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Kurzkommentar 2008-07-30
• Skepsis bei Deutscher Bank gegenüber Postbank-Gebot
• Afghanistan-Einsatz - Obamas Steuersparmodell verärgert Politiker
• Radioaktive Lauge wiederverwendet?
• Nüchternes Ende eines Thrillers
• Chinesische Löhne sind Adidas zu hoch
Skepsis bei Deutscher Bank gegenüber Postbank-Gebot
Die Deutsche Bank neigt einem Magazinbericht zufolge dazu, auf ein Gebot für die Postbank zu verzichten.
Nach Prüfung der Bücher seien die Banker vor allem darüber enttäuscht, dass nur ein Bruchteil der Konten der 16 Millionen Postbank-Kunden wirklich lukrativ sei, berichtete der "Focus" am Sonntag vorab unter Berufung auf vorstandsnahe Kreise. Während Privatkundenvorstand Rainer Neske wohl weiter an der Postbank interessiert sei, wehrten sich vor allem die Investmentbanker der Deutschen Bank. Sie fürchteten bei einer Übernahme Druck auf die Renditen und den Aktienkurs der größten deutschen Bank.
Ja, das ist klar, die Deutsche Bank braucht Opfer die sie mit ihren Anlagen ausnehmen kann und keine Kunden deren Geld meist nicht einmal bis zum Ende des Monats reicht. Solche Kunden haben im Auge der Ackermänner doch gar keine Existenzberechtigung.
Es ist sehr gut für die Menschen die ein Konto bei der Postbank haben, wenn die Ackermänner nicht kaufen. Dann behalten sie wenigstens ihr Konto. Die Deutsche Bank würde sie auch da rausekeln oder so hohe Gebühren nehmen, das es sich niemand mehr leisten kann. Dafür aber dürfen alle Steuerzahler die Deutsche Bank subventionieren.
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Afghanistan-Einsatz - Obamas Steuersparmodell verärgert Politiker
Besonders Afghanistan hat sich der US-Präsidentschaftskandidat auf seine Agenda geschrieben. Er wünscht sich eine stärkere Beteiligung Deutschlands, mehr deutsche Soldaten sollen in Afghanistan zusammen mit US-Truppen für den Frieden kämpfen – falls er die Präsidentschaftswahlen für sich entscheiden kann. Von Amerikas Bündnispartner fordert er Opferbereitschaft. Seinen Landsleuten verspricht er im Gegenzug Steuersenkungen.
n einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN sagt Obama: „Wenn wir mehr NATO-Truppen in Afghanistan haben, bedeutet das langfristig weniger amerikanische Truppen dort. Das wiederum bedeutet, dass wir Milliarden Dollar sparen, mit denen wir Steuersenkungen für Mittelklassefamilien finanzieren können, die unter den gestiegenen Benzinpreisen leiden.
Ja so hätte er es gerne der Herr Obama. Deutsche Kinder sollen für amerikanische Interessen sterben und die deutschen Steuerzahler dafür arbeiten. Wenn es nach den Deutschen gehen würde könnte sich Herr Obama seine US of Assholes in den Arsch schieben, in dem sie finanziell ja auch schon sind. Wenn er sich den Krieg gegen die Zivilisten in Afghanistan nicht mehr leisten kann, dann soll er einfach damit aufhören.
Dummerweise ist die Merkel viel zu kriegsgeil und wenn Peter Struck auch keinen klaren Gedanken mehr formuliert bekommt, dann kann er immer noch mit glänzenden Augen Krieg röcheln. Wenn Deutsche nicht als Handlanger Amerikas sterben und zahle wollen, dann heißen die Gegner nicht Obama sondern Merkel, Jung und Struck. Sie sind die wahren Friedensfeinde.
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Radioaktive Lauge wiederverwendet?
Seit Wochen sorgt die Tatsache für Aufregung, daß im Atommüllendlager Asse radioaktive Lauge eine Sohle tiefergepumpt wurde – und zwar seit Jahren. Nach einer Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstag nachmittag erneuerte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im niedersächsischen Landtag die Forderung, einen Untersuchungsausschuß zum Thema Asse zu bilden.
Nach bislang kaum beachteten Unterlagen der Betreibergesellschaft geht der Skandal allerdings noch weit über das momentan Diskutierte hinaus: Jahrelang wurde Lauge aus der Asse über Tage gepumpt, in Tanklastzüge verladen und zur Flutung anderer stillgelegter Kalibergwerke der K+S AG mit Sitz Kassel verwendet. Im zweiten Halbjahresbericht 2006 über den Stand der »Stillegung/Rückbau kerntechnischer Anlagen« des Forschungszentrums Karlsruhe (FZK) heißt es: »An verschiedenen Sammelstellen im Bereich der Südflanke der Schachtanlage Asse werden täglich weiterhin rund zwölf Kubikmeter gesättigte Steinsalzlösung aufgefangen. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften der zutretenden Lösung sind unverändert. Seit Juni 2005 wird sie regelmäßig nach über Tage gepumpt und mit Tanklastzügen zu stillgelegten Kalisalzbergwerken der Kali und Salz AG transportiert. Dort kommt die Lösung bei der Flutung von stillgelegten Bergwerken zum Einsatz. Bislang wurden rund 9400 Kubikmeter Steinsalzlösung aus der Schachtanlage Asse herausgefördert.«
Wie sagte der Herr Huber von der CSU aus Bayern. Die Atomkraft sei sicher. Der Herr aus Bayern hat recht. Die Atomkraft ist todsicher für alle. Vielleicht könnte mal jemand diesen Heini in der Sole schwimmen lassen, damit er aufhört dummes Zeug zu reden.
Wo ist eigentlich die Staatsanwaltschaft die endlich mal prüft was da alles passiert. Wieder keine Staatsanwaltschaft zuständig. Bundesanwaltschaft eh nicht, die jagen nur Linke. Ja so kennen wir diesen Staat. Haben wir eigentlich eine Kanzlerin. Stimmt die ist ja nur Außenkanzlerin. Hatten wir nicht so einen dicken Umweltminister bei dem irgendwas mit Nutten war? Stimmt der ist ja für Umwelt nur zuständig wenn er seine Herren nicht ärgert. Was für eine Bananenrepublik.
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Nüchternes Ende eines Thrillers
Es ist mittlerweile ein schier undurchdringliches Geflecht aus Strafverfahren, Gerüchten und Halbwahrheiten, das sich um die Machenschaften des Geschäftsmannes Karlheinz Schreiber rankt. Die jüngste Verzweigung ist die Verurteilung des Lobbyisten Dieter Holzer, gegen den das Augsburger Landgericht am Donnerstag wegen Strafvereitelung eine Freiheitsstrafe von neun Monaten verhängt hat, die zur Bewährung ausgesetzt wurde; außerdem soll er 250 000 Euro zahlen.
Vorausgegangen waren eine Absprache zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung und ein Geständnis Holzers, dass er dem früheren Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls bei dessen Flucht geholfen hat. Den Vorwurf der uneidlichen Falschaussage in einem Strafverfahren gegen Max Strauß zog die Staatsanwaltschaft zurück.
Durch die Absprache blieb dem Gericht erspart, allzu tief in eine Welt der nützlichen Aufwendungen, der diskreten Kontakte und der Geheimdienste eindringen zu müssen - eine Welt, die mit den Mitteln des nationalen Rechtsstaates allenfalls in kleinen Teilen zu durchleuchten ist.
Es blieb dem Gericht nicht erspart, die Gerichte haben wie immer wenn es um unsere Herren Politiker geht, feige gekniffen. Pfahls kam mit einem Lachen davon, Max Strauß ebenfalls, obwohl sie den am härtesten am Wickel hatten und nun darf Holzer gehen. All das nur damit man nicht aufklären muss. Damit Schäuble Innenminister bleiben kann und nicht mit seinem Rollstuhl durch Gefängnisszellen rollen muss.
Es ist die endgültige Kapitualtion des Rechtsstaates vor der Korruption. Schäuble hat gewonnen.
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Chinesische Löhne sind Adidas zu hoch
Die hohe Zahl der Adidas-Produktionsstätten in China soll abgebaut werden, sagt Adidas-Konzernchef Herbert Hainer. Ins Visier für neue Produktionsstätten nimmt Adidas in erster Linie asiatische Billiglohnländer wie Laos, Vietnam und Kambodscha. Eine Rückkehr der Turnschuhproduktion nach Deutschland sei jedoch nicht geplant, da ein Laufschuh aus deutscher Produktion laut Hainer nicht unter 500 Euro zu haben sei. Chinas Rolle hat sich vom Produzentenland zum Absatzmarkt entwickelt. "Wir konnten in den vergangenen Jahren alle zwölf Monate um über 50 Prozent in China zulegen. Auch dieses Jahr werden wir wieder um 50 Prozent wachsen", sagte Hainer im Gespräch mit der WirtschaftsWoche.
Die Hälfte der Adidas-Schuhe wird momentan in China gefertigt. Doch auch in anderen Ländern Asiens ist der Sportartikelhersteller aktiv. "Wir haben bereits mit einem Lieferanten die ersten Fabriken in Indien aufgemacht. Länder wie Laos, Kambodscha und Vietnam sind hinzugekommen", erklärt Hainer. Er rechnet damit, dass die Produktion teilweise auch nach Europa zurückkehren wird, nämlich nach Osteuropa sowie in die GUS-Staaten.
Es ist schon seltsam. Da gibt Adidas viel Geld aus um den Löhnen davon zu laufen und die Zeiten in denen sie in einem Land produzieren können, bevor es zu teuer wird, werden immer kürzer. Was machen die nur, wenn die mit Afrika fertig sind? Wohin wollen sie dann ihre Fabriken schicken. Welches Land soll dann noch ohne Rücksicht auf Umwelt und Menschen ausgebeutet werden?
Haben die dann nur noch Absatzmärkte und keine Produktionsstätten mehr ? Das könnte schwierig werden. Vielleicht sollte man sich die steuerliche Situation bei Addidas einmal genauer ansehen. Wer bezahlt eigentlich die ständigen Umzüge?
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Tags für diesen Artikel: ackermann, afghanistan, atomkraft, deutsche bank, kernenergie, obama, postbank, steuer
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