Broder erhält den mit 5.000 Euro dotierten Hildegard-von-Bingen-Preis. Duckhome entbietet seinen allerherzlichsten Glückwünsch. Nein es ist kein Schönheitsfehler dass der Preis von der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz vergeben wird.
Allen die an Broder als einen vernünftigen Menschen glaubten, der zwar ab und an über die Stränge schlägt, aber irgendwie immer wieder die Kurve in die Normalität bekommt, hat er diesen Zahn und so ziemlich alle anderen mittlerweile gezogen. Wir haben wohl die Brodersche Endform vor uns, die wirklich mehr als nervtötend ist und von den Zahnärzten vermutlich als preiswertes Werkzeug bei der Wurzelbehandlung eingesetzt wird.
Ihm ausgerechnet einen nach
Hildegard von Bingen benannten Preis zu verleihen ist allerdings schon ein gutes Stück Realsatire, die er aber zum Glück nicht mehr bemerken wird. Manchmal hat das Alter eben auch seine guten Seiten.
Hildegard von Bingen war in ihrer Zeit eine Universalgelehrte, was für eine Frau zu dieser Zeit aber eher untypisch war, weshalb sie ihre Meinung zumeist als Vision bezeichnete, da man für Visionen zumindest damals nicht als Ketzerin oder Hexe verbrannt wurde. Vor allem aber war sie eine streitbare politische Frau, die aktiv Einfluss auf die Gestaltung ihrer persönlichen Umgebung und den christlichen Glauben nahm.
Liest man einen
klassischen Broder der heutigen Zeit, den der Meister selbst mit dem Titel "Die Vogelscheuche" versah, dann wird deutlich wie wenig er in die geistige Welt der Hildegard von Bingen passt und wie gut in das Zeitalter in dem sie lebte:
Vieles von dem, was Frau Leukefeld schreibt, kann einfach mit ihrem Aussehen erklärt werden. Dafür kann sie nix, es kann ja nicht nur Heidi Klums und Nicole Kidmans geben, irgendwer muss ja dafür sorgen, dass die Normalverteilung funktioniert. Aber für diese Geschichte braucht es nicht nur das Äußere einer Vogelscheuche, man bzw. frau muss auch das Gemüt eines Pitbulls haben, der auf Kinder abgerichtet wurde.
Ach hätte er doch Visionen mag da manch einer Denken, aber vielleicht sind es ja Visionen, vielleicht ist es auch nur das Alter und der Schrecken weiterhin schreiben zu müssen, obwohl man es sichtlich nicht mehr kann. Man muss mit Frau Leukefeld übrigens nicht einer Meinung sein, aber es ist auch keine Schande es zu sein.
Wer keine Lust hat in diesem Meer von Lügen selber zu recherchieren dem sei dieser
Text empfohlen. Im übrigen sei daran erinnert das Friedensverhandlungen immer mit Gefangenenaustausch zu tun haben und das auch immer die Gefallenen zurückgeben werden, wenn es nicht, wie in den deutschen Kriegen, einfach zu viele sind die sinnlos gemordet wurden.
Frau Leukefeld wird gut damit leben können, von Broder als Vogelscheuche gesehen zu werden. Schönheit liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters. Wenn dieses Auge, das Gesicht und der ganze Körper des Betrachters von Hass verzerrt sind, dann verzerrt sich auch manches Bild.
Man muss das gelassen sehen, man muss einfach versuchen
Henryk Marcin Broder richtig zu verstehen. Er glaubt den gerechten Krieg für das Land zu führen in dem er nicht wirklich fähig war zu leben, für einen Glauben den er nicht wirklich teilt.
Das ist so ähnlich wie ein auf Sand oder Sumpf gesetztes Fundament. Es findet keinen Halt. Beim Bauen ein Kunstfehler, beim Menschen ein Schicksal. Natürlich heißt es das jedermann seines Glückes Schmied sein, aber wenn das nicht funktioniert, sollte man dem Hass nicht mit Hass, sondern mit freundlichem Verständnis begegnen.
Die Zahnärzte geben ihm einen Preis, der Rest der Menschen sollte ihm wenigstens ein ehrliches Bedauern gönnen.
Wer austeilt muss auch einstecken können, und nur wer einstecken kann darf auch austeilen. Der HMB war vieleicht einmal gut. Das liegt aber so lange zurück, dass meine Erinnerungen daran verblassen. Heute ist er nur wechselseitig peinlich oder aber unangenehm.
Schön das du diesen Beitrag geschrieben hast. So wurde mal wieder an HMB erinnert. Nach dem Artikel "Das Ende der Schimpfkultur" in der TITANIC hatte ich auch etwas über HMB geschrieben. Ich habe es dann aber verworfen. Denn wie schon gesagt. Er ist es einfach nicht wert.
http://www.duckhome.de/tb/archives/3043-Endlich-wird-Henryk-Modest-Broder-standesgemaess-gewuerdigt.html#comments
Lieber H M B als D K V *(
Hi,
liebe Anti-Gemeinde.
Wer auch immer die Frau Leuken sei : Hass geht anders. Aber wie auch alle vom anti-israelischen wie vom antiamerikanischen oder antijüdischen Ressentiment Getriebenen m u s s bei Broder, bei Friedmann wie in der israelischen Staatsmacht-Politik fast nur Ekelhaftes, Hass und allgemein Irrationales entdecken.
Das ist das was die Normal-LINKs,-Rechts wie Laternativ-Deutschen von Auschwitz gelernt haben. Und daß die Juden nicht schießen und bomben dürfen, oder wenn man es ihnen eigentlich zugesteht, sie es immer (so hinkriegen daß es) unberechtigt, daneben oder sonstwie falsch ist(erscheint) - egal wann und wo ich mein Leben lang dorthin geguckt habe bzw. deutsch-europäische "kritiker" gehört habe.
- Das erscheint aber nie von Hass oder irgendwas Verrücktem getrieben, sondern fast immer von höchster Moralität, Friedfertigkeit und dem unbändigen Wille zur V ö l k e r-gerechtigkeit. Und das Glück komplettmachend findet man auch massenmedial immer wieder einige jüdische Zeugen, sodaß man über jeden Zweifel erhaben ist und weiter Hinweise auf wesentliche Gemeinsamkeiten mit der (pro-)arabischen, islamistischen und jahrzehntelangen KGB-Propaganda übersehen oder wegwischen darf, ohne sich selbst als mieser Trickser, Geschichtsrevisionist oder gar als Antisemit vorkommen zu müssen. ( Ich komme ja grade von solchen Seiten . . . später
Fortsetzung ...