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Kurzkommentar 2008-07-18
• ARD hält nach Dopingfall Beltran an Tour-Übertragung fest
• Bofinger: Deutscher Wirtschaft steht Stagnation bevor
• Der größten US-Sparkasse drohen 26 Milliarden Dollar Verlust
• Deutsche Bank muss Schadenersatz zahlen
• Kiffen mit Gebiss - Haschisch fördert Parodontose
ARD hält nach Dopingfall Beltran an Tour-Übertragung fest
Die ARD hält auch nach dem Dopingfall Manuel Beltran sowie auffälligen Testergebnissen bei etwa 20 Startern an ihren Live-Übertragungen von der Tour de France fest. «Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir auch nach einem ersten, zweiten oder dritten Dopingfall keinen Grund haben, unser Konzept zu ändern». Das sagte der Sprecher des ARD-Tour-Teams, Rolf-Dieter Ganz, der «Welt am Sonntag». Nur wenn ein System hinter Dopingfällen erkennbar sei, käme ein Ausstieg aus der Live-Übertragung in Frage.
Nein warum auch. Sendet schön weiter. Jetzt war es Riccardo Ricco, Wer wird es morgen sein. Drei Einzelfälle.
Vielleicht sollte die ARD noch Werbung für die besten Dopingmittel einblenden oder Doping bereits bei Kindern fordern, wenn sie es schon fördert. Wer bei Doping zusieht und überträgt legitimiert Doping, aber bei unserem Gebührenerpresserfernsehen gibt es ja schon lange nur noch die Gier und keine Moral.
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Bofinger: Deutscher Wirtschaft steht Stagnation bevor
"Wir haben den Höhepunkt des Aufschwungs hinter uns", sagte das Mitglied im Sachverständigenrat der Regierung der "Passauer Neuen Presse" vom Dienstag. Die Hoffnung, der private Verbrauch könne den Konsum beleben, habe sich trotz Lohnerhöhungen in den jüngsten Tarifrunden nicht bewahrheitet. Unter dem Strich bleibe für viele Privathaushalte eher weniger als mehr übrig. Der Hauptgrund dafür seien die gestiegenen Energiepreise. "Die Binnennachfrage wird als Wachstumsmotor zum Totalausfall."
Für eine spürbare Steuer- oder Abgaben-Entlastung der Bürger sieht Bofinger derzeit aber weder eine Notwendigkeit noch Möglichkeiten. "Der Staat braucht das Geld." Erst wenn sich die Konjunktur weiter abkühle und sich Auftragseingänge und Produktion weiterhin so ungünstig entwickelten wie im Mai, müsse der Staat aktiv werden. Dann sollte die Regierung über mehr Investitionen oder einmalige Steuerschecks nach US-Vorbild nachdenken. "Jeder Bürger könnte auf diesem Wege sehr schnell und direkt entlastet werden. So würden Spielräume für mehr privaten Konsum geschaffen", sagte Bofinger.
Erst muss es schlimmer kommen, bevor es besser kommen kann. Bofinger macht den gleichen Fehler wie alle Experten. Er wartet aus Angst ab. Gegensteuern macht nur Sinn bevor man aus der Kurve geflogen ist. Danach mögen sich die Räder vielleicht noch drehen, aber der Unfall ist bereits passiert.
Wer heute schnell bundesweit einen Mindestlohn von 10,50 Euro einführt und Hartz IV, sowie Sozialhilfe bei 80 % des Mindestlohns deckelt der steuert Gegen. Steuerschecks sind Quatsch, weil sie ja eben nicht mehr zu mehr Konsum, sondern zu mehr Verschwendung führen, weil die Leute die, die größten Schecks bekommen würden, den geringsten Konsum daraus produzieren. Es macht keinen Sinn den Reichen mehr zu geben, wenn man Konsum will. Die Reichen können nicht mehr konsumieren.
Das was man den Armen gibt, geht aber sofort in Konsum. Gibt man ihnen eine Perspektive dann haben die Hoffnung und sind leistungsbereit.
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Der größten US-Sparkasse drohen 26 Milliarden Dollar Verlust
Im Zuge der Kredit- und Finanzkrise droht der Washington Mutual, der größten Sparkasse der USA, ein Verlust von 26 Milliarden Dollar (über 17 Milliarden Euro). Das geht aus einer Einschätzung von Lehman Brothers-Analyst Bruce Harting hervor. Der Großteil des drohenden Verlusts komme - wenig überraschend - vom Hypothekengeschäft.
Irgendwie werden diese Nachrichten langweilig. Vielleicht sollte man einfach nur noch täglich eine Liste rausgeben mit den verstorbenen Banken und jenen die neue Löcher bilden und den Zentralbanken die hysterisch werden. Es wird nicht aufhören. Noch immer fehlen die Kreditversicherer.
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Deutsche Bank muss Schadenersatz zahlen
Wegen nicht ausreichender Beratung wurde die Bank zur Zahlung von rund einer Million Euro verurteilt.
Die Klage der Stadt Hagen selbst wurde hingegen abgewiesen. Hagen hatte die Deutsche Bank Ende Januar auf Schadenersatz von 57 Millionen Euro verklagt.
Viel schlimmer als die schlechte und unzureichende Beratung, ist die Tatsache, das der Chef der Deutschen Bank, der Schweizer Staatsbürger Josef Ackermann und seine Mannen einfach falsche Renditeerwartungen geweckt haben. Anstatt auf Gewinne durch produktive Arbeit zu setzen, die meist zwischen drei und maximal sieben Prozent liegen, wollte die Deutsche Bank das alle deutschen Anleger in die Spekualtion einsteigen, damit die Deutsche Bank ihre Profite maximieren kann. Wie schon beim Vodafone Deal zahlt die Kosten der Steuerzahler, der sich noch dazu von Ackermanns Mannen beschimpfen lassen muss.
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Kiffen mit Gebiss - Haschisch fördert Parodontose
Wacklige Zähne durch zu viele Joints - Regelmäßiger Haschisch-Konsum kann das Parodontose-Risiko erheblich erhöhen. Das haben neuseeländische Ärzte laut einem Bericht des Magazins "Bild der Wissenschaft" nachgewiesen. In einer Studie mit 903 Probanden bestätigte das Medizinerteam um Murray Thomson vom Sir John Walsh Research Institute in Dunedin die Vermutung, dass der häufige Griff zur Hasch-Zigarette - unabhängig vom sonstigen Tabakkonsum - dem Zahnfleisch stark zusetzt.
Irgendwie muss das kiffen doch ungesund sein, wenn es schon keinen Lungenkrebs macht. Aber es ist so einfach. Irgendwer bezahlt irgendwen für eine Studie die genau die gewünschten Ergebnisse bringt. Wahrscheinlich hatten das Bild des alten Hans Otto Wolfgang Neuss vor Augen, dessen zahnlosigkeit aber weniger am Haschisch lag.
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Tags für diesen Artikel: betrug, deutsche bank, doping, drogen, finanzmarkt, gebührenfunk, gesundheit, haschisch, medien, rezession, stagnation
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Unterstreichen will ich gerne, dass bei den Einkommensbeziehern der unteren Hälfte jeder Euro mehr im Portemonaie sofort in den Konsum fliesst und damit direkt die Binnenwirtschaft stützt. Das Geld muss aber imho zusätzlich (!) aus den Vermögen kommen... Verdi hat errechnet, dass 1% Vermögenssteuer 16 Mrd.€ bringen würde. Geld, das sofort verfügbar wäre...
Den bis 100 Mitarbeitern durch eine Steuergutschrift in Höhe der Hälfte der Zusatzkosten die sich ebenfalls langsam abbaut.
Alle darüber müssen ohne Unterstützung damit fertig werden.
Wer diese Hilfe missbraucht in dem er umfirmiert und oder umgründet, wird mit dem Entzug aller Firmen und seines kompletten Privatvermögens bestraft. Gesellschafter verlieren das dreifache ihres Anteils und den Anteil, Aktionäre das vierfache des aktuellen Kurswertes 30 Tage vor Bekanntwerden des Vorfalls.
Wie kann man so dreist Lügen ohne rot zu werden? Es gab lediglich einige vereinzelte nominelle dazu und viel zu geringe Lohnerhöhungen, die bereits von der Inflation wieder real vernichtet werden. Was es zur Belebung der Binnenwirtschaft bräuchte, sind flächendeckende Reallohnsteigerungen!
P.S.: Ich habe an anderer Stelle kürzlich auch schon geschrieben, dass ein Mindestlohn von mindestens 10 Euro eingeführt werden muss - flächendeckend, ohne Ausnahme und Hintertür. Die Idee, Hartz4 an den Mindestlohn zu koppeln (ich denke mal bezogen auf Vollzeitarbeit 40h/Woche), ist eine ausgezeichnete Idee, die muss ich mir merken. :)
Wen wundert es, wenn man bedenkt, wie wenige Sender nur noch ausstrahlen?
D.h. da geht es um Millionen-warum also diesen Luxus aufgeben?
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Na, meine Beobachtung sieht da aber deutlich anders aus:
Tabak fördert Parodontitis erheblich, Koks ruiniert alles was sich im Mund befindet, wenns aufs Zahnfleisch aufgetragen wird.
Alkkonsum lässt sich dauerhaft auch nicht verschweigen... der gute Rote macht teilweise schicke Beläge, Bier sorgt für Beläge, von der aus dem gewohnheitsmässigen Konsum folgende Körperhygienedefizit - naja, ungeputzte Beisser sind nunmal "legga"
Aber wer weiss schon, wer diese Studie diesmal bezahlt hat.
G Peace...
Chary