Deutsche Gastfreundschaft
Der amerikanische Präsidentschaftskandidat, der Mann, der wahrscheinlich der nächste Präsident sein wird, der mächtigste Mann der Welt, die Hoffnung vieler Menschen, auf eine andere, vielleicht eine bessere Zukunft, wird nächste Woche unser Land besuchen. Sicher - er ist auf Wahlkampftour. Doch das ist erstmal zweitrangig. Die Menschen sind fasziniert von diesem Menschen, möchten ihn sehen und ihn hören, möchten ihn ein stückweit kennenlernen. Der Antiamerikanismus, der sich in den letzten Jahren extrem entwickelt hat, schlägt bei Barack Obama in das Gegenteil um - zumindest wenn man mit den Menschen im Real Life spricht, Menschen wie Du und ich. Doch da gibt es ja noch eine andere Gattung Mensch - die Politiker. Unsere Bundeskanzlerin hat erst seine Rede am Brandenburger Tor verhindert - Bilder, die um die Welt gegangen wären. Bilder, die unserem Land sicherlich sehr gut getan hätten. Sie tat das, und das behaupte ich, aus taktischem Kalkül - sie verhindert so eine große symbolträchtige Rede, so bleibt nur die Rede eines Präsidentschaftskandidaten übrig. Frau Merkel bestimmt so selbst die Schlagzeilen, wenn sie hinterher zum Kaffee ins Kanzleramt lädt. Das ist die alles bestimmende deutsche Politik im Jahre 2008. Sitzt die Frisur richtig? Was schreiben die Medien? Alles gut?
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Ein Staat zerfällt, das Atomkraftwerk bleibt
Kernenergie für die ganze Welt? Das fordern ausgerechnet die Marktradikalen, die so viele Länder ins Verderben gestürzt haben.
Eine Außenansicht von Erhard Eppler
Als Berichterstatter des Auswärtigen Ausschusses hatte ich vor 40 Jahren dem Bundestag die gemeinsame Position aller Parteien zum Atomwaffen-Sperrvertrag zu erläutern: militärische Nutzung nein, friedliche ja. Damals gab es nur einen einzigen Abgeordneten, der Zweifel an der "friedlichen Nutzung" hatte. Er hieß Karl Bechert, gehörte der SPD an und war Professor für Atomphysik an der Universität Mainz. Er war im Bundestag genauso isoliert wie in seiner Zunft. Eines seiner Argumente war, es sei gar nicht so einfach, die friedliche von der militärischen Nutzung zu trennen.
Genau dies wird uns gegenwärtig im Fall Iran vorgeführt. Nicht einmal der tüchtige El-Baradei, Leiter der Internationalen Atomenergie-Agentur in Wien, kann uns definitiv sagen, wer recht hat: die Amerikaner, die behaupten, Iran bastle an der Bombe, oder die Iraner, die dies bestreiten?
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«Das ist der Anfang vom Ende des Bankgeheimnisses»
Das Vorgehen der Behörden gegen die UBS in den USA werde Folgen haben, sagt der US-Ökonom David Beim. Für andere Banken, aber auch für das Bankgeheimnis.
Bei der Senatsanhörung letzte Woche in Washington hat die UBS noch einmal bekräftigt, was sie im November 2007 schon eingeleitet hat: Die Grossbank wird ihre Offshore-Geschäfte mit amerikanischen Klienten aufgeben. Damit ist es der US-Justiz gelungen, ein Steuerschlupfloch zu schliessen, das die Vereinigten Staaten jedes Jahr viel Geld gekostet hat. Wie viel genau, wird sich im Laufe der weiteren Ermittlungen zeigen, für welche die UBS ihre vollumfängliche Kooperation zugesagt hat.
Pro Jahr entgehen der US-Steuerbehörde IRS durch solche Auslandbankgeschäfte 100 Milliarden Dollar, schätzt der Unterausschuss des Senats, der die Anhörung durchgeführt hat.
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TSCHERNOBYL-GAU Strahlendes Erbe der Geisterstadt
Wegen steigender Energiepreise befürworten immer mehr Deutsche die Annullierung des Atomausstiegs - die Gefahren der Kernenergie werden kaum thematisiert. Ganz anders in Tschernobyl: Auch 22 Jahre nach dem GAU strahlt der Reaktor. SPIEGEL-TV-Reporterin Anna Sadovnikova war in der Todeszone.
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Diejenigen, die heute auf dem Areal arbeiten, warnen nun eindringlich vor einem grundlegenden Missverständnis. "Wir haben Angst davor, dass die ganze Welt glaubt: Eine neue Abdeckung wird gebaut, und die Gefahr ist damit gebannt. Das ist eine Lüge", sagte Gramotkin. Die Wahrheit sei eine andere: "Der harte Kampf um die Sicherung des Reaktors wird bestimmt noch 30 bis 50 Jahre dauern."
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Merkel’sche Macciavelliade
Unser herzallerliebster, so verständnisvoller Kanzler hat es mal wieder fertig gebracht, mit totaler Planlosigkeit die Welt davon zu überzeugen, daß sie wirklich phänomenal gut für ihren Job geeignet ist. Ja, so zynisch muß ich bei dieser Person reagieren, die bei mir schon ganz knapp an dem Status ‘UN’Person vorbei schrammt. Aber wenn sie in dem Tempo weiter macht, verpasse ich ihr den auch noch und schweige sie von da an hier tot.
Unser Allseitsbeliebtkanzler mit der Lizenz zur Rektalforschung hat es wirklich fertig gebracht, ihre braune Gesinnung offen an den Tag zu legen. Zuerst macht sie einen Aufstand, weil Barack Obama unbedingt das Attentat auf sich vor dem Reichstag inszenieren will, wie mit der Bilderberger-Gemeinschaft abgesprochen, dann handelt sie ihn runter zur Siegessäule - die quasi in Rufweite von Reichstag und Brandenburger Tor liegt. Nur halt ein wenig die Straße weiter runter.
Jeder, der die heutige Waffentechnologie kennt, weiß, daß man die Plattform an der Siegessäule ziemlich doof hinstellen muß, damit ein Schütze vom Dach der Amerikanischen Botschaft Obama auch nicht verfehlen kann. Nur würde man dann mit dieser Plattform gleichzeitig den normal die Säule umfließenden Verkehr lahmlegen. Und ich kenne keine Waffe außer einer mittleren Atombombe (vielleicht noch eine 250 kg Aerosolbombe), die diesen Bereich entsprechend einebnen könnte. Nur dann wäre es eben ein Bombenangriff und kein Attentat.
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