Übernahmekampf mit Schaeffler Contis Abwehrfront bröckelt
Ausdrücklich hatten die Hannoveraner laut Finanzkreisen die Finanzaufsicht BaFin aufgefordert, die Swap-Geschäfte von Schaeffler über 28 Prozent der Conti-Aktien wegen Unzulässigkeit zu blockieren. Doch die Hoffnungen von Conti, sich mit Hilfe der Behörde zu retten, trügen offenbar. Die BaFin werde den Derivate-Deal voraussichtlich nicht auf Eis legen, sagte gestern eine mit dem Vorgang vertraute Person. Eine BaFin-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern, sondern sagte lediglich, dass die Behörde die Optionsgeschäfte noch prüfe. Das dürfte noch Wochen dauern.
Es ist wirklich großes Kino und Wennemer bekommt jetzt die gleiche Kost zu spüren, die er andere so gern spüren ließ. Es ist ein Genuss wenn er sich wie ein Wurm windet. Der alte Gott scheint doch nicht tot zu sein, manche Sünden bestraft er schnell. Jetzt stellt sich auch noch der Aufsichtsrat gegen ihn. Ganz großes Kino. Ich bin begeistert.
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"Doktor Tod" hat ein Konto in Deutschland
Der "Schlächter von Mauthausen", auch als "Doktor Tod" bekannt, ist seit 46 Jahren auf der Flucht. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum sucht den KZ-Arzt Aribert Heim seit Jahren. Jüngste Spuren führen nach Südamerika. Dort läuft nun die letzte große Fahndung nach dem NS-Verbrecher. Bislang kamen die Fahnder stets zu spät.
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So stießen deutsche Ermittler vor gut vier Jahren auf ein Konto der Sparkasse Berlin. Kontostand: 1,2 Millionen Euro. Kontoinhaber: Aribert Heim. Daneben sind für den Verschollenen noch 800.000 Euro in Wertpapieren angelegt. Wäre er tot, hätten die Erben das Vermögen abrufen können. Nur eine Sterbeurkunde wäre nötig. Doch die fehlt bis heute. Stattdessen werden die Gelder von einem Vermögensverwalter gehütet. Und es wird noch skurriler: Ein Anwalt arbeitet noch für Heim. Beim Finanzamt Berlin ist ein Steuerstreit anhängig, bei dem es nicht etwa darum geht, ob der Altnazi noch lebt, sondern nur, ob er im In- oder Ausland steuerrechtlich ansässig ist.
Was ich nicht begreife ist, dass der deutsche Staat das Konto nicht sofort beschlagnahmt und verlangt das Aribert Heim nach Deutschland kommt um sich zu erklären. Wenn er das nicht innerhalb von vier Monaten macht, muss das Geld an den Staat fallen, der es z.B, für die Opfer die noch in Israel leben weiterleiten kann.
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Großhirn an Otto - aufhören!
Seit fast einem Vierteljahrhundert ist Otto Waalkes nichts Neues mehr eingefallen – aber leider tritt er immer noch unverdrossen auf. Zu seinem 60. Geburtstag am 22. Juli die besten Wünsche. Und ein Appell, endlich vom Jodeln und Hoppeln abzulassen.
Klar, Otto war mal witzig. Wenn man auf YouTube Ausschnitte aus frühen Bühnenshows anschaut oder in seiner Plattensammlung kramt, fällt einem wieder ein, was den Ostfriesen-Komiker einst auszeichnete: unbändige Energie, Tempo, sogar ein gewisser anarchischer, satirischer Biss.
Zu Peter Luley Otto-Verriss an Ottos 60. Geburtstag fiel mir sofort ein, das der Spiegel vor 30 noch ein politisches Nachrichtenmagazin war, das man lesen konnte und wollte. Mag sein das Otto nicht viel neues eingefallen ist, aber der Spiegel hat sich verändert. Er ist nur noch ein Propagandablättchen für die neoliberalen Lügen von INSM und Mohn/Bertelsmann. Gute Journalisten wollen nicht mehr zu dem Werbeblättchen mit Text und schlechte alte wie Broder bleiben ohne Grund und ohne Hoffnung. Auch wenn Otto sich nicht verbessert hat, der Spiegel ist auf jeden Fall immer schlechter geworden und dieser Zustand verschlimmert sich mit wachsender Geschwindigkeit immer mehr.
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"Der Standort Deutschland ist gefährdet"
DFL-Chef Christian Seifert hat heftige Kritik an der Forderung des Bundeskartellamts nach einer zeitnahen Übertragung der Ligaspiele im frei empfangbaren Fernsehen geübt. "Wir sind auf dem besten Weg, den Standort Deutschland für den Profifußball massiv zu gefährden", sagte der Vorsitzende der Geschäfsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) der Bild-Zeitung: "Sollte die Forderung des Kartellamtes umgesetzt werden müssen, würde das nicht nur dem neuen TV-Modell die Grundlage entziehen, die nationale TV-Vermarktung wäre schwieriger denn je."
Selbst für den Zuschauer sei eine Garantie für die Ausstrahlung der Bundesliga vor 20 Uhr im Free-TV "nur auf den ersten Blick ein Sieg". Denn die Liga stehe "im Wettbewerb mit den Top-Ligen in Spanien, England oder Italien. Dort gibt es wesentlich mehr Geld aus dem TV. Wenn diese Lücke noch größer wird, sinken automatisch unsere Chancen im UEFA-Cup und der Champions League. Es kann kein Fan wollen, dass die Superstars nur im Ausland spielen."
Eine Liga die es sich leisten kann unwidersprochen hinzunehmen, das Uli Hoeneß die Schiedsrichter vor Saisonbeginn beeinflusst, hat sich selbst ad absurdum geführt. Bei den hohen Subventionen die der Deutsche Profifußball erhält wäre sinnvoll wenn Herr Seifert etwas leiser wäre. Ein Monopol wie es die DFL hat, unterliegt der Behandlung durch das Kartellamt. Dieses sollte mit aller Härte durchgreifen um die Interessen der Bürger zu befriedigen die den gekauften Fußball des Herrn Seifert nämlich bezahlen müssen.
Aber es bleibt Herrn Seifert unbenommen mit seiner Liga in ein anderes Land auszuwandern. China ist da sehr beliebt. Für Deutschlands Fußball wäre das eine wunderbare Lösung.
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Stoiber erwägt Kandidatur für Europa-Parlament
Der frühere bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber erwägt eine Kandidatur für das Europa-Parlament im Jahr 2009. "Es gibt erste Abstimmungsgespräche", sagte ein Mitglied des CSU-Vorstandes dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). "Man merkt, dass er schnuppert." Mit Blick auf Stoibers derzeitigen Vorsitz in einer "Entbürokratisierungs"-Arbeitsgruppe der EU-Kommission erklärte er weiter: "Wenn er schon dabei ist, die zu nerven, dann kann er das auch als Abgeordneter tun."
Ja natürlich. Warum auch nicht. Das Europaparlament ist ja die Mülldeponie für abgehalfterte oder gestürzte Politiker. Da fällt selbst ein Stoiber kaum auf. Er soll da ruhig Mitglied werden. Wenn er in Brüssel ist treten wir aus der EU aus und lassen ihn und seine Kollegen nicht mehr rein. Er wird der neue Biermann.
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Erst jetzt wird klar WIE anspruchsvoll Otto damals wirklich gewesen ist. Und heute? Mich interessieren nicht irgendwelche abgeklärten Kritiken seiner aktuellen Produkte. Wer an einem verregneten Nachmittag mit den Kindern "7 Zwerge, der Wald ist nicht genug" anschaut, und mit den Kurzen geiernd auf dem Boden kugelt, der weiß, dass es Otto auch heute noch drauf hat.