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Kurzkommentar 2008-07-17
• Hartz IV - Da irrte die Bundeskanzlerin
• Google Phone als Android-Paradegerät möglich
• Der überaus irdische Segen
• Konkurs in Spanien - Immobilienriese bankrott
• Hochschule Darmstadt - Computer gegen die Armut
Hartz IV - Da irrte die Bundeskanzlerin
Absicht oder bloß ein Versehen? Angela Merkel (CDU) ist eine falsche Formulierung durchgerutscht: Der Staat bezahle Hartz-IV-Empfängern die Wohnung, womit "alle Heizkosten und Stromrechnungen voll ersetzt werden", sagte die Kanzlerin am Sonntag.
Doch das stimmt nicht. Ein Blick auf die Homepage des Sozialministeriums hätte gereicht, um den Fehler zu vermeiden. Während der Staat tatsächlich die Heizkosten übernimmt, müssen Hartz-IV-Empfänger ihre Stromkosten selbst überweisen. Klettern die Strompreise weiter, müssen sie also zusehen, wie sie das mit den monatlich 351 Euro Regelsatz bewältigen. Merkels Sprecher räumte den Fehler am Montag ein. Es habe sich eine "Unschärfe in der Formulierung eingeschlichen". Den Regelsatz werde man trotz gestiegener Preise aber nicht anheben. Diese Diskussion sei mit der Erhöhung zum 1. Juli abgeschlossen.
Nein, das Merkel irrt nicht. Die wusste genau was sie sagt. Sie wollte einfach mit einer dreckigen Lüge die Ärmsten abspeisen und ins Unrecht setzen. Wenn Merkel für irgendjemand Kanzlerin ist, dann ist sie die Kanzlerin der Superreichen. Ansonsten ist sie die Deutsche Touristin Nummer eins. Außer dass sie mit beiden Händen mit dem Scheckbuch und Bargeld im Ausland wedelt ist die Dame für nichts zu gebrauchen. Sie ist eine absolute Niete.
Mit solchen Führungskräften in Demagogie und Propaganda beim FDJ musste die DDR ja untergehen.
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Google Phone als Android-Paradegerät möglich
Einem Hollywood-Reporter zufolge sollen sich die Google-Mitgründer Larry Page und Sergei Brin sowie Unternehmens-CEO Eric Schmidt vor kurzem zu dem Fortschritt des Unternehmens mit einem Mobiltelefon mit eigenem Branding als Ersatz für das iPhone geäußert haben. So dies zutrifft, könnte damit kaum Android an sich gemeint gewesen sein - denn dabei handelt es sich um eine offene Software-Plattform, nicht um ein Handy der Marke Google. Ein Android-basiertes Gerät mit Google-Branding könnte als Vorzeigegerät der Plattform dienen. Eine zuverlässige Quelle beschwöre, dass die Ammunition Group an einem Gphone arbeite, so TechCrunch. Das Unternehmen hat Erfahrung im Industriedesign von Technikprodukten für namhafte Kunden wie Hewlett Packard, Panasonic, Logitech oder Nike.
Es ist ein Gerücht. Es ist ein ständig wiederkehrendes Gerücht. Aber es würde Sinn machen. Google und Android scheint eine echte Liebesgeschichte zu sein, Apple ist mit seinem I-Phpne einfach zu sehr darauf bedacht alles unter eigener Kontrolle zu behalten. Ich glaube der Markt ist da. Aber noch bleibt es ein Gerücht.
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Der überaus irdische Segen
Das Aufkommen aus der Kirchensteuer ist für 2007 um rund 9 Prozent gestiegen und summiert sich für beide Kirchen zusammen auf rund 9 Mrd. Euro
Nach den jetzt vorliegenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die von den Kirchensteuerstellen der katholischen und der evangelischen Kirche übermittelt werden, betragen die Einnahmen aus Kirchensteuern 2007 für die evangelische Kirche EUR 4,2 Mrd. (€ 4.198.818.000) und für die römisch-katholische Kirche EUR 4,7 Mrd. (€ 4.657.006.000), insgesamt also EUR 8,9 Mrd. (€ 8.855.824.000).
Ich bin nicht der Meinung, das wir in diesen Zeiten Geld für Organisationen übrig haben, die ihre Zentrale im Ausland haben wie die katholische Kirche und auf eigenwillige Art und Weise ständig den Hass zwischen den Religionen schüren und gleichzeitig den Missbrauch von Kindern quasi durch ihre Bischöfe absegnet. Genausowenig brauchen wir eine evangelische steuerfinanzierte Kirche.
Da diese Beträge anscheinend aber immer noch übrig sind und dazu noch weitere Subventionen für die beiden rückständigen Organisationen kommen, schlage ich vor die Mittel zur Aufstockung der Hilfe für die Armen oder zu einer Verbesserung des Kindergeldes zu verwenden.
Mögen die jeweiligen Götter für sich selber sorgen.
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Konkurs in Spanien - Immobilienriese bankrott
In Spanien zeichnet sich einer der größten Firmenpleiten in der Geschichte des Landes ab. Die Immobilien-Gesellschaft Martinsa Fadesa teilte mit, sie werde Konkurs beantragen. Der Insolvenzverwalter werde mit dem Verkauf von Vermögenswerten beginnen. Der Konzern ist mit rund 5,4 Mrd. Euro verschuldet.
Der Bankrott sei unausweichlich geworden, weil Martinsa es nicht geschafft habe, einen Kredit im Volumen von 150 Mio. Euro zu beschaffen, erklärte das Unternehmen. Dies wäre aber erforderlich gewesen, um sich eine schon vereinbarte Refinanzierung über 4 Mrd. Euro zu sichern.
Langsam aber sicher wird es abstrus. 4 Milliarden wären gegangen aber 4,150 Milliarden nicht. Der Crash kommt in Spanien langsam aber sicher in Fahrt. Wahrscheinlich gibt es noch eine Zwischenrettung, aber dann fällt der nächste. Kein Halten in Sicht zumal Spanien als Land ja schon seine 15 jährigen Anleihen nicht mehr voll verkauft bekommen hat.
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Hochschule Darmstadt - Computer gegen die Armut
Die Hochschule Darmstadt engagiert sich für eine bessere Schulausbildung indischer Kinder. In dem ostindischen Dorf Brahmapuram helfen Studenten und die Informatik-Professorin Bettina Harriehausen-Mühlbauer beim Bau eines Computerschulraumes und haben auch eine spezielle Lernsoftware für Schüler und Lehrer entwickelt. Fördern wollen sie die PC- und die Englischkenntisse der Kinder.
Eine wirklich gute Sache. Bis auf eines. Könnte eine vom deutschen Steuerzahler finanzierte Hochschule, nicht eine solche Software auch für deutsche Kinder zur freien Verfügung stellen, oder ist es ziemlich scheiß egal wie gut die Englisch können und den PC verstehen.
Wir müssen Bildung in Indien und überall wo wir können fördern. Aber zu überall gehört auch Deutschland.
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Wer im (Entwicklungs-)Ausland eine gute Ausbildung bekommt, kann in Deutschland als Facharbeiter später etwas Geld verdienen und seine Dankbarkeit zeigen.
Wer in Deutschland schlau gworden ist, geht nach der Ausbildung so schnell wie möglich dahin, wo Leistung noch angemessen bezahlt wird und die Arbeitsbedingungen wirklich stimmen. > Computer für Arme sind in Deutschland unnötig !
Die TUD ist alles andere als eine staatlich geförderte Uni! Merck, Wella, Schenck und noch zwei weitere Firmen sponsern solche Projekte!
Der Papa Staat zahlt da gar nichts zu. Im Gegenteil, wegen dieser Firmeninvestitionen werden der TUD jährlich die Mittel gekürzt, obwohl die Ausbildung der Studenten im Ausland in humansoziologischen Projekten wirklich förderungswürdig wäre.
Die TUD war auch eine der ersten hessischen Unis, die die Studiengebühren an das hessische Land abtreten mußte, weil durch die Sponsoren zuviel Geld in der Kasse war. Darüber ist die hiesige AStA immer noch sauer! Und es kommen größere Forderungen auf die TUD zu, sollte das letzte Gerichtsurteil in der Sache so ausfallen, wie befürchtet. Dann darf nämlich die Uni blechen - und nicht das Land Hessen, dessen Finanzminister sich an der Uni so frei bedient hat!
MfG
Die Sponsoren kostet das alles nichts, Es bringt Image und sie können ihre Werbemaßnahmen in Drittländern universität begleiten lassen.
Die Studenten. Die Lehre. Egal.