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Kurzkommentar 2008-07-20
• Im Kern verrottet
• ANGST VOR REGULIERUNG - Banken verordnen sich Krisen-Kodex
• Niedersachsens FDP-Chef Rösler: "25 Prozent für die Liberalen sind möglich"
• „Es gibt keinen Konflikt zwischen Preisstabilität und Wachstum“
• Spaniens Wirtschaft vor den Kollaps
Im Kern verrottet
Viele Hochschulen sind in schlimmem Zustand. In den Gebäuden tropft, zieht und bröckelt es - und die Sanierung kostet Milliarden. Hamburg erwägt nun, seine Universität gleich ganz neu zu bauen.
Das hat doch was wenn sich der Spiegel um die deutschen Hochschulen barmt. Es war doch immer die Famile Mohn/Bertelsmann die über diese verkomme Stiftung den Politikern eingeflüstert hat, kein Geld für die Hochschulen auszugeben. Die dafür sorgt, dass von den Studiengebühren die sie einführen ließ, nichts an den Hochschulen bleibt und die sogar Schulgeld einführen will, damit die Menschen dumm bleiben und als Sklaven für Mohn arbeiten.
Wenn wir die deutsche Hochschule mit einem Lächeln retten wollen, müssen wir nur das Geld nehmen das Mohn in seiner Stiftung verschwinden lässt und seine Steuerklärungen der letzten Jahre mit dem ganz feinen Kamm filzen. Dann können wir die Universitäten sofort auf den neuesten Stand bringen.
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ANGST VOR REGULIERUNG - Banken verordnen sich Krisen-Kodex
Josef Ackermann tritt am heutigen Donnerstag die Flucht nach vorne an. Der Vorsitzende des Branchenclubs Institute of International Finance (IIF) und Chef der Deutschen Bank wird als Vertreter von 380 weltweit führenden Finanzinstituten und Versicherungen einen Verhaltenskatalog präsentieren, mit dem die Geldkonzerne auf das aktuelle Marktdesaster reagieren.
Ja die Angst vor der Gegenwehr macht manches möglich. Krisen-Kodex, Verhaltens-Kodex. Ja das geht. Nur von einem Ehrenkodex sollten Josef Ackermann und seine Freunde besser nicht reden. Das wäre lächerlich.
Natürlich sollte die internationale Staatengemeinschaft eher ihre Staatsanwälte in die Banken schicken und ihnen enge Käfige verpassen um zu verhindern das sie der Menschheit noch einmal so schaden können wie jetzt. Leute wie Josef Ackermann gehören vor den internationalen Gerichtshof. Sie haben dieses Desaster zu verantworten, sie sollen auch dafür sitzen.
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Niedersachsens FDP-Chef Rösler: "25 Prozent für die Liberalen sind möglich"
Der niedersächsische FDP-Partei- und Fraktionschef Philip Rösler schätzt das Wählerpotenzial der Liberalen auf bis zu 25 Prozent. "20 bis 25 Prozent sind möglich", sagte Rösler der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Dazu müsse sich die Partei aber zu einem breiteren Wertefundament bekennen. "Wir fühlen uns der Freiheit des Einzelnen verpflichtet, aber dies geht nicht ohne Verantwortung für andere. Das kommt manchmal zu kurz. Wir dürfen den Begriff der Solidarität nicht den Linken überlassen", sagte Rösler. "Zusammenhalt, Gemeinsinn, die gegenseitige Unterstützung wie sie etwa in der Kirchengemeinde vorgelebt wird, das sind Werte, für die unsere Politik steht. Das müssen wir deutlicher machen." Philip Rösler sieht die FDP als moderne Partei des Bürgertums. "Es gibt heute mehr bürgerliche Lebensentwürfe in der FDP als in anderen Parteien. Wir sind die neuen, modernen Bürgerlichen."
Es muss Drogen geben, die einfach herrlich sind. Die FDP ist die Partei der Bestverdienenden und derer die gerne zu den Bestverdienenden dazu gehören möchten und mit langer Zunge hinterherhecheln. Wenn das was die FDP will Bürgertum ist, dann hat das Bürgertum keine Chance mehr. Die einzige Solidarität die, die FDP kennt ist die Solidarität der Abzocker. Die einzige Freiheit die sie stützt ist die Freiheit des Stärkeren und dabei die absolute Rechtlosigkeit des Schwächeren.
Die FDP ist Brüderle der den Menschen in Deutschland keine Atempause lässt, der treibt und hetzt, sie ist Otto Graf Lambsdorff, der als Ehrenvorsitzender deutlich macht, welche Ehre die FDP hat.
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„Es gibt keinen Konflikt zwischen Preisstabilität und Wachstum“
Herr Trichet, die Zentralbanken, einschließlich der Europäischen Zentralbank, sind für ein starkes Wachstum der Geldmenge in den vergangenen Jahren verantwortlich. Wie stark hat das zu dem aktuellen Inflationsschub im Euro-Raum und anderswo beigetragen?
Im Euro-Raum war die Geldpolitik sicherlich nicht locker! Ich bin überzeugt, dass die EZB in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Ein Beispiel: Als der EZB-Rat im Dezember 2005 eine Anhebung des Zinses beschloss, riet uns der Internationale Währungsfonds, den Leitzins nicht zu erhöhen. Die OECD riet uns, den Leitzins nicht zu erhöhen. Und eine Reihe weiterer eloquenter Stimmen riet uns, den Leitzins nicht zu erhöhen. Wir haben es trotzdem getan, weil vor allem unsere monetäre Analyse einen starken Hinweis darauf gab, dass wir es tun sollten. Heute unterstellt niemand mehr, dass unsere Analyse und unsere Entscheidung falsch waren.
Warum betont der EZB-Rat so stark, dass Zweitrundeneffekte verhindert werden müssen?
In der Tat lautet unsere Botschaft, dass wir Zweitrundeneffekte verhindern sollten. An den Preisen für Öl und andere Rohstoffe können wir nichts ändern. Aber wir müssen vermeiden, dass Preise, die wir selbst setzen - zum Beispiel die Preise für Dienstleistungen oder die Löhne und Gehälter -, so zunehmen, als ob das aktuelle abnormale Niveau der Inflation andauern würde. Wir sagen den Haushalten und Unternehmen, allen Sozialpartnern, dass wir auf mittlere Frist Preisstabilität wahren werden - also die Jahresinflation unter, aber nahe 2 Prozent halten werden; und dass sie dies berücksichtigen müssen, wenn sie ihre eigenen Preise setzen.
Die Idee ist gut. Wenn es irgendjemand Herrn Trichet glauben würde, könnte das sogar klappen. Man lässt die Arbeitnehmer die Inflation fressen und sagt, das sie keine Lohnerhöhung haben dürfen um nicht neue Inflation zu fördern. Damit könnte sich das Großkapital leicht über eine weiterhin viel zu lockere Geldpolitik subventionieren während die Massen weiter verarmen.
Leider wird es nicht funktionieren. Wir werden schon bald die ersten Tarifrunden sehen, die der realen Situation Rechnung tragen. Die Inflation wird weiterhin schnell ansteigen, ein Ende ist nicht in Sicht. Wenn Herr Trichet will, dass die Leute ihm glauben muss er die Zinsen raufnehmen und die Geldmenge verkleinern. Auch wenn die Spekulanten verlieren. Aber das wird er nicht tun. Er mag seinen Job.
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Spaniens Wirtschaft vor den Kollaps
Eine Volkswirtschaft kommt unter die Räder: Jahrelang haben die Spanier die Immobilienpreise in die Höhe getrieben und insgesamt prächtig davon gelebt. Jetzt platzt die Blase - und zieht alle anderen Branchen mit in den Abgrund.
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Die Misere lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Im ersten Quartal 2008 wurden 28 Prozent weniger Wohnungen verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Erstmals seit zehn Jahren sinken die Preise für Neubauwohnungen. Bis zum Jahr 2011 soll der Preisverfall 20 Prozent betragen, so eine Studie der Deutschen Bank.
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Hinzu kommt, dass Banken und Sparkassen in der Regel sehr leichtfertig Kredite verteilt haben. Eine Bescheinigung über Schwarzeinkünfte genügte oft als Ergänzung zum Lohnzettel. Angesichts des scheinbar programmierten Wertzuwachses wurden viele Immobilien sogar ohne Eigenkapital finanziert.
Entsprechend hoch ist inzwischen die Zahl notleidender Kredite. Noch machen die Zahlungsrückstände mit 6,1 Milliarden Euro zwar nur ein Prozent der gesamten verliehenen Gelder aus. Doch Experten gehen davon aus, dass der Anteil bis zum Jahresende auf das Fünffache ansteigen wird. Die Rücklagen der Kreditinstitute für solche Fälle wären dann in nur einem Jahr aufgebraucht. "Der Anteil der Untiefen in den Bilanzen macht mir Angst", resümiert Miguel Blesa, der Präsident der größten spanischen Sparkasse, Caja Madrid.
Die Tatsache an sich ist den Lesern von Duckhome sicher wohlbekannt, weil mehrfach berichtet. Neu ist die Offenheit wie mit ihr umgegangen wird. Das hat weniger was mit einer neuen Ehrlichkeit, als mit offener Panik zu tun. Spanien und auch Griechenland werden die amerikanische Krise deutlich nachzeichnen. An der Art wie der Euro diese Krisen bewältigt wird sich zeigen, ob die Gemeinschaftswährung funktioniert, oder nur die Übertragung der D-Mark auf Europa war.
Es steht zu befürchten das sie es nicht schaffen wird, was dann wohl auch das Ende der EU wäre, die sich auf eine europäische Kernunion als Festlandsvariante beschränken würde.
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Tags für diesen Artikel: bertelsmann, brüderle, drogen, ezb, fdp, inflation, krise, mohn, schulgeld, spanien, studiengebühr, universität
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