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• Credit Suisse, Version für Erwachsene
• Schmales Weltbild beim „Stern“
• Das ewige Lied
• Das fehlende Rückgrat der Öffentlich-Rechtlichen!
• Gysi, “SPD”, “DGB” und “SPD” sind elende Versager und Funktionärs-Jammerlappen
Credit Suisse, Version für Erwachsene
“Credit Suisse legt Messlate hoch“, jubelt die Kommentatorin der FTD anläßlich der Vorlage des aktuellen Quartalsberichts der Schweizer Großbank, “Sensationelles Ergebnis bei der Credit Suisse“, titelt das Handelsblatt … Wow! Wie schön, dass wir schon so anspruchslos geworden sind. Und oberflächlich noch dazu. Wenn es im FTD-Kommentar nämlich heisst “Credit-Suisse-Chef Brady Dougan hat Risikopositionen deutlich abgebaut, Kosten gedrückt - und im Geschäft mit sehr vermögenden Privatkunden aggressiv expandiert”, dann offenbart dies nur, dass die Autorin ungeprüft die Pressemitteilung der Bank nachplappert, aber offensichtlich keine 5 Minuten an eigener Recherche investieren wollte.
Lassen wir daher die Kindereien der Wirtschaftspresse ganz schnell hinter uns, und sehen wir uns den Bericht mal genauer an:
1) In besagtem 2. Quartal 2008 erzielte die CS einen Umsatz von 8,1Mrd CHF, das sind 38% weniger als im Vorjahr. Im Nettoergebnis sieht es noch trauriger aus, das belief sich auf 1,2Mrd CHF und lag damit ganze 62% unter dem Vorjahr. Wie nicht anders zu erwarten, betraf der Rückgang bei den Erträgen am stärksten den Bereich “Trading”, dort wurde ein Einbruch um 76% von 3,8Mrd CHF im Vorjahr auf schlanke 900Mio CHF in diesem Jahr verzeichnet. Nettozinserträge gingen hingegen um 17% zurück, Gebühren und Provisionen um 20%
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Schmales Weltbild beim „Stern“
Wie merkwürdig der „Stern“-Autor Arno Luik doch mit Jürgen Todenhöfer umgeht. Todenhöfer, Burda-Vize, Millionär, verbringt seine Freizeit mit Reisen in Krisengebiete in Eigenregie und steckt sein Geld in Medienkampagnen gegen den Irak- und Afghanistan-Krieg der USA. Und Luik eröffnet sein Interview mit Todenhöfer mit dem bescheuerten Satz: „Herr Todenhöfer, Sie sind ein sehr merkwürdiger Typ.“
Ach. Na und? Ist man es beim „Stern“ möglicherweise gewohnt, eher über Banalitäten zu schreiben? Scheint so. Und dabei meine ich nicht die merkwürdige Eigenart, als Magazin zur Hälfte aus Vorprodukten zu bestehen, wenn man sich viele der Lifestyle-Themen anschaut, die so zum Gähnen sind. Sondern ich meine den Duktus, mit dem Luik seine Fragen stellt. Das Interview („Stern“ 31/2008) ist eine unbedingte Leseempfehlung: Zum einen ist spannend, was Todenhöfer so erzählt, und zum zweiten ist entlarvend, wie eng das Weltbild beim „Stern“ offenbar ist, in dessen Denken das Handeln eines Todenhöfers nicht zu passen scheint. Es ist borniert, dümmlich und mehr als nur kleinbürgerlich.
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Das ewige Lied
Man stelle sich bitte mal vor, ein recht bekannter Hollywood-Star würde in einem Interview locker ausplaudern, seine 13-jährige Tochter würde sich Pornos ansehen - mit seiner Erlaubnis. Schlimmer noch, er würde subtil zu verstehen geben, daß er das eigentlich sogar gut findet.
Was wäre die Folge?
Der Star würde vermutlich eine Anzeige kassieren, womöglich das Sorgerecht verlieren, nie wieder eine Rolle bekommen und mit Sicherheit in den prüden USA Morddrohungen erhalten.
Denn, das geht natürlich gar nicht. Dem eigenen Kind gestatten, sich Schweinkramfilmchen anzusehen. Ja igitt. Und es dann noch der Öffentlichkeit erzählen! Pfui. Schließlich hat man Vorbildfunktion.
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Das fehlende Rückgrat der Öffentlich-Rechtlichen!
So wenig ernst nehmen ARD/ZDF ihren Bildungsauftrag und so wenig wertvoll ist ihnen das Bürger-Geschenk von 7 Milliarden Euro pa., daß sie nichtmal auf die Idee kommen, uns dafür mit der Erlösung von Werbung oder gar mit qualitativ hochwertigem Programm zu danken.
Der öffentlich-rechtliche Stolz
Warum steht keiner der öffentlich-rechtlich verantwortlichen Manager auf und verkündet, in Zukunft auf Werbeeinnahmen zu verzichten, im Sinne des Bürgers sparen und trotzdem ein qualitativ weitaus besseres Programm liefern zu wollen, das den Bildungsauftrag sowie den Bürger endlich ernstnimmt und nicht von Pilawa und Konsorten an der Nase herumführen und verdummen läßt?
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Gysi, “SPD”, “DGB” und “SPD” sind elende Versager und Funktionärs-Jammerlappen
Die Warnung vor “Kältetoten” im Hoch-Sommer durch sogenannte “Linke” und “Gewerkschaften” ist wirklich das Allerletzte.
Berlin: Nichts hat er hinbekommen, als Wirtschaftssenator machte er den Auftakt zum antisozialsten Senat den Berlin je gesehen hat, dann wollte die PDS niemand mehr, dann kämpfte er mit allen miesen Mitteln gegen die linke WASG, dann schluckte er diese mit noch mieseren Mitteln, klaute alle ihre Inhalte, benannte seinen Laden in “Linke” um, machte nun allermieseste, rechte, reaktionäre Politik und jetzt kommt dieses längst abgelaufene Fernsehtestbild auch noch daher und schleimt sich bei den bürgerlichen Medien ein, ohne je auch nur einen einzigen vernünftigen Vorstoss zu einem strukturellen Wandel in der Energiepolitik in Erwägung gezogen oder gar versucht zu haben: Gregor Gysi. Ein Name als Programm.
Der politisch hoffentlich noch schneller sterbende Dinosaurier DGB, den auch niemand braucht, entblödet sich nicht ebenfalls zu schweigen über Korruption und Kollaboration seiner bis ins Mark verlogenen Berufsfunktionäre überall in den Konzernetagen und Aufsichtsräten, macht ebenfalls das Einzige was er kann, nämlich sich plattsitzen und das ins Sommerloch, und versucht nun blödes Gefasel im Chor, auch über das Frieren im Winter, während hier die Taxifahrer schon mit altem Frittenfett fahren und sich fragen ob jeder spinnt der irgendwann von irgendwem mal zu irgendwas gewählt worden ist.
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Tags für diesen Artikel: banken, dgb, erziehung, gebührenfunk, gewalt, gewerkschaft, gysi, öffentlich-rechtlichen, sex, spd
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