht jetzt eine klare Koalition mit den Grünen und der Linkspartei, oder eine große Koalition. Neuwahlen wird sie nicht überleben.
Ich persönlich mag Hermann Speer und vieles von der Politik für die er einmal stand. Wenn er etwas zu sagen hat, soll er es nicht über Mohn/Bertelsmann und den Stern tun, sondern in dem Parteivorstand in dem er Mitglied ist, abstimmen lassen. Notfalls muss er einfach den Vorstand verlassen, wenn der sich schon komplett verkauft hat.
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Es gibt keine guten Zeiten für solche Nachrichten, wenn sie sich aber wie jetzt auf einen großen Haufen anderer, mehr als schlechter Nachrichten addieren, dann ist besondere Vorsicht geboten. Vor allem wenn es um ein so großes Geschäft geh ...