Aufgelesen: 37
• Doping
• Der weite Weg von Amphioxus
• Socatri, Uran entwichen, Betriebsleiter gefeuert
• Terrorattacken vom 11. September: US-Regierung bezahlte Israelis für Tanzen und Feiern!?
• Nightmare Screen
Doping
Es ist mir völlig unverständlich, dass sich Menschen darüber erhitzen, dass Radfahrer bei der rasenden Knochentour durch Frankreich gewisse Substanzen anwenden. Ich lebe. In einer weitgehend medikamentierten Gesellschaft, in der beinahe jeder Mensch allerhand kleine Mittelchen anwendet, um noch das Letzte an Leistungsfähigkeit aus seinem Körper herauszuholen. Dies beginnt bei der inzwischen in das Ansehen der Harmlosigkeit gelangten Droge der Müden und Ermatteten, dem Kaffee, geht weiter mit der Tablette, weil sich der geforderte Mensch gerade keine Schmerzen leisten kann und es endet noch lange nicht darin, wenn Potenzmittel und Psychopharmaka im Stile einer Lifestyle-Droge angewendet werden.
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Der weite Weg von Amphioxus
Amphioxus ist ein Liebling von mir, und nicht nur von mir. Viele Biologen mögen dieses Tier, über das sogar ein Lied geschrieben wurde – das offizielle Lied eines Fachbereichs an der Universität von Chicago (http://bscd.bsd.uchicago.edu/amphioxus.html).
Das fünf Zentimeter lange Lanzettfischchen ist rosa und schlank und lebt als „Filterer“ im flachen Meerwasser. Es ist hübsch und grazil. Amphioxus hat zwar einen knorpeligen Strang entlang der Längsachse – die Chorda – und einen Nervenstrang auf der Rückenseite; das sind zwei Merkmale, die es mit uns verbindet, denn unsere Bandscheiben sind die evolutionären Überbleibsel des Knorpelstrangs, und der Nervenstrang heißt bei uns Rückenmark. Aber es hat zum Beispiel keine Wirbelsäule.
Als ich Zoologie studierte, da war die Welt noch in Ordnung. Alle Tiere unseres Stammes Chordata haben – zumindest ursprünglich oder während eines Entwicklungsstadiums – eine Chorda, einen rückenseitigen Nervenstrang und paarige Kiemenschlitze. (Sie werden sich nicht an Ihre Kiemen erinnern, denn Sie waren ein wenige Wochen alter Embryo.) Und Amphioxus war näher mit uns verwandt als zum Beispiel die Seescheiden.
** Das kleine Lied ist hörenswert und hat eine liebenswerte Komik **
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Socatri, Uran entwichen, Betriebsleiter gefeuert
Die französische Nuklearindustrie wankt unter der Wucht der Blamage von Tricastin. Das Echo in der Öffentlichkeit auf die Entdeckung von vier Stellen im Grundwasser der Atompansche, wo wohl nuklearer Abfall aus früheren „Zwischenfällen“ zu erhöhten Strahlenwerten geführt hat, ist verheerend.
Hübsch ist an dem Vorgang vor allem die Art, wie ein um Seriösität bemühtes Blatt wie die Neue Züricher Zeitung damit umgeht.
Zunächst lässt die gemäßigt atomfreundliche alte Tante NZZ in ihrer Artikelüberschrift das Uran als ein aktives Wesen erscheinen, das sich völlig selbständig auf eigenen Füssen bei Nacht und Nebel wie der Dieb aus dem Gefängnis aus der Atomanlage davongemacht hat: „Uran aus französischer Atomanlage entwichen“. Tolldreist dieses Uran. Man sollte es wieder einfangen, denkt der Leser.
So umgeht der Artikelschreiber das peinliche Problem, den oder die Täter zu benennen, die bei Socatri / Areva aus Schludrigkeit das Fass zum Überlaufen gebracht haben.
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Terrorattacken vom 11. September: US-Regierung bezahlte Israelis für Tanzen und Feiern!?
Eine halbe Million Dollar hat die US-Regierung an ein Unternehmen überwiesen, kurz vor den Terrorattacken des 11. September 2001, das dann Angestellte des Unternehmens, israelische Staatsbürger, in der Nähe der beiden Türme des World Trade Centers (WTC), verkleidet als Araber, Freundentänze aufführen, das Geschehen filmen und Schreie des Entzückens ausstossen liess. Dies wurde jetzt durch eine "Watchdog"-Organisation mit dem Namen FedSpending herausgefunden.
Umnittelbar nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 war eine kleine Episode zu weltweiter Kenntnis gelangt: Eine Gruppe von Arabern habe während der Anschläge in der Nähe des WTC (genau gesagt auf dem anderen Ufer des Hudson River) Freundentänze aufgeführt, gefilmt und gefeiert.
In aller Welt war dies als Anzeichen gewertet worden: Die Araber im allgemeinen hätten diese Anschläge für gut gehalten und befürwortet. Indirekt konnte dies sogar als Begründung herhalten, warum man den Irak überfiel – war das nicht ein arabisches Land?
Der Angriff auf die Zwillingstürme des „World Trade Centers“ war später als Begründung einer generellen Änderung der Politik genommen worden. Weil man nun „unter Beschuss“ läge, gälten alle früheren Regeln des bürgerlichen Rechts nicht mehr.
Dabei wurden u.a. die feiernden Araber immer wieder als Begründung genannt.
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Nightmare Screen
Früher fuhren die Bauern auf ihren Treckern bis in die Neusser Innenstadt. Da brauchte niemand seinen Kappes im Laden zu kaufen. Man brauchte nur auf die Straße zu gehen und das aufzusammeln, was auf der Fahrt in die Sauerkrautfabrik von den schwer beladenen Anhängern heruntergefallen war.
Die Sauerkrautfabrik gibt es schon lange nicht mehr. Heute kommt unser Sauerkraut wahrscheinlich aus Rumänien oder China.
Trotzdem lebt die Stadt Neuss zumindest teilweise immer noch vom Kappes. Viele Rheinländer sind ja bekanntlich auch außerhalb der Karnevalszeit kleine oder große Büttenredner, und in Neuss sitzt eines der Unternehmen, die diese Fähigkeit vermarkten und den Kappes in seiner zweiten Bedeutung (Unsinn, Quatsch, dummes Gerede) zum Produkt erkoren haben: die Ströer MEGAPOSTER GmbH.
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Soweit mir erinnerlich ist hat man lediglich in den Palästinensergebieten ein paar feiernde Grüppchen gefunden.
Karl Weiss ist in seinen Aussagen normalerweise zuverlässig.Die Beweise die er vorlegt auch. Auch in diesem Fall hat er Bildmaterial und Hintergrundlinks mitgegeben, die man natürlich nur auf seiner Seite sieht.
Aufgelesen reißt ja die Themen nur an, damit auf den Seiten der Urheber weitergelesen wird. Aufgelesen, ist ein Weblog des Interessanten und manchmal auch Irren.
Nein. Wir werden nie die Wahrheit über 9/11 erfahren. Ich habe eine private Meinung, die aber eben nur ein Bauchgefühl ist und deshalb nicht zählt. Weil ich glaube anstatt zu wissen.
...und mit dem Glauben hast Du´s ja nicht so ;-)
Ein Bauchgefühl ist natürlich nichts konkret fassbares und daher ehrt es jeden, der die "Erkenntnisse" seines Bauches nicht gleich an die große Glocke hängt. In vielen Jahren habe ich jedoch MEIN Bauchgefühl als zunehmend zuverlässigen Ratgeber schätzen gelernt, und passe meine Handlungen oft den Hinweisen meiner am Leben (auch im Umfang) gereiften Körpermitte an.
Also kurz und gut, ich glaube das die USA die Attentäter unter falscher Flagge angeworben hat, und alles für ein erfolgreiches Ende der Twin Towers vorbereitet hat. Wie immer bei komplexen Operationen geht einiges schief.
Ein Flugzeug musste abgeschossen werden, weil es wohl das falsche Ziel hatte, und beim Pentagon hat man ein wenig übertrieben genau wie bei dem zu glatten Einsturz der Twintowers.
Bin Laden hat die angebotene Chance gerne angenommen und sich für zuständig und verantwortlich erklärt. Wenn er überhaupt etwas gewusst hat, dann wahrscheinlich nur das solch ein Attentat geplant war.
Aber ich kann damit meilenweit falsch liegen. Es ist halt nur ein Bauchgefühl.