Weitere Schwierigkeiten im Anmarsch
Dank eines Tricks hat der US-Bankenindex in der letzten Woche von Dienstag bis Freitag 37 Prozent zulegen können. Heute läuft die Möglichkeit aus, bestimmte Bankaktien leerzuverkaufen und damit auf ihren möglichen Bankrott zu spekulieren. Längst bankrott sind viele Banken. Davon geht Mark Faber in einem Interview mit der FTD aus. Sie werden künstlich am Leben gehalten und ihre Hochs nicht wiedersehen, solange er lebt, fügt er an.
Heute dürfte auch der Short Squeeze, der Bankaktien trotz aller schlechten Nachrichten nach oben katapultiert hat, sein vorläufiges Ende finden. Ob die Aktienmärkte dann weiter steigen? Niemand weiß es, und auch nicht, welches Murmeltier in den kommenden Tagen wieder grüßt. Robert Rethfeld vom Wellenreiter lag in den letzten Monaten sehr gut in seinen Börsenprognosen:
Wir gehen weiterhin von einer Bärenmarktrallye aus. Diese sind hart, aber in der Regel zeitlich sehr kurz. Bis dato liegt das Manko der Aufwärtsbewegung in der fehlenden Marktbreite, da es nicht einmal ansatzweise einen Handelstag mit einem Aufwärtsvolumen von 90 Prozent gab. Selbiges geschah auch in der Januarerholung, im März hingegen gab es unmittelbar an den Preistiefs am 11.03. und 18.03. zwei solcher Handelstage, die massiven Kaufdruck im breiten Markt angezeigt hatten.
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Schimmel-Gen der Pferde identifiziert
Schwedische Forscher haben die Genmutation identifiziert, die für das Entstehen der weißen Fellfarbe bei Schimmeln verantwortlich ist. Diese kommen mit einer beliebigen Fellfarbe zur Welt und werden innerhalb weniger Jahre immer heller bis hin zum Weiß. Die "Greying with age" (Ergrauen mit dem Alter) genannte Mutation beeinflusst insgesamt vier Gene, die mit den Pigmentzellen, den sogenannten Melanozyten, zu tun haben, fanden die Wissenschaftler um Leif Andersson von der Universität von Uppsala heraus. Vermutlich stammen diese sogenannten echten Schimmel alle von einem Urahnen ab, da sie alle dieselbe Mutation tragen.
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Wissenschaftler der Charité entschlüsseln Mechanismus der Stammzellenregulation
Ein Team der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat jetzt einen Mechanismus aufgeklärt, der eine entscheidende Rolle bei der Reifung von Stammzellen spielt. »Unsere Erkenntnisse belegen, dass mikroRNAs wie let-7, eine neu entdeckte und bisher wenig erforschte Gruppe kleiner Ribonukleinsäure-Moleküle, eine Schlüsselrolle im Bereich der Stammzellenregulation spielen«, sagt Studienleiter Dr. F. Gregory Wulczyn vom Institut für Zell- und Neurobiologie.
Undifferenzierte embryonale Stammzellen sind ein großer Hoffnungsträger der Medizin, da sie pluripotent sind: Aus ihnen können sich mehrere Arten von Zellen oder Gewebe zur Behandlung von Krankheiten entwickeln. Während der Stammzellreifung werden die Zellen immer weiter in ihrer Entwicklungsfähigkeit eingeschränkt. Adulte, also erwachsene Stammzellen können somit nur noch eine begrenzte Anzahl von Zelltypen erzeugen.
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Für die im Fachblatt Nature Cell Biology veröffentlichte Studie der Charité wurden embryonale Stammzellen und Hirnstammzellen von Mäusen untersucht und verglichen. Die beiden Zelltypen unterschieden sich in zwei Molekülen, dem so genannten Lin-28 Protein, und einer mikroRNA mit dem Namen let-7. Interessant war die Wechselwirkung zwischen diesen beiden Molekülen. Die Autoren konnten zeigen, dass in embryonalen Stammzellen das Lin-28 Protein vorhanden ist und die Bildung von let-7 mikroRNA hemmt. Dagegen ist in den Hirnstammzellen die let-7 mikroRNA vorhanden und hemmt die Produktion des Lin-28 Proteins. Hierbei handelt es sich um ein sensibles Gleichgewicht. Sobald einer der beiden Moleküle in der Überzahl vorhanden ist, kippt das System auf die eine oder andere Seite. Da let-7 ein Schlüssel-Gen für die Regulation einer Vielzahl von Stammzell-Genen ist, ist das Zusammenspiel zwischen Lin-28 und let-7 entscheidend für die Reifung und Ausbildungsfähigkeit der Stammzellen.
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Roboter schießt Panoramafotos mit Digitalkamera
Forscher der Carnegie Mellon Universität haben einen Roboter entwickelt, der hochauflösende Panoramafotos mit durchschnittlichen Digitalkameras schießt, berichtet die New York Times. Im Gegensatz zu ähnlichen Geräten, die oft tausende US-Dollar kosten, soll der Roboter bereits für weit weniger als 500 US-Dollar zu haben sein.
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300 Personen haben im vergangenen Jahr den Panorama-Roboter getestet und ihre Fotos in einer Onlinecommunity http://www.gigapan.org ausgetauscht. Ein Panoramafoto zeigt beispielsweise die Hanauma Bucht auf Oahu in Hawaii, mit 1.750 Einzelbildern in 25 Zeilen und 70 Spalten. Der Roboter benötigte eineinhalb Stunden für dieses große detailgetreue Panorama. In den GigaPan-Panoramas entdecken die Fotografen sogar oft Details, die sie vor Ort nicht gesehen haben.
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Ostfriesen sind anders
Die Sympathie von Ostfriesen gewinnt man nicht mit warmen Worten, großzügigem Wesen oder großen Taten. Der Ostfriese ist von Natur aus mit einem überproportionalen Ur-Misstrauen ausgestattet worden. Darüberhinaus zählen aber auch indiskrete Neugier, eine gewisse Spracharmut, Geiz bis zur Lächerlichkeit und zu guter letzt eine gut arbeitende Leber zu den Grundeigenschaften eines Bewohners dieses Landstriches.
Auf Charme reagiert der Ostfriese zurückhaltend bis verstört. Charme kommt anscheinend gleich hinter Geschlechtskrankheiten in der Beliebtheitsskala der unerforschten Sachgebiete der alltäglichen Lebensphänomene. Deswegen wird in diesen nördlichen Gebieten auch tendenziell weniger subtil geflirtet.
Durch die stille Dorfpost erfährt der geneigte Single schnell, wer denn momentan gerade auf dem Markt verfügbar ist und in Frage kommt.
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